Eisenphosphate

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Eisenphosphate heißen die Phosphor-Verbindungen des Eisens.

Eisen(II)-phosphat, alte Bezeichnungen Ferrophosphat, Ferrum phosphoricum oxydulatum oder phosphorsaures Eisenoxydul, chemische Formel Fe3(PO4)2·8 H2O, bildet farblose Kristalle, die in Wasser und Ethanol unlöslich sind. Es entsteht beispielsweise aus Eisen(II)-sulfat und Natriumphosphat. Das natürliche Mineral heißt Vivianit. In der Homöopathie gehört es zu den Schüßler-Salzen.

Eisen(III)-phosphat, alte Bezeichnungen Ferriphosphat, Ferrum phosphoricum oxydatum oder phosphorsaures Eisenoxyd, chemische Formel FePO4·n H2O (n meist 2 oder 4), bildet gelbliche Kristalle, die sich in Säuren, nicht aber in Wasser oder Ethanol lösen. Es wird unter anderem als Molluskizid eingesetzt.

Eisendiphosphat, alte Bezeichnungen Eisenpyrophosphat, Ferripyrophosphat, Ferrum pyrophosphoricum oder pyrophosphorsaures Eisenoxyd, hat die chemische Formel Fe4(P2O7)2·9 H2O und ist ein Diphosphat. Es ist schwer löslich in Wasser oder Säuren.