Elbląg

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Elbing ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter Elbing (Begriffsklärung) aufgeführt.
Elbląg
Wappen von Elbląg
Elbląg (Polen)
Elbląg
Elbląg
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 83,32 km²
Geographische Lage: 54° 10′ N, 19° 24′ O54.16666666666719.4Koordinaten: 54° 10′ 0″ N, 19° 24′ 0″ O
Einwohner: 122.568
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 82-300 bis 82-314
Telefonvorwahl: (+48) 55
Kfz-Kennzeichen: NE
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK7; DK22
DW 500,
DW 503
Schienenweg: PKP-Linie 204: Malbork - Мамоново (Mamonowo)
Nächster int. Flughafen: Danzig
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Fläche: 83,32 km²
Einwohner: 122.568
(30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 1471 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2861011
Verwaltung (Stand: 2014)
Stadtpräsident: Witold Wróblewski
Adresse: ul. Łączności 1
82-300 Elbląg
Webpräsenz: www.elblag.eu



Elbing südlich des westlichen Ausläufers des Frischen Haffs auf einer Landkarte von 1910.

Elbląg (ˈɛlblɔŋk anhören?/i, deutsch Elbing) ist eine kreisfreie Stadt in der Woiwodschaft Ermland-Masuren im nördlichen Polen nahe der Ostseeküste im früheren Ostpreußen (bis 1920 Westpreußen). Die Stadt hat rund 123.000 Einwohner und ist seit 1992 Sitz einer katholischen Diözese.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Elbląg liegt rund 55 Kilometer ost-südöstlich von Danzig am Südwestrand der Wysoczyzna Elbląska (Elbinger Höhe) in der Elbinger Niederung nahe der Mündung von Elbląg und Nogat in das Frische Haff. Bis 1945 führte die Reichsstraße 1 durch die Stadt, auf deren Trasse heute die Droga krajowa 22, die Droga wojewódzka 500 und die Droga wojewódzka 504 angelegt sind.

Geschichte[Bearbeiten]

Siegel von Elbing, um 1350
Bild eines silbervergoldeten Feldaltars von 1388 eines Großkomturs des Deutschen Ordens
Panorama von Elbing von 1554
Elbing im Jahre 1626 nach Matthäus Merian
Kaiser-Wilhelm-Platz mit Rathaus, um 1930
Blick auf die Nikolaikirche vor 1945
Blick von der Speicherinsel auf die Häuserzeile am Elbing-Fluss, um 1930
Heutiges Uferpanorama mit Nikolaikirche, vom anderen Flussufer aus gesehen
Stadtpanorama vom Turm der Nikolaikirche
Nikolaikirche
Rekonstruierter Straßenzug

Als Vorläufer der Stadt kann der altprußische Handelsort Truso betrachtet werden, der in unmittelbarer Nähe gelegen war. Truso wurde vom angelsächsischen Reisende Wulfstan im Jahre 890 als am Flusse Ilfing befindlicher Handelsplatz erwähnt. Archäologischen Funden zufolge kam dem Ort überregionale Bedeutung zu, war er doch nicht nur an der Bernsteinstraße gelegen, sondern an den Handelsrouten zwischen Skandinavien und dem Mittelmeerraum. Hier mündete im 10. Jahrhundert der Weichselarm Nogat in eine Bucht des Frischen Haffes. Diese Bucht entspricht dem heutigen Drausensee (poln. Druzno, prußisch Drusin), der durch Verlandung vom Haff abgetrennt wurde. Die Ausgrabungen haben ergeben, dass Truso durch Seeräuber zerstört wurde.

Unter dem Deutschen Orden[Bearbeiten]

