Einbandspiegel

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Als Einbandspiegel, Buchspiegel oder auch Spiegel wird der innere Teil der beiden Deckel eines Buches bezeichnet – nicht zu verwechseln mit dem Satzspiegel. Er ist ein Teil der Buchdecke beziehungsweise des Bucheinbands.

Analog zu den Bezeichnungen für die Buchdeckel (Vorderdeckel und Rücken- oder Hinterdeckel) unterscheidet man auch den vorderen und hinteren Spiegel. Meist besteht der Spiegel aus aufgeklebten Pergament- oder Papierblättern. Häufig wurde für den Spiegel Makulatur, also älteres, nicht mehr benötigtes Schreibmaterial aus Büchern oder Urkunden verwendet.

Die zunächst leeren Spiegelblätter wurden im Laufe der Zeit von den Besitzern der Bücher oft für Eintragungen aller Art, wie die Dokumentation von Familienereignissen, rechtskräftigen Verträgen und Urkundenabschriften, den bloßen Namenseintrag oder Exlibris, benutzt.