Einblasmaschine

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Einblasmaschine in LKW

Eine Einblasmaschine ist eine Maschine, die mit Hilfe eines Luftstroms Hohlräume befüllen kann. Eine Methode zum Verlegen von Glasfaserkabeln in Leerrohren wird ebenfalls als Einblasen bezeichnet.

Einblasmaschine für Dämmstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einblasdämmstoffe (hier: Zelluloseflocken) werden über die Dosiereinrichtung (Tonne) eingebracht und durch den Schlauch in Hohlräume eingeblasen.

Mit Hilfe einer Dämmstoff-Einblasmaschine können Einblasdämmstoffe in ein Bauteil eingebracht werden. Dabei wird der lose Dämmstoff aufgelockert und mit Hilfe eines Förderluftstroms in das zu dämmende Bauteil eingeblasen. Typische Anwendungen sind das Einblasen von Zellulose-Wärmedämmstoff oder von mineralischen Wärmedämmstoffen wie z. B. Perliten oder von Mineralwolle. Eine Einblasmaschine hat typischerweise einen Einfüllbereich, in dem das Material zugeführt wird und einen Förderteil, in dem das Dämmmaterial über einen Schlauch in ein Bauteil eingeblasen wird. Die Auflockerung erfolgt meist mit rotierenden Rechwerken und Häckselwerken. Für empfindliche Dämmstoffe, wie z. B. Perliten ist es sinnvoll eine Maschine mit rein pneumatischem Fördersystem zu verwenden. Aufgrund des Verzichtes auf Rühr- und Häckselwerke ist die Kornzerstörung wesentlich geringer. Die angegebenen Eigenschaften des Dämmmaterials bleiben dadurch weitgehend erhalten. Danach wird das Material über eine Durchblasschleuse über einen Luftstrom in einen Schlauch befördert, der bis in das zu dämmende Bauteil verlegt wird.

Einblasmaschine für Glasfaserkabel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben Dämmstoffen können mit speziellen Einblasmaschinen auch Glasfaserkabel unter Verwendung von Schaumstoffscheiben zum Dichten und Schmieren in Leerrohre eingeblasen werden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]