Elbe-Parey

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Elbe-Parey
Elbe-Parey
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Elbe-Parey hervorgehoben
Koordinaten: 52° 23′ N, 12° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Jerichower Land
Höhe: 32 m ü. NHN
Fläche: 108,64 km²
Einwohner: 6793 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 39307 (Bergzow, Hohenseeden),
39317 (Derben, Ferchland, Güsen, Parey, Zerben)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 039349
Kfz-Kennzeichen: JL, BRG, GNT
Gemeindeschlüssel: 15 0 86 035
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ernst-Thälmann-Str. 15
39317 Elbe-Parey
Webpräsenz: www.elbe-parey.de
Bürgermeisterin: Jutta Mannewitz
Lage der Gemeinde Elbe-Parey im Landkreis Jerichower Land
Biederitz Burg Elbe-Parey Genthin Gommern Jerichow Möckern Möser Möckern Möckern Sachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild
Lageplan

Elbe-Parey ist eine Einheitsgemeinde im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elbe-Parey liegt zwischen den Städten Burg und Genthin und hat seine weiteste Ausdehnung in Nordsüdrichtung mit 19 Kilometern, während die Westostausdehnung maximal zwölf Kilometer beträgt. Die Westgrenze wird im Wesentlichen durch die Elbe gebildet, daher bestimmt auch die Elbaue weite Teile des Gemeindegebietes. Im Südosten beginnt sich der Fläming zu erheben. Weite Waldgebiete der Gemeinde sind vorwiegend im östlichen Bereich anzutreffen. Die wichtigsten Verkehrsadern sind die Bundesstraße 1, die Landesstraße 54, die Bahnlinie Magdeburg - Berlin, sowie die Wasserstraßen Elbe und Elbe-Havel-Kanal. Die höchste Erhebung ist der Derbensche Berg mit 56,3 Metern.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Elbe-Parey entstand am 1. September 2001[2] aus dem Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden

Bergzow Wappen Bergzow.png
Derben Wappen Derben.png
Ferchland Wappen Ferchland.svg
Güsen Wappen Guesen.svg
Hohenseeden Wappen Hohenseeden.svg
Parey Wappen Parey (Elbe).png
Zerben Wappen Zerben.png

die nunmehr den Status von Ortsteilen innehaben.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalverwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde wird von einem 21-köpfigen Gemeinderat geleitet. Die Bürgermeisterin Mannewitz (parteilos) wurde am 2. Dezember 2001 mit 100 Prozent der gültigen Wählerstimmen gewählt. Die einzelnen Ortsteile werden durch eigene Ortschaftsräte und Ortsbürgermeister vertreten.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 23. Juli 2007 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: "Im goldenen Schild mit blauen Wellenflanken eine blaue Lilie zwischen oben drei (1:2) und unten drei (2:1) blauen Rauten."

Die Gemeindefarben sind - abgeleitet von der Farbe der Wappenmotive und der Tinktur des Schildes - Blau-Gelb.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge ist Gelb-Blau-Gelb (1:1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstadt von Elbe-Parey ist das polnische Jastarnia.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtigster Wirtschaftsfaktor der Einheitsgemeinde ist die Landwirtschaft mit größeren Agrarbetrieben in Bergzow und Hohenseeden. Industriezentren sind Parey (Stahlwerk und Metallverarbeitung) sowie Güsen (Betonschwellenwerk). In Derben bestehen noch zwei Schiffswerften (Stand 2007).

Geschichte, Bauwerke und Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Siehe unter den einzelnen Ortsteilen gemäß dem Abschnitt Gemeindegliederung

Die Kulturdenkmale der Gemeinde sind im örtlichen Denkmalverzeichnis aufgeführt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Elbe-Parey – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2014 (PDF) (Fortschreibung) (Hilfe dazu).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001