Die Stadt wurde im Jahr 1237 als Elbing in Pogesanien, damals Teil des Deutschordenslandes, unter dem Schutz des Deutschen Ordens durch aus Lübeck stammende Handwerker und Kaufleute gegründet.[2][3] Es wurde zunächst eine Siedlung mit rasterförmigem Straßennetz angelegt. Das Zentrum bildete der spätere "Alte Markt", der an dem großen Handelsweg zwischen Thorn und dem Samland gelegen war. Vor 1238 wurde die Stadtpfarrkirche St. Nikolai erbaut. 1238 ließ Landmeister Hermann von Balk die Liebfrauenkirche und ein Dominikanerkloster errichten. Bis 1246 erfolgte die Einwanderung von weiteren Bürgern, die ebenfalls überwiegend aus Lübeck stammten. 1246 erhielt Elbing das Stadtrecht nach Lübischem Recht und erhielt das Privileg, eigene Münzen zu schlagen. Im Süden der Stadt wurde während der 1240er Jahre das Ordensschloß mit einem Heilig-Geist-Hospital errichtet. In den Jahren 1251 bis 1309 war das Elbinger Ordensschloss der stellvertretende Hauptsitz des Ordensstaates (Hauptsitze waren damals Akkon und später Venedig) und Sitz der Landmeister von Preußen und des Großspittlers, gleichzeitig Residenz des ermländischen Bischofs Anselm, der hier 1274 starb. Die Kirche zum Heiligen Jakob (Filiale der Stadtpfarrkirche) entstand 1256. Die Corpus-Christi-Kirche mit einem Aussätzigenhospital wurde 1292 erbaut. Der Orden erbaute um 1300 die Befestigungen der Stadt mit 14 Wehrtürmen. In dieser Zeit war Elbing zu einer bedeutenden Handelsstadt angewachsen, die bedeutende Handelsprivilegien bei den Königen von Polen, den Herzögen von Pommern, den skandinavischen Herrschern und sogar bei König Philipp IV. von Frankreich erworben hatte. Im 13. Jahrhundert wurde die schola senatoria (Ratsschule).[4] gegründet, und 1314 wurde der Elbinger Stadtturm erbaut.

Elbing entwickelte sich gemeinsam mit Danzig und Thorn zu einer der führenden Hansestädte im östlichen Mitteleuropa. Anfang des 14. Jahrhunderts war die Stadt so angewachsen, dass 1337 durch den Elbinger Komtur Siegfried von Sitten vor den Toren die Elbinger Neustadt angelegt wurde. Sie verfügte über einen eigenen Rat und wurde nach Lübischem Recht regiert. Dieser Neustadt erteilte am 25. Februar 1347 der Hochmeister Heinrich Dusemer das Privilegium.

Ab 1350 beteiligte sich die Elbinger Flotte an den Kämpfen der Hanse gegen norwegische und dänische Seeräuber in der Ostsee. 1360 wütete in Elbing die Pest, der etwa 13.000 Einwohner (etwa 90 %) zum Opfer fielen.

1367 trat Elbing mit Kulm und Thorn der Kölner Konföderation bei. Die Kirche zur Heiligen Brigitta von Schweden wurde nach 1379 erbaut. 1397 entstand der Eidechsenbund: Der Aufstand des Adels und der Städte gegen die Herrschaft des Ordens begann. Nach der Schlacht bei Tannenberg wurde Elbing acht Wochen lang von polnischen Truppen besetzt. Polnische Truppen belagerten 1414 das Elbinger Ordensschloss, jedoch ohne Erfolg.

1440 gründeten die preußischen Hansestädte, unter ihnen Elbing, gemeinsam mit den Landesständen den Preußischen Bund, der gegen die Herrschaft des Ordens gerichtet war und eine Unterstellung unter den polnischen König anstrebte. 1452 ließen sie sich ihre Rechte und Privilegien von Kaiser Friedrich III. bestätigen. Im daraufhin einsetzenden Dreizehnjährigen Krieg des Preußischen Bundes gemeinsam mit Polen gegen den Deutschen Orden (1453-1466) nahmen die Bürger Elbings an der Belagerung des Ordensschlosses durch die Polen teil und zerstörten das Schloss nach dessen Kapitulation. Die Ruinen des Schlosses wurden 100 Jahre später abgetragen. Ein Teil steht bis heute. Die Stadt huldigte 1454 dem Jagiellonen Polenkönig Kasimir IV. als Schutzherrn. Er und seine Nachfolger bestätigten der Stadt sämtliche alten Privilegien und verliehen viele neue. 1478 schlossen sich die bis dahin eigenständigen Stadthälften der Alt- und Neustadt Elbings zusammen.

Elbing als Stadtrepublik unter dem Schutz der polnischen Krone[Bearbeiten]

Der Dreizehnjährige Krieg endete 1466 mit dem Zweiten Thorner Frieden, bei dem der Orden Pommerellen, das Culmer Land und Ermland, sowie Danzig, Elbing und Marienburg an die polnische Krone abtreten musste. Auf diese Weise wurde Preußen geteilt in ein Preußen königlichen Anteils, das der polnischen Krone unterstand, und das restliche Gebiet des Ordenslandes, das weiterhin dem Orden verblieb, der allerdings die polnische Oberhoheit anerkennen musste; dieses restliche Ordensland wurde 1525 in das weltliche Herzogtum Preußen (polnisch: Prusy Ksiazece) umgewandelt. Das Heer des letzten Hochmeisters Albrecht von Brandenburg-Ansbach belagerte noch 1521 vergeblich Elbing, das dem Preußischen Bund unter Hilfe der polnischen Krone treu blieb. Dieser Siegestag wurde mehrere Jahrhunderte am ersten Freitag nach Sonntag Laetare als „Freudetag“ in der Stadt gefeiert.

