Ejektion

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ejektion (lat. ejectio, Auswurf, Vertreibung) ist im Vulkanismus neben der Effusion einer der beiden Haupttypen von Vulkanausbrüchen.

Bei der Ejektion kommt es während eines Vulkanausbruchs zum explosiven Auswurf von Gesteinsmaterial (Tephra, sowohl Nebengestein als auch magmatisches Material), verbunden mit starker Gasförderung. Die Gewalt der verursachenden explosiven vulkanischen Tätigkeit ist sowohl von der Menge der freigesetzten Gase als auch von der Viskosität des Magmas und dessen mineralischer Zusammensetzung abhängig. Ejektive Tätigkeit tritt nur bei bestimmten Vulkantypen auf, etwa bei Schlacken- und Aschenvulkanen, Schichtvulkanen und Maaren.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Dieter Richter: Allgemeine Geologie. 3. Auflage. de Gruyter Verlag, Berlin – New York 1985, ISBN 3-110-10416-4, S. 255f.