Eishockey-Weltmeisterschaft 1956

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IIHF.svg Olympisches Eishockeyturnier 1956
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Sieger: Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion
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Als 23. Eishockey-Weltmeisterschaft und 34. Eishockey-Europameisterschaft gilt das Olympische Eishockeyturnier der Winterolympiade 1956 in Cortina d’Ampezzo, Italien. Die nicht für das Olympische Eishockeyturnier zugelassenen beziehungsweise qualifizierten Mannschaften DDR, Norwegen und Belgien führten vom 8. bis 10. März 1956 in Ost-Berlin eine „Ersatz-WM“ durch, die in einigen Statistiken auch als B-Weltmeisterschaft bezeichnet wird.

Zum zweiten Mal Welt- und zum dritten Mal Europameister wurde die UdSSR. Sie gewann das Turnier vor den USA. Für Kanada war der dritte Platz die bisher schlechteste Platzierung bei einer WM-Teilnahme.

Olympisches Eishockeyturnier und A-Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

Siehe: Olympisches Eishockeyturnier der Winterspiele 1956

Abschlussplatzierung der Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

RF Team
1 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion
2 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA
3 Kanada 1921Kanada Kanada
4 SchwedenSchweden Schweden
5 TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei
6 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland
7 ItalienItalien Italien
8 PolenPolen Polen
9 SchweizSchweiz Schweiz
10 OsterreichÖsterreich Österreich

Meistermannschaft[Bearbeiten]

Weltmeister
Sowjetunion 1955Sowjetunion
UdSSR
Jewgeni Babitsch, Wsewolod Bobrow, Nikolai Chlystow, Alexei Guryschew, Juri Krylow, Alfred Kutschewski, Walentin Kusin, Grigori Mkrtytschan, Wiktor Nikiforow, Juri Pantjuchow, Nikolai Putschkow, Wiktor Schuwalow, Genrich Sidorenkow, Nikolai Sologubow, Iwan Tregubow, Dimitri Ukolow, Alexander Uwarow

Abschlussplatzierung der Europameisterschaft[Bearbeiten]

RF Team
1 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion
2 SchwedenSchweden Schweden
3 TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei
4 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland
5 ItalienItalien Italien
6 PolenPolen Polen
7 SchweizSchweiz Schweiz
8 OsterreichÖsterreich Österreich

Ersatz-Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

Die inoffizielle B-Weltmeisterschaft wurde in Ost-Berlin, DDR, ausgetragen. Zunächst hatte die Sektion Eishockey der DDR den Auftrag zur Ausrichtung des B-Turniers der Eishockey-Weltmeisterschaft an den Internationalen Eishockey-Verband zurückgegeben, nachdem die Mehrzahl der eingeladenen Nationen ihre Meldung aus verschiedenen Gründen zu diesem Turnier zurückgezogen hatte. Damit gab es keine offizielle B-Weltmeisterschaft. An Stelle des Junioren-Cups wurde in der Berliner Werner-Seelenbinder-Halle vom 8. bis 11. März ein Drei-Länder-Turnier vorgesehen, an dem die Auswahlen Belgiens, Norwegens sowie der DDR teilnahmen.[1]

Spiele[Bearbeiten]

8. März 1956 Deutschland Demokratische Republik 1949Deutsche Demokratische Republik DDR
Hans Frenzel
Werner Heinicke (12.)
Kurt Stürmer (17.)
Manfred Buder (21.)
4:1
(3:1, 1:0, 0:0)
Spielbericht
NorwegenNorwegen Norwegen
Moe (11.)
Werner-Seelenbinder-Halle, Berlin
Zuschauer: 6.000
9. März 1956
20:00 Uhr
BelgienBelgien Belgien
Moris (I.)
Moris (2) (II.)
Zukivsky (II.)
Zukivsky (III.)
Moris (III.)
Notermann (III.)
7:14
(1:7, 3:3, 3:4)
Spielbericht
Deutschland Demokratische Republik 1949Deutsche Demokratische Republik DDR
Helmut Novy (2) (I.)
Hans Frenzel (I.)
Woytaschek (I.)
Jablonski (I.)
6:1 Helmut Novy (I.)
7:1 Hartmut Nickel (I.)
Manfred Buder (II.)
Hans Frenzel (II.)
Wolfgang Blümel (II.)
Manfred Buder (2) (III.)
Hartmut Nickel (III.)
Wolfgang Blümel (III.)
Werner-Seelenbinder-Halle, Berlin
Zuschauer: 6.000
10. März 1956 NorwegenNorwegen Norwegen
7:5
(1:3, 4:1, 2:1)
BelgienBelgien Belgien
Werner-Seelenbinder-Halle, Berlin

Anm: Der Deutsche Kuhnke (SC Einheit Berlin) stand im Tor der Belgischen Mannschaft gegen Norwegen. Dies war auch sein erstes Länderspiel. Zudem wurde Belgien durch mehrere kanadische Spieler verstärkt.

Rückspiel außerhalb der unten stehenden Tabelle:

11. März 1956
18:30 Uhr
Deutschland Demokratische Republik 1949Deutsche Demokratische Republik DDR
5:2
(1:2, 3:0, 1:0)
Spielbericht
NorwegenNorwegen Norwegen
Werner-Seelenbinder-Halle, Berlin

Abschlusstabelle[Bearbeiten]

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Deutschland Demokratische Republik 1949Deutsche Demokratische Republik DDR 2 2 0 0 18:08 +10 4:0
2 NorwegenNorwegen Norwegen 2 1 0 1 08:09 -01 2:2
3 BelgienBelgien Belgien 2 0 0 2 12:21 -09 0:4
(inoffizieller) B-Weltmeister 1956: Deutschland Demokratische Republik 1949Deutsche Demokratische Republik DDR

Bei einer kleinen Abschlußfeier des Drei-Länder-Turniers wurden von der Sektion Eishockey der DDR der Torhüter Katzur (DDR), der Verteidiger Zukivsky (Belgo-Kanadier) und der Stürmer Andersen (Norwegens großer Bandy-Star) durch Pokale geehrt.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAwo.: Der Anreiz fehlte. In: Berliner Zeitung. Staatsbibliothek zu Berlin, 3. März 1956, S. 4, abgerufen am 14. April 2013.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatKleines Eishockey-Einmaleins. In: Neues Deutschland. Staatsbibliothek zu Berlin, 13. März 1956, S. 6, abgerufen am 14. April 2013.