Zielbau Arena

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Zielbau Arena
Die Eishalle Deutweg während der Eishockey-Weltmeisterschaft der Frauen 2011
Die Eishalle Deutweg während der Eishockey-Weltmeisterschaft der Frauen 2011
Frühere Namen

Eishalle Deutweg (2002–2016)

Daten
Ort Grüzefeldstrasse 30
SchweizSchweiz 8400 Winterthur, Schweiz
Koordinaten 698693 / 261319Koordinaten: 47° 29′ 43″ N, 8° 44′ 54″ O; CH1903: 698693 / 261319
Eigentümer Stadt Winterthur
Baubeginn November 2001
Eröffnung 29. November 2002
Oberfläche Beton
Kunsteisfläche
Kosten 22 Mio. CHF[1]
Architekt Ulrich Isler[2]
Kapazität 2'496 Plätze
Verein(e)
Veranstaltungen

Die Eishalle Deutweg, durch Sponsoringvertrag Zielbau Arena, ist eine Eissporthalle in der Stadt Winterthur im Schweizer Kanton Zürich. Sie ist der Spielort des Eishockeyclubs EHC Winterthur und gleichzeitig die einzige Kunsteisbahnanlage der Stadt. Neben der Eishalle gehören auch zwei Aussenbahnen zur Anlage.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Halle liegt östlich des Stadtzentrums an der nördlichen Grenze des Stadtkreis Mattenbach und ist Teil des Sportkomplex Deutweg, zusammen mit der Leichtathletikanlage Deutweg und dem Fussballplatz Talgut.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Halle ist vom Hauptbahnhof her am besten mit den Buslinien 5,3 oder 14 von Stadtbus Winterthur erreichbar. Der Bahnhof Winterthur-Grüze ist etwa 600 Meter zu Fuss entfernt. Für den Individualverkehr stehen bis zu 320 Parkplätze zur Verfügung, wenn der Kiesplatz des Zivilschutzes auch mitgenutzt wird.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis die Eishalle an ihrem heutigen Standort gebaut werden konnte, waren vier Volksabstimmungen nötig: 1981 lehnte die Bevölkerung die Errichtung einer überdachten Eishalle hinter der bestehenden Tribüne der ehemaligen Eisbahn Zelgli ab. 1989 nahm das Volk den Bau einer Überdachung der bestehenden Eishalle an. Jedoch führte eine Stimmrechtsbeschwerde gegen die Stadt, die bis zum Bundesgericht geführt wurde, zu einer nochmaligen Abstimmung, die 1991 abgelehnt wurde. Erst 1998 wurde im vierten Anlauf der Bau einer Eishalle beim Deutweg auf dem Standort einer Püntenanlage angenommen. Nach Ausschreibung und Prüfungen wurde mit dem Bau im November 2001 begonnen, wobei bis Februar 2002 Altlasten saniert werden mussten. Am 29. November 2002 wurde die Anlage mit einer Eröffnungsfeier der Öffentlichkeit übergeben.

Seit Juni 2016 heisst das Eisstadion Zielbau Arena.[3]

Kapazität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadion besteht komplett aus Sitzplätzen und fasst damit 2'496 Zuschauer. Je nach Event kann es auch sein, dass die Halle eine höhere Kapazität aufweist, wenn man Stehplätze und V.I.P.-Bereich miteinrechnet. Bei einem Konzert fasst die Zielbau Arena bis zu 4'300 Zuschauer.

Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den Aktivitäten der dort ansässigen Klubs und der öffentlichen Nutzung fanden im Deutweg mehrmals grössere Anlässe statt.

Neben mehreren Eishockey-Länderspielen wurden 2008 die Eiskunstlauf-Schweizermeisterschaften ausgetragen sowie einzelne Spiele der Eishockey-Weltmeisterschaft der Frauen 2011. An einem Wochenende anfangs Januar finden seit 2006 regelmässig die Hallenmasters statt, ein Hallenfussballturnier. Auch der Unihockeyclub HC Rychenberg Winterthur trug Playoff-Spiele in der Eishalle aus.

Zudem fanden mehrere Konzerte statt, unter anderem von Muse, Children of Bodom, Slipknot, Snow Patrol, Billy Talent, Papa Roach und Disturbed.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zielbau Arena – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Winterthur hat eine moderne Eishalle (Memento vom 17. Juli 2012 im Webarchiv archive.is)
  2. @1@2Vorlage:Toter Link/www.steiner.ch( Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Objektblatt der Generalunternehmung Steiner)
  3. Marcel Jäggi: Eishalle Deutweg wird neu zur Zielbau Arena. In: ehc-winterthur.ch. 3. Juni 2016, abgerufen am 5. Oktober 2016.