Eisblume (Band)

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Eisblume
Sängerin Sotiria während eines Konzertes in Brandenburg an der Havel (2013)
Sängerin Sotiria während eines Konzertes in Brandenburg an der Havel (2013)
Allgemeine Informationen
Herkunft Berlin, Deutschland
Genre(s) Pop-Rock, Rock
Gründung 2007
Website www.eisblume.de
Gründungsmitglieder
Sotiria „Ria“ Schenk
Golo Schultz
Philipp Schardt
Philipp Schadebrodt
Benny Baumann

Eisblume ist eine deutsche Pop-Rock-Band aus Berlin. Sie besteht aus der Sängerin Sotiria „Ria“ Schenk (* 1987 in Berlin) sowie Golo Schultz (Keyboard), Philipp Schardt (Bass), Philipp Schadebrodt (Schlagzeug) und Benny Baumann (Gitarre).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2008 war die Band Vorgruppe bei einigen Konzerten von Ich + Ich.

Am 16. Januar 2009[1] erschien, begleitet von einem animierten Musikvideo, die Ballade Eisblumen, eine Coverversion des Titels von Subway to Sally aus dem Jahr 2005 auf dem Label B1 Recordings (Universal Music). Produziert wurde das Album von Ingo Politz (Valicon).

Eisblumes Debütalbum Unter dem Eis erschien am 6. März 2009 ebenfalls bei B1 Recordings (Universal Music). Das Video zu Eisblumen, produziert von der Stockholmer Filmproduktion Kaktus Films wurde für einen ECHO in der Kategorie „Bestes Video national“ nominiert[2]. Der TV-Sender VIVA unterstützt die Gruppe im Rahmen der Aktion „Artists Development“ mit einer „umfassenden medialen Förderung“.[3]

Anfang März 2010 wurde bekannt, dass die Band mit der französischen Sängerin Jena Lee zusammenarbeitet, um eine französischsprachige Version des Liedes Eisblumen unter dem Titel Fleurs de glace (Eisblumen) zu veröffentlichen.[4]

Ende Januar 2012 erschien die Vorabsingle Für immer zu ihrem zweiten Album. Der Titel benutzt die Melodie von River Flows in You des koreanischen Pianisten Yiruma.[5] Das Album Ewig wurde am 3. Februar 2012 veröffentlicht.[6] Das Album Ewig erreichte Platz 17 in Deutschland und konnte so an alte Erfolge anknüpfen. Das Album Unter dem Eis erreichte 2009 Platz 12.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sängerin Ria mit Gitarrist Benny Baumann beim Leipziger Stadtfest (2013)

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[7] Anmerkungen
DE AT CH
2009 Unter dem Eis 12
(15 Wo.)
24
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. März 2009
2012 Ewig 17
(5 Wo.)
41
(1 Wo.)
43
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2012

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: Unter dem Eis

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[7] Anmerkungen
DE AT CH
2009 Eisblumen
Unter dem Eis
3
(18 Wo.)
25
(13 Wo.)
97
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Januar 2009
Leben ist schön
Unter dem Eis
18
(9 Wo.)
55
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. April 2009
Louise
Unter dem Eis
29
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. November 2009
(feat. Scala)
2012 Für immer
Ewig
29
(5 Wo.)
60
(3 Wo.)
73
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. Januar 2012

Die Zusammenarbeit mit Michael Boden, alias Bodenski, von der Folk-Metal-Band Subway to Sally entstand laut eigener Aussage eher zufällig.[8] Sotiria Schenk hörte die Originalversion von Eisblumen auf einer Veranstaltung; nachdem Boden die Anfrage nach einer Erlaubnis für eine Coverversion erhielt, schrieb er auch den Text für den Song Unter dem Eis. Boden und Schenk hatten sich vor der Veröffentlichung der Single und des Albums mehrfach persönlich getroffen. Entgegen früheren Berichten[9] tritt Boden nicht als Produzent, jedoch als regelmäßiger Songschreiber auf. Auch die anderen Texte der Band stammen von externen Songschreibern.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über das Album Unter dem Eis urteilt laut.de, es sei „berechenbar und kalkuliert“, und die 15 Autoren der Tracks ließen die Binsenwahrheit „viele Köche verderben den Brei“ wahr werden. Zudem sei das Album stilistisch unentschlossen.[10] Laut der Kritik von Stormbringer.at wird die Stimme von Sängerin Sotiria Schenk als „nicht schlecht“ bewertet, die Lieder werden wegen ihrer „nichtssagenden Texte“ jedoch als „zu seicht“ eingestuft. Als Zielgruppe werden daher die „12- bis 16-jährigen“ angegeben. [11]

Visueller Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band lehnt sich optisch an Tim Burtons Werke und den Manga/Anime-Stil an.

Namensproblematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 2004 veröffentlichte die Hamburger Künstlerin Christine Westphal unter dem Projektnamen eisblume* ein gleichnamiges Musikalbum. 2009 wurde dies bei Couvade Records noch einmal veröffentlicht.

„Eisblume gründete ich schon 2004. Unter diesem Namen veröffentlichte ich ein independent Album und hatte viele Kooperationen mit verschiedensten Künstlern. Deshalb konnte das Berliner Projekt mir den Namen nicht verbieten. Ich habe es leider versäumt meinen Namen als Marke schützen zu lassen. Natürlich kommt es zu Verwechslungen. Bisher konnte ich mich nicht zu einer Namensänderung durchringen...“

Christine Westphal, eisblume*: monstersandcritics.de[12]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Song Eisblumen bei musicline.de
  2. Offizielle Website zum Echo 2009
  3. Viva fördert Eisblume
  4. chartsinfrance.net: Jena Lee adapte le groupe allemand Eisblume
  5. Eisblume veröffentlichen "Ewig" auf showbiz.de; abgerufen am 3. Februar 2012
  6. Produktdetails zu "Ewig" auf amazon; abgerufen am 3. Februar 2012
  7. a b Chartquellen: DE AT CH
  8. http://forum.subwaytosally.de/viewtopic.php?f=4&t=5465
  9. Review der Maxi-CD auf www.metal.de (2008)
  10. Ulf Kubanke: Handelsüblicher H&M-Pseudo-Gothic auf www.laut.de
  11. Roger Bühl: CD-Review "Unter dem Eis" auf www.stormbringer.at (11. März 2009)
  12. Short & Sweet: Eisblume - Interview mit Christine Westphal