Eishockey-Europameisterschaft 1911

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Die 2. Eishockey-Europameisterschaft erbrachte eine Premiere. Zum ersten Mal wurden die Spiele auf Kunsteis ausgetragen. Austragungsort war vom 15. bis 17. Februar 1911 der Eispalast in Berlin in Deutschland.

Es nahmen wieder 4 Mannschaften teil. Neben den bereits 1910 teilnehmenden Mannschaften aus Belgien, der Schweiz und Deutschland spielte zum ersten Mal eine Vertretung Böhmens mit; dafür fehlte Titelverteidiger Großbritannien.

Der EM-Neuling dominierte das Turnier und wurde überlegen Europameister. Der Grundstein für die große tschechische Eishockey-Tradition war damit gelegt.

Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

15. Februar 1911 Berlin BöhmenBöhmen Böhmen SchweizSchweiz Schweiz 13:0
15. Februar 1911 Berlin Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich BelgienBelgien Belgien 6:0
16. Februar 1911 Berlin Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich BöhmenBöhmen Böhmen 1:4
16. Februar 1911 Berlin BelgienBelgien Belgien SchweizSchweiz Schweiz 5:4
17. Februar 1911 Berlin Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich SchweizSchweiz Schweiz 10:0
17. Februar 1911 Berlin BöhmenBöhmen Böhmen BelgienBelgien Belgien 3:0

Abschlusstabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 BöhmenBöhmen Böhmen 3 3 0 0 20: 1 +19 6: 0
2 Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich 3 2 0 1 17: 4 +13 4: 2
3 BelgienBelgien Belgien 3 1 0 2 5:13 - 8 2: 4
4 SchweizSchweiz Schweiz 3 0 0 3 4:28 -24 0: 6

Meistermannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europameister
BöhmenBöhmen
Böhmen
Jan HamáčekJan Fleischmann, Jan PaloušOtakar VindyšJaroslav Jirkovský, Jaroslav Jarkovský, Josef Rublič, Josef Šroubek, Miloslav Fleischmann
Betreuer: Josef Laufer, Emil Procházka
Silber
Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich
Deutsches Reich
Willi BliesenerErik Wahrmuth, W. Träger − C. Kolliner − W. Kutscher, Bremer, Werner Glimm, Bruno Grauel, Charles Hartley, Hans Jakemann, Franz Lange
Bronze
BelgienBelgien
Belgien
Roger Van der StraetenMaurice Deprez, Etiénne Coupez, Paul Loicq, Fernand De Blommaert, Jean-Paul Verbeyst, Fernand De Smeth, Henry Van Den Bulcke, Clement Van Den Straeten-Ponthoz, Sch. Cassel

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]