Eishockey-Oberliga 1976/77

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Deutscher Eishockey Bund Logo.svg Eishockey-Oberliga
◄ vorherige Saison 1976/77 nächste ►
Meister: ERC Freiburg
Aufsteiger: ERC Freiburg
Absteiger: TuS Geretsried
↑ Bundesliga  |  ↑ 2. Bundesliga  |  • Oberliga  |  Regionalliga ↓

Die Saison 1976/77 der Eishockey-Oberliga wurde wie die Vorsaison in je einer Gruppe Süd und Nord ausgespielt. Die Gruppe Süd spielte mit 12 Teilnehmern eine Einfachrunde. Anschließend spielten die ersten Sechs der Vorrunde eine Finalrunde sowie die letzten Sechs eine Abstiegsrunde, jeweils unter Mitnahme der Punkte aus der Vorrunde. Die Gruppe Nord spielte zunächst mit 10 Teilnehmern eine Vorrunde, danach die ersten Sechs der Vorrunde eine Finalrunde unter Mitnahme der Punkte aus der Vorrunde. Die letzten Vier der Vorrunde spielten zusammen mit dem Ersten der Regionalliga Nord und den vier Besten der Regionalliga West eine Qualifikationsrunde zur Oberliga 1977/78. Schließlich spielten die Ersten und Zweiten beider Gruppen Nord und Süd in einer Aufstiegsrunde. Der Sieger dieser Aufstiegsrunde stieg direkt in die 2. Bundesliga auf, der Zweite spielte in Hin- und Rückspiel gegen den Vorletzten der 2. Bundesliga um den Aufstieg.

Veränderungen vor der Saison:

  • Gruppe Süd:
    • Die Mannschaft des Münchener EV fusionierte vor der Saison mit dem EHC 70 München - stattdessen rückte der sportliche Absteiger VER Selb wieder in die Oberliga nach.
    • Für den auf den Aufstieg verzichtenden SC Reichersbeuern stieg der Schwenninger ERC aus der Regionalliga Süd auf.
    • Da wegen der Aufstockung der 2. Bundesliga 2 Mannschaften aufgestiegen waren und keine abgestiegen war, rückten der TuS Geretsried und ERC Sonthofen aus der Regionalliga Süd in die Oberliga nach.
  • Gruppe Nord:
    • Anstelle des Essener EC nahm der EHC Essen am Spielbetrieb der Oberliga teil.
    • Die Mannschaft des Neusser SC stieg von der Regionalliga Nord in die Oberliga auf.

Oberliga Süd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. ERC Freiburg 22 22 0 0 212:36 44:0
2. TSV Peißenberg 22 14 3 5 138:77 31:13
3. EV Regensburg 22 15 1 6 109:68 31:13
4. Schwenninger ERC (N) 22 13 0 9 104:78 26:18
5. EHC Stuttgart 22 13 0 9 112:110 26:18
6. SG Moosburg 22 12 0 10 111:111 24:20
7. ERC Sonthofen (N) 22 9 2 11 76:117 20:24
8. DEC Frillensee Inzell 22 9 1 12 81:101 19:25
9. EV Ravensburg 22 9 1 12 82:108 19:25
10. EHC Klostersee 22 5 2 15 70:117 12:32
11. VER Selb 22 4 1 17 62:134 9:35
12. TuS Geretsried (N) 22 1 1 20 66:166 3:41

Finalrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. ERC Freiburg 32 32 0 0 304:61 64:0
2. EV Regensburg 32 19 2 11 144:114 40:24
3. TSV Peißenberg 32 17 5 10 183:147 39:25
4. EHC Stuttgart 32 18 1 13 176:174 37:27
5. Schwenninger ERC 32 15 1 16 150:140 31:33
6. SG Moosburg 32 15 1 16 155:167 31:33

Abstiegsrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
7. DEC Frillensee Inzell 32 13 3 16 116:139 29:35
8. ERC Sonthofen 32 13 2 17 115:159 28:36
9. EHC Klostersee 32 12 3 17 131:165 27:37
10. EV Ravensburg 32 12 3 17 129:154 27:37
11. VER Selb 32 8 3 21 101:177 19:45
12. TuS Geretsried 32 5 2 25 106:213 12:52

Relegationsspiele zur Oberliga Süd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VER Selb - Deggendorfer SC 6:6; 7:8

  • Der Deggendorfer SC ist damit Aufsteiger in die Oberliga Süd.
  • Der VER Selb ist zweiter sportlicher Absteiger in die Regionalliga, rückt aber für den auf den Aufstieg verzichtenden SC Reichersbeuern wieder in die Oberliga nach.

Oberliga Nord[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. EHC Essen 18 14 2 2 142:54 30:6
2. RSC Bremerhaven 18 13 3 2 135:56 29:7
3. Herner EV 18 12 3 3 106:50 27:9
4. EC Hannover 18 9 4 5 75:75 22:14
5. ERC Westfalen Dortmund 18 9 1 8 73:73 19:17
6. Eintracht Frankfurt 18 7 3 8 79:78 17:19
7. Hamburger SV 18 5 0 13 92:140 10:26
8. Grefrather EC 18 3 4 11 65:117 10:26
9. Neusser SC (N) 18 4 1 13 68:114 9:27
10. Berliner FC Preussen 18 2 3 13 52:120 7:29

Finalrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. EHC Essen 28 22 3 3 201:90 47:9
2. RSC Bremerhaven 28 20 5 3 198:92 45:11
3. Herner EV 28 19 4 5 160:83 42:14
4. EC Hannover 28 12 4 12 106:122 28:28
5. ERC Westfalen Dortmund 28 13 1 14 120:121 27:29
6. Eintracht Frankfurt 28 7 3 18 105:168 17:39

Qualifikationsrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. Hamburger SV 14 12 1 1 157:63 25:3
2. Neusser SC 14 12 0 2 140:47 24:4
3. Berliner FC Preussen 13 8 2 3 86.61 18:8 *
4. WSV Braunlage 14 7 2 5 91:82 16:12
5. GSV Moers 14 5 2 7 75:95 12:16
6. ERC Ludwigshafen 14 2 2 10 66:69 6:22
7. VERC Lauterbach 13 2 1 10 47:125 5:21 *
8. FASS Berlin 14 2 0 12 31:151 4:24
  • Ein Spiel wurde nicht ausgetragen
  • WSV Braunlage, GSV Moers und ERC Ludwigshafen sind sportliche Aufsteiger in die Oberliga Nord.
  • Der Grefrather EC hat an der Qualifikationsrunde nicht teilgenommen, bleibt aber für den auf den Aufstieg verzichtenden GSV Moers in der Oberliga.

Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. ERC Freiburg 6 5 0 1 51:20 10:2
2. EHC Essen 6 3 0 3 40:31 6:6
3. RSC Bremerhaven 6 2 1 3 30:37 5:7
4. EV Regensburg 6 1 1 4 25:58 3:9

Der ERC Freiburg stieg damit in die 2. Bundesliga auf. Der EHC Essen qualifizierte sich für die Relegationsspiele zur 2. Bundesliga gegen die SG Nürnberg, unterlag dort aber mit 5:8 (in Nürnberg) und 8:8 (in Essen) und verblieb damit in der Oberliga.