Denkmal am Markttor für den legendären Bäckerburschen, der 1521 angeblich die Eroberung verhinderte

1536 wurde das erste evangelische Gymnasium von Willem van de Voldersgraft bzw. Wilhelm Fullonius, einem Glaubensflüchtling aus Den Haag, eingerichtet. Christoph Hartknoch beschrieb in seiner Acta Borussica III dessen Leben oder Vita Guilielmi Gnaphei. In Hartknochs Arbeiten findet man auch die preußischen Städte einschließlich Elbing. Der Rektor des Elbinger Gymnasiums musste auf Grund des Erlasses des katholischen Fürstbischofs von Ermland Elbing verlassen und wurde dann Rat des Herzogs Albrecht von Preußen und Rektor und Professor der Universität Königsberg. 1576 bestätigte König Stephan Báthory das Privileg der protestantischen Schule, die bis zum Direktorat Johann Wilhelm Süverns 1803 einen akademischen Anspruch hatte.

1558 sicherte König Sigismund II. August der protestantischen Stadt Elbing die vorläufige Religionsfreiheit zu, 1567 erhielt die Stadt dann die volle religiöse Autonomie und verwies die Jesuiten der Stadt. Die Lutheraner übernahmen 1577 die Nikolaikirche, und seit dieser Zeit sind somit auch Kirchenbücher mit Eintragungen der Elbinger Taufen, Heiraten und Bestattungen vorhanden.

Ab 1579 unterhielt die Stadt enge Handelsbeziehungen zu England, das freien Handel in Elbing ausüben konnte. Viele englische und schottische Kaufleute kamen und wurden Bürger der Stadt Elbing. Sie organisierten sich in der Fellowship of Eastland Merchants. Die Church of Scotland gründet die Bruderschaft der Schottischen Nation in Elbing. Familiengräber mit Namen Ramsay, Slocombe konnte man noch bis 1945 auf dem St.-Marien-Friedhof in der Altstadt Elbings finden. Andere Familien aus diesem Kreis waren unter anderem die Lamberts, Paynes, Lardings, Wilmsons.

Der Aufruhr der Danziger gegen König Stephan Báthory von Polen wurde 1580 von den Elbingern, die dem König treu bleiben, geschickt ausgenützt. Für Polen spielte Elbing nun eine Schlüsselrolle im Überseehandel. Über die Nogat, die damals tiefer war als die Weichselmündung bei Danzig, verlief der polnische Getreideexport nach Westeuropa und umgekehrt der Import westlicher Luxuswaren bis weiter nach Polen. Die Stadt zählte im Jahr 1594 30.000 Einwohner, und der Umsatz von Waren, die von Elbinger Kaufleuten in diesem Jahre verkauft wurden, erreichte die für damalige Zeiten hohe Summe von 1.247.850 Talern. Die Stadtpfarrkirche wurde 1617 dem katholischen Klerus übergeben.

Dreißigjähriger Krieg und Nordische Kriege[Bearbeiten]

Um 1620 trat die Stadt aufgrund ihrer starken Handelsbeziehungen mit England aus der Hanse aus. 1625 folgte ein neuerlicher Ausbruch der Pest in der Stadt. 3.608 Menschen starben. Die Truppen des Schwedenkönigs Gustav II. Adolf nahmen 1626 die Stadt ein und hielten sie bis 1635 als Hauptquartier im Kampf zur Unterstützung der Evangelischen gegen die Katholischen im Dreißigjährigen Krieg. Der schwedische König setzte seinen Vertrauten und Reichskanzler Axel Oxenstierna in Elbing als Generalgouverneur für die neuen schwedischen Besitzungen ein. Dieser führte von 1626 bis 1631 neben den regionalen Geschäften auch einen Teil seiner nationalen Aufgaben von Elbing aus. In den etwa 1500 erhaltenen Briefen Oxenstiernas aus Elbing spiegeln sich militärische, ordnungs-, wirtschafts- und außenpolitische Themen der Zeit. Die Schweden nahmen Preziosen, Möbel, Bücher als Kriegsbeute und schickten diese in ihre Heimat.

1646 dokumentierte der Elbinger Stadtschreiber Daniel Barholz, dass der Elbinger Stadtrat Bernsteindreher (Paternostermacher) angestellt habe. Spätere Mitglieder der Familie Barholz waren prominent als Stadtrat und Bürgermeister. Auch der bekannte Barockdichter Daniel Bärholz gehörte dieser Familie an. Die Verarbeitung von Bernstein (preußisches Gold), nicht nur zu Schmuck und kirchlichen Artikeln, sondern als Heilmittel und zur Fabrikation zum Polierlack, war mit die wichtigste „Industrie“ jener Zeit. Die Gildemitglieder der Paternostermacher unterstanden besonderen Gesetzen. In den Jahren 1655 bis 1660 wurde Elbing ein zweites Mal durch schwedische Truppen unter Karl X. Gustav besetzt.[5] im Zuge des Zweiten Nordischen Krieges. Karl X. Gustav verfuhr dabei auf ähnliche Weise wie sein Onkel Gustav Adolf.

Der polnische König Johann II. Kasimir verpfändete Elbing und dessen Territorium 1657 im Vertrag von Wehlau an den Großen Kurfürsten für die Summe von 400.000 Talern und sicherte ihm außerdem die Souveränität über das Herzogtum Preußen zu. Nachdem die polnische Krone die obige Summe nicht erstattet hatte, machte der Nachfolger des Großen Kurfürsten, Friedrich I. (Preußen) in Preußen, von seinem Recht Gebrauch und nahm 1703 das Elbinger Territorium in Besitz, das mithin preußisch wurde.[6][7]

Die ansehnlichen Erträge, die bis dahin aus dem Territorium an die Stadt geflossen waren, wurden durch diesen Schritt erheblich beschnitten, was zu einer Lähmung der Wirtschaft und einem damit einhergehenden Rückgang der Bedeutung der Stadt führte.[8] Hinzu kam, dass die Stadt Elbing zwar ihre Autonomie wahrte, doch in den folgenden Jahrzehnten mehrfach Besatzungen über sich ergehen lassen musste und damit einhergehende Kontributionen zu leisten hatte. So wurde Elbing während des Großen Nordischen Krieges nacheinander durch schwedische (1703-1710), russische (1710-1712) und sächsische Truppen (1712) besetzt. Während des Siebenjährigen Krieges wurde die Stadt 1758 von russischen Truppen erobert und bis 1762 besetzt gehalten.

Der kaiserliche Mathematiker und Geograf Johann Friedrich Endersch vollendete 1755 eine Karte Ermlands mit dem Titel Tabula Geographica Episcopatum Warmiensem in Prussia Exhibens. Diese Karte zeigt Stadt und Land Elbing westlich des Ermlandes und jedes Dorf in der Gegend. Diese Karte von 1755 zeigt auch den Namen 'Prussia Orientalis (auf Deutsch: Ostpreußen).[9] Endersch fertigte ebenfalls einen Kupferstich des Segelschiffes (Galiot), benannt D.Stadt Elbing (D=der Erbauer), später auch als Die Stadt Elbing bekannt, welches 1738 in Elbing erbaut wurde.

1772 erfolgte im Zuge der Ersten Teilung Polens die Wiedervereinigung aller Teile Preußens. Nun wurde auch die Stadt Elbing endgültig Teil des Königreiches Preußen und verlor damit ihre städtische Autonomie und die damit einhergehenden Privilegien.

Im Königreich Preußen[Bearbeiten]

Ab 1775 erholte sich Elbing langsam von den Schrecken der Kriege und der Okkupationen. Friedrich II. unterstützte Elbing durch viele Steuererleichterungen, und der Handel fing wieder an aufzublühen. 1807 besetzten Napoleons Truppen Elbing und erzwangen innerhalb von vier Tagen eine Kontribution von 200.000 Talern. Am 8. Mai 1807 hielt Napoleon I. in Elbing eine große Truppenparade ab. Vom Dezember 1812 bis Januar 1813 musste die Stadt nach seinem gescheiterten Russlandfeldzug 60.000 zurückflutende französische Mannschaften, 8.000 Offiziere und 22.000 Pferde ernähren.

Nach den Stein-Hardenbergschen Verwaltungsreformen war Elbing ab 1815 Teil des Kreises Elbing im Regierungsbezirk Danzig der Provinz Westpreußen. Elbing blieb bis 1945 Verwaltungssitