Einödsbach

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Kapelle St. Katarina mit Trettachspitze und Mädelegabel im Oktober 2013
Gasthof Einödsbach vom südöstlich liegenden Hang im Juli 2017

Der ehemalige Weiler Einödsbach gehört zur Gemeinde Oberstdorf. Er liegt am Ende des Stillachtals auf 1113 m Höhe und besteht aus drei Häusern sowie der Kapelle St. Katharina aus dem 17. Jahrhundert.

Eine sichere Besiedlung ist für das Jahr 1613 nachweisbar. Heute ist nur noch das ganzjährig bewirtschaftete Gasthaus mit Beherbergungsmöglichkeiten bewohnt. Damit ist Einödsbach der südlichste ständig bewohnte Ort Deutschlands. Die Entfernung nach Oberstdorf beträgt circa zwölf Kilometer. Das Haldenwanger Eck, der südlichste Punkt Deutschlands, liegt 8,3 Kilometer südwestlich von Einödsbach.

Die Volkszählung vom 25. Mai 1987 weist für Einödsbach zehn Einwohner in zwei Wohngebäuden mit jeweils einer Wohnung nach.[1] Damit wird Einödsbach nicht mehr als Weiler (mindestens drei Wohngebäude), sondern als Einzelsiedlung klassifiziert.

Von Einödsbach zweigt nach Südwesten das Rappenalptal ab, nach Osten geht es durch das Bacherloch zum Waltenbergerhaus.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Einödsbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 415 (Digitalisat).

Koordinaten: 47° 19′ N, 10° 16′ O