Elbingerode (bei Herzberg am Harz)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Elbingerode
Elbingerode (bei Herzberg am Harz)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Elbingerode hervorgehoben

Koordinaten: 51° 40′ N, 10° 17′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Göttingen
Samtgemeinde: Hattorf am Harz
Höhe: 200 m ü. NHN
Fläche: 5,66 km2
Einwohner: 447 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37412
Vorwahl: 05521
Kfz-Kennzeichen: , DUD, HMÜ, OHA
Gemeindeschlüssel: 03 1 59 012
Adresse der Verbandsverwaltung: Otto-Escher-Str. 12
37197 Hattorf am Harz
Website: www.elbingero.de
Bürgermeister: Helmuth Otto
Lage der Gemeinde Elbingerode im Landkreis Göttingen
NiedersachsenStaufenbergHann. MündenSchedenBührenNiemetalJühndeDransfeldAdelebsenFriedlandRosdorfGöttingenBovendenGleichenLandolfshausenSeulingenWaakeSeeburgEbergötzenDuderstadtObernfeldRollshausenRüdershausenRhumspringeWollershausenGieboldehausenWollbrandshausenBodenseeKrebeckWalkenriedBad SachsaBad Lauterberg im HarzHerzberg am HarzHerzberg am HarzHerzberg am HarzHattorf am HarzHattorf am HarzWulften am HarzElbingerodeHörden am HarzOsterode am HarzBad Grund (Harz)Harz (Landkreis Göttingen)Harz (Landkreis Göttingen)Harz (Landkreis Göttingen)Landkreis GoslarLandkreis NortheimLandkreis NortheimHessenThüringenSachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild

Elbingerode am Harz ist eine Gemeinde im Landkreis Göttingen in Niedersachsen. Sie gehört der Samtgemeinde Hattorf am Harz an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Hattorf am Harz hat.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elbingerode liegt jeweils etwas südwestlich des Oberharzes und Naturparks Harz am Oder-Zufluss Sieber. Es befindet sich nahe der Bundesstraße 243, die von Seesen nach Nordhausen führt und der Bundesstraße 27, die von Göttingen nach Blankenburg führt. Außerdem bildet die Kreisstraße 7 eine nordwestliche Ortsumgehung.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden von Elbingerode sind Hörden am Harz im Norden, Hattorf am Harz im Westen sowie Herzberg am Harz im Osten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Zusammenschluss der Landkreise Osterode am Harz und Göttingen am 1. November 2016 gehört Elbingerode zum Landkreis Göttingen.

Ortsnamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Bezeichnungen des Ortes sind 1206 Alvelingerot, 1209 Elvelingerod, 1258 Elvelingerode; Elvelingeroth, 1311 Elvelingerode, 1319 Eluelingerode, 1330 Elvelingherode, 1341 Elbelingerode, 1343 Eluelingerode, 1427 Elbingerode und ab 1500 Elvelingerod. Der Ortsname ist mit dem Bildungselement „‑inge-rode“ gebildet worden. Der ursprüngliche Sinn des Siedlungsnamens kann ungefähr als „Rodung der Leute des N.N.“ beschrieben werden. Dieser Ortsnamentyp ist im Gebiet rund um den Harz beliebt gewesen. Das gleichnamige, ebenfalls im Harz gelegene Elbingerode in der sachsen-anhaltischen Stadt Oberharz am Brocken, nahe Wernigerode im Landkreis Harz, wird wahrscheinlich wie das hier behandelte Elbingerode als „Rodungsstelle der Sippe des Athalwin“ zu verstehen sein.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elbingerode – Bevölkerungsentwicklung seit 1975
Jahr Einwohner Jahr Einwohner Entwicklung
1975 451 2011 493
1980 448 2012 487
1985 430 2013 468
1990 464 2014 454
1995 442 2015 450
2000 474 2016 462
2005 490 2017 442
2010 428
Quelle: Jahre 1975 bis 2016[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Elbingerode setzt sich aus sieben Ratsfrauen und Ratsherren zusammen (Veränderungen zu 2011).

  • CDU: 4 Sitze (±0) – Stimmenanteil 63,92 % (+8,67 %p)
  • SPD: 3 Sitze (±0) – Stimmenanteil 36,08 % (−8,67 %p)

Die Wahlbeteiligung lag bei 77,63 % (+1,22 %p).

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2016)

Wappen, Flagge und Banner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Banner, Wappen und Hissflagge
Banner Elbingerode am Harz.svg DEU Elbingerode am Harz COA.svg
Flagge Elbingerode am Harz.svg

Blasonierung: „In gespaltenem Schild vorn in Rot einen goldenen (gelben) Schrägbalken, hinten in Gold (Gelb) ein gestieltes grünes Kleeblatt.“

Das von Gustav Völker entworfene Wappen wurde mit Verfügung vom 28. September 1964 vom Regierungspräsidenten in Hildesheim genehmigt. Das Wappen ist abgeleitet vom Siegel der Familie Weisen, die über Jahrhunderte in der Gemeinde ein Rittergut besaßen. Die Farben Rot und Gold sind die Farben des Fürstentums Grubenhagen. Der Schrägbalken soll den Fluss Sieber symbolisieren, das Kleeblatt steht für die Landwirtschaft.[4]

Beschreibung der Flagge: „Die Flagge ist gelb-rot quergestreift mit aufgelegtem Wappen in der Mitte.“

Beschreibung des Banners: „Das Banner ist gelb-rot längsgestreift mit aufgelegtem Wappen oberhalb der Mitte.“[5]

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es bestehen Partnerschaften mit der niedersächsischen Gemeinde Estorf an der Weser und dem Ortsteil Badra der thüringischen Gemeinde Kyffhäuserland.[6]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ev.-luth. Kirche St. Petri

Die Dorfkirche aus Fachwerk aus dem 18. Jahrhundert gehört zum Kirchenkreis Harzer Land. Die Orgel, ursprünglich 1856 von Orgelbauer Schulze erbaut, wurde 1961 durch Gebr. Krell überarbeitet und 1990 von Orgelbauer Frerichs restauriert.[7]

Vereinsleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Elbingerode sind folgende Vereine ansässig:

  • MTV Elbingerode (Sportverein) – Unter Leitung von Carolin Wehmeyer wird jungen Athleten unter anderem das Turnen beigebracht
  • Elbingeröder Faschingsclub (EFC)
  • MGV Elbingerode (Männergesangsverein)
  • Freiwillige Feuerwehr Elbingerode
  • Landvolk
  • Heimatverein
  • Schützengesellschaft
  • Forstgenossenschaft

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Elbingerode – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Jürgen Udolph (Recherche): Der „Ortsnamenforscher“. In: Internetseite NDR 1 Niedersachsen. Archiviert vom Original am 3. Dezember 2016; abgerufen am 4. August 2019.
  3. Statistische Erhebungen, Homepage Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen LSKN-Online; Einwohnerzahlen jeweils am 31. Dezember des Jahres.
  4. Das Wappen der Gemeinde Elbingerode am Harz
  5. Flagge Elbingerode am Harz
  6. Eintrag über die Partnerschaften der Samtgemeinde Hattorf am Harz und ihrer Mitgliedsgemeinden Abgerufen am 21. April 2019, 02:18
  7. Harald Vogel, Volkhard Hofer: Orgeln in Niedersachsen, 1997, S. 89