Eisbären Regensburg

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Eisbären Regensburg
Größte Erfolge
  • Pokal-Halbfinale 2005
Vereinsinformationen
Geschichte EV Regensburg (1962–2001)
Eisbären Regensburg (2001–2008)
EV Regensburg (2008–2017)
Eisbären Regensburg (seit 2017)
Spitzname EVR
Stammverein EV Regensburg e.V.
Vereinsfarben rot, weiß
Liga Eishockey-Oberliga Süd
Spielstätte Donau-Arena
Kapazität 4.863 Plätze (davon 3.000 Sitzplätze)
Cheftrainer Joseph Heiß
2017/18

Die Eisbären Regensburg sind ein von 2001 bis 2008 und seit 2017 erneut bestehendes Eishockeyteam aus Regensburg. Sie werden von der Eisbären Regensburg Spielbetriebs GmbH organisiert, in die die Profimannschaft des EV Regensburg zur Saison 2015/16 – damals noch unter dem Namen EVR Eishockey GmbH – ausgelagert wurde. Die Mannschaft spielt in der Regensburger Donau-Arena.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2001–2008: Der Anfang und das Ende der GmbH[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saison 2000/01 ging als eine der erfolgreichsten in die Geschichte des Clubs ein. Mit dem 4:2-Sieg im entscheidenden Play-off-Spiel gegen den EV Duisburg stiegen die Eisbären in die 2. Bundesliga auf. Obwohl der Klassenerhalt zunächst nur am Grünen Tisch erreicht wurde, ging es fortan auch sportlich rapide bergauf. 2005 blickten die Eisbären auf die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zurück, nachdem die Mannschaft die Spielzeit auf dem dritten Platz beendete. Im Halbfinale der Play-Offs zerplatzten jedoch die Aufstiegsträume. Im darauffolgenden Jahr konnte dieser Erfolg annähernd wiederholt werden, ehe das Aus im Viertelfinale gegen den Erzrivalen Straubing Tigers eine Wende des sportlichen Erfolgs einleitete. 2007 wurden die Play-Offs gerade noch erreicht, gegen den Ligenprimus Kassel Huskies gab es jedoch nichts zu holen. In der Saison 2007/08 mussten sich die Eisbären unter Trainerneuling Wayne Hynes erstmals seit 2002 dem sportlichen Abstiegskampf stellen, konnten jedoch aufgrund eines starken Endspurts mit neuem Coach Igor Pavlov den vorzeitigen Klassenerhalt sichern. Trotz des sportlichen Happy-Ends musste die Eisbären GmbH am 14. April 2008 einen Insolvenzantrag stellen und zog sich aus dem Spielbetrieb der 2. Bundesliga zurück. Die Pleite betraf jedoch nicht den Hauptverein EV Regensburg, der auch weiterhin seine Eishockey-Mannschaften – wie etwa das DNL-Team – zum Spielbetrieb anmeldet.

Ligenzugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Liga Platz
(Hauptrunde)
Topscorer
(Hauptrunde)
Trainer Zuschauerschnitt
(Hauptrunde)
2001/02 2. Bundesliga 12. Jiří Cmunt, André Grein, David Čermák Jiří Ehrenberger, Jiří Lála 2.560
2002/03 2. Bundesliga 10. John Spoltore, Clayton Young, Mark Woolf Ignaz Berndaner, Erich Kühnhackl 2.414
2003/04 2. Bundesliga 7. John Spoltore, Mark Woolf, Martin Ančička Erich Kühnhackl 3.018
2004/05 2. Bundesliga 3. Jason Miller, Martin Ančička, Mark Woolf Erich Kühnhackl 3.062
2005/06 2. Bundesliga 4. Ervín Mašek, Jason Miller, Martin Ančička Erich Kühnhackl 3.179
2006/07 2. Bundesliga 8. Josh MacNevin, Jason Miller, Niklas Hede Peter Draisaitl, Beppo Schlickenrieder 2.708
2007/08 2. Bundesliga 10. Jason Miller, Niklas Hede, Ervin Masek Wayne Hynes (bis Jan. 2008), Igor Pawlow (ab Jan. 2008) 2.238

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die Eisbären berichteten:

  • TVA (Regionalfernsehen) jeden Donnerstag um 18:30 Uhr (TVA Eiszeit) und im Journal
  • Gong FM (Regensburger Radio) bei allen Spielen live in Ausschnitten
  • Mittelbayerische Zeitung mit Gegnercheck, Wochenblatt, Rundschau und das Logo-Stadtmagazin
  • Die offizielle Seite der Eisbären Regensburg

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian Harteis, Felix Jung, Claus-Dieter Wotruba: EVR-Fieber. Die Eishockey-Geschichte des EV Regensburg. Mz Buchverlag, 1998 ISBN 3-931904-51-2
  • Artur Zendler: Faszination Eishockey Regensburg 1964–2000 (Entwicklung, Wissenswertes, Erläuterungen). Reldnez Verlag, 1999

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]