Ein starkes Team: Im Visier des Mörders

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Folge der Reihe Ein starkes Team
OriginaltitelIm Visier des Mörders
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Länge88 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
EinordnungFolge 10 (Liste)
Erstausstrahlung27. März 1999 auf ZDF
Stab
RegieGeorg Schiemann
DrehbuchLeo P. Ard,
Birgit Grosz
ProduktionNorbert Sauer
MusikJohannes Schmölling
KameraArthur W. Ahrweiler
SchnittIrene Abel
Besetzung
Chronologie

← Vorgänger
Das Bombenspiel

Nachfolger →
Der letzte Kampf

Im Visier des Mörders ist ein deutscher Fernsehfilm von Georg Schiemann aus dem Jahr 1999. Es handelt sich um die 10. Folge der Krimiserie Ein starkes Team mit Maja Maranow und Florian Martens in den Hauptrollen.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 15-jährige Gelegenheitsdiebin Katrin entdeckt eine offene Wohnungstür und zögert nicht lange hineinzugehen. Als sie sich umsieht, findet sie zwar eine volle Geldbörse, aber auch den Besitzer Clemens Thielen tot auf dem Boden liegen.

Kriminalhauptkommissar Otto Garber und seine Kollegin Verena Berthold halten zunächst Katrin für die Täterin, doch decken sie dann die wahren Hintergründe auf. Das Opfer war Beamter bei der Berliner Ausländerbehörde und ermittelte zuletzt auf einer Baustelle an der Leipziger Straße. Dort hatte er einen Mord beobachtet, was ihn möglicherweise das Leben kostete. Aber auch Ungereimtheiten bei den Papieren der ausländischen Bauarbeiter wären ein Motiv.

Als sich herausstellt, dass Katrin den Killer am Tatort kurz gesehen hatte, findet sich die einzige Zeugin bald „im Visier des Mörders“ wieder. Dieser schießt nicht nur auf sie, sondern versucht sie in seine Gewalt zu bringen. Doch das Mädchen ist clever, dabei entwischt sie nicht nur ihrem Jäger, sondern auch der Polizei, die sie beschützen will. Zusammen mit ihrem Freund Nils will sie den Mörder erpressen, bei dem es sich um Clemens Thielens Chef Holdag handelt. Auch Verena kommt dahinter, dass nicht Thielen, sondern Holdag für die Ausstellung der falschen Papiere der Bauarbeiter verantwortlich war und sich diese Dienstleistung gut bezahlen ließ. Als Thielen bei seiner letzten Baustellenkontrolle dahinter kam, hatte Holdag ihn kurzerhand erschlagen. Verena und Otto können Holdag stellen, als er sich mit Katrin und Nils zur Geldübergabe trifft. Nach einem Schusswechsel mit der Polizei kann Holdag festgenommen werden, so wie auch Bauarbeiter Dudakow, der seinen Kollegen erschlagen hatte.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Visier des Mörders wurde in Berlin gedreht und am 27. März 1999 um 20:15 Uhr im ZDF erstausgestrahlt.

Sputnik, dessen Rolle in der Serie als ein Running Gag angelegt ist, hat in dieser Folge eine Gaststätte eröffnet in der er deutsche Hausmannskost nach dem Prinzip „Futtern wie bei Muttern“ anbietet.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kritiker der Fernsehzeitschrift TV Spielfilm meinen: „Auch dieser Fall des Berliner Kabbelduos Bertold/Garber bietet wieder alles, was der Gebührenzahler von einem guten Fernsehkrimi erwarten darf: ausgefeilte Wortgefechte, kumpelhafte Darsteller, gute Kameraarbeit sowie ein gesundes Maß an Mutterwitz und Action.“ Fazit: „Wir freuen uns auf die nächsten Einsätze.“[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Ein starkes Team: Im Visier des Mörders. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, August 2010 (PDF; Prüf­nummer: 123 828 V).
  2. Ein starkes Team: Im Visier des Mörders ´bei TV Spielfilm, abgerufen am 27. November 2016.