Eisenvater

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Eisenvater
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Eisenvater 2014
Eisenvater 2014
Allgemeine Informationen
Herkunft Hamburg, Deutschland
Genre(s) Rock, Metal
Gründung 1990
Website www.eisenvater.com
Gründungsmitglieder
Jim Sudmann
Gesang, E-Gitarre
Markus E. Lipka
Aktuelle Besetzung
Gesang, E-Gitarre
Jim Sudmann
Gesang, E-Gitarre
Markus E. Lipka
Stefan „Steve“ Gretscher (seit 2003)
Johannes „Hännsen“ Schäfer
(seit 2005)
Ehemalige Mitglieder
Gesang, E-Bass
Marek Gibney (1990–1994)
Schlagzeug
Jörg Grzedzicki (1990–1992)
Schlagzeug
Peter Bellendir (1993–1996,
2012–2013) († 2013)
[1]
Live-Mitglieder
E-Bass
Marco van Basten (1994–1996)

Eisenvater ist eine im April 1990 in Hamburg von Jim Sudmann und Markus E. Lipka gegründete Rock-/Metalband, deren Klangbild führend von Elektrogitarren bestimmt ist und Stilelemente von Sludge-, Doom- und Industrial-Metal vereint. Die Band hat sich immer dagegen gewehrt, als eine reine Metalband betrachtet zu werden, da sie jeglicher Art von Stilkonservativismus stets eher ablehnend gegenüberstand.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, ob des deutschen Gesangs eine Plattenfirma zu finden, wurde die Band von dem kleinen, süddeutschen Hardcore-Label We Bite Records unter Vertrag genommen, auf dem die Band 1992 ihr Debütalbum veröffentlichen konnte. Auf die Veröffentlichung folgte eine erste Tournee innerhalb Deutschlands. Trotz diverser Umbesetzungen wurden 1994 und 1995 zwei weitere Alben produziert und veröffentlicht. Weitere Touren durch Deutschland und vereinzelte Shows im benachbarten Ausland und den USA folgten.

Mitte 1996 wurde in allgemeinem Einverständnis beschlossen, die Zusammenarbeit vorerst auf Eis zu legen. Die Bandmitglieder widmeten sich anderen musikalischen Genres wie zum Beispiel Elektronica. Sudmann und Bellendir wirkten zu dieser Zeit außerdem an Lipkas Elektrogitarrenorchester „Rossburger Report“ mit.

Im April 2002 nahmen Sudmann und Lipka die Arbeit an Eisenvater wieder auf und spielten im folgenden Jahr mit neuem Bassisten (Stefan Gretscher) und dem nach längerer Suche im Januar 2005 gefundenen neuen Schlagzeuger (Johannes Schäfer) die bereits fertig komponierten Stücke für das vierte Album ein. Dieses nach mehrjähriger Pause entstandene Album reproduzierte nicht den Sound der ersten drei Alben.[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. RockHard.de: Peter Bellendir ist tot. Abgerufen am 23. April 2017.
  2. Kenton Türk: Offizielle Website der Band (Abschnitt „biography“). Abgerufen am 31. Januar 2010.