Einkaufsoptimierung

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Einkaufsoptimierung beschreibt die Tätigkeit eines Industrie- oder Dienstleistungsunternehmens, seine Kosten im Einkaufsbereich zu verbessern. Nicht selten bedienen sich Unternehmen hierbei spezieller Dienstleister, die sich zu diesem Thema spezialisiert haben.

Vorgehensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinsichtlich der Vorgehensweise gibt es bei Inanspruchnahme eines Einkaufsdienstleisters viele unterschiedliche Vorgehensweisen. Es gibt Unternehmen, die unternehmensübergreifende Bündelung anbieten, also die Bedürfnisse vieler Unternehmen gebündelt werden. Diese erhöhte Nachfragemacht führt dazu, dass sich Konditionen für die nachfragenden Unternehmen verbessern können.

Weiterhin gibt es Einkaufsdienstleister, die sich ausschließlich auf Strategiethemen des Einkaufs spezialisiert haben.

Bei der Einkaufsoptimierung existieren im Wesentlichen sieben Gestaltungsaspekte:

  1. Optimierung des Beschaffungsprogramms (z. B. Sortimentskonzepte, Materialkonzepte)
  2. Optimierung der Lieferantenstruktur (z. B. Reorganisation des Lieferantenportfolios, Lieferantenkonsolidierung)
  3. Optimierung der Preis- und Konditionenmodelle (z. B. Preisstrukturoptimierung, Justierung der Anreizsysteme durch veränderte Konditionierung)
  4. Optimierung des Verbrauchsverhaltens
  5. Optimierung der Einkaufsprozesse (z. B. Dispositionsprozesse, Bedarfsanforderung, Bestellprozesse, Reklamationsprozesse, C-Teile-Management)
  6. Optimierung der Einkaufsorganisation (z. B. Zentralisierung/Dezentralisierung, bessere hierarchische Eingliederung in die Gesamtorganisation)
  7. Optimierung der Einkaufssysteme (z. B. ERP-Systeme, Materialwirtschafts-Systeme, Dispositions-Systeme, eProcurement-Systeme)

Allgemein unterscheidet man bei Einkaufsoptimierung zwischen

  • normalen Einkaufsprojekten und
  • Quick-Wins, das sind Projekte, die sehr schnell ein positives Ergebnis der Maßnahme ergeben, in der Regel weniger komplexe standardisierte Themen.

Kosten und Nutzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt auf dem Markt unterschiedliche Honorierungsmodelle für Einkaufsoptimierung. Während viele Einkaufsdienstleister auf Erfolgsbasis arbeiten (bei der z. B. die nachgewiesene Einsparung des ersten Jahres geteilt wird), arbeiten Strategieberatungen in der Regel ausschließlich auf Tagessatzbasis.

Einkaufsdienstleister, die auf Tagessatzbasis arbeiten, verlangen meist deutlich über 1000 Euro pro Tag, im Bereich der erfolgsabhängigen Beratung beläuft sich das Honorar in der Regel auf 30 bis 50 % der Einsparung in der betroffenen Warengruppe im ersten Jahr.

Einige Einkaufsdienstleister arbeiten auch nach einer Preisliste, aus denen Honorare für einzelne Leistungen, Leistungspakete, Tagessätze und/oder Stundensätze eindeutig hervorgehen. Viele Leistungen sind bereits in Paketen zusammengestellt und können pauschal gebucht werden, andere Pakete können selbst zusammengestellt werden bzw. es wird nach Stunden- oder Tagessatz abgerechnet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]