Einar Forseth

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Einar Forseth

Einar Forseth (* 7. August 1892 in Linköping; † 5. Dezember 1988 in Stockholm) war ein schwedischer Künstler. Forseths bekanntestes Werk ist der archaisierende, nach byzantinischen Vorbildern gestaltete, Goldene Saal in Stockholms stadshus. Er ist auch als Gestalter von Glasfenstern und Kirchenräumen sowie als Designer von Porzellan, Möbeln, Wandteppichen (z. B. in der Konferenzhalle des Ökumenischen Rates der Kirchen, Genf) und Briefmarken hervorgetreten.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem Studium an der Stockholmer Kunstakademie (1913–1916) und Auslandsreisen nach Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland (1919–22) erhielt Forseth als noch sehr junger Künstler seinen bedeutendsten Auftrag: Die Gestaltung des „Goldenen Saals“ von Stockholm. Besonders die allegorische Zentralfigur der Königin des Mälarsees (Mälardrottningen) wurde nach ihrer Fertigstellung (1923) kontrovers diskutiert.

Goldener Saal
Wandmalerei im Eastmaninstitut

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Forseth, Karl Einar Andreas. In: Theodor Westrin, Ruben Gustafsson Berg, Eugen Fahlstedt (Hrsg.): Nordisk familjebok konversationslexikon och realencyklopedi. 2. Auflage. Band 35: Supplement: Cambrai–Glis. Nordisk familjeboks förlag, Stockholm 1923, Sp. 970 (schwedisch, runeberg.org).
  • Åke Stavenow: Einar Forseth, Swedish Painter. Malmö 1956
  • Ausstellungskatalog: Einar Forseth: utstilling september 1971. Kunstindustrimuseet, Oslo
  • Ausstellungskatalog: Einar Forseth: frimärkstecknare. Postmuseum Stockholm, 1972
  • I. Böhn-Jullander: Einar Forseth: en Bok om en Konstnär och Hans Verk. Stockholm 1982, ISBN 978-91-38-72574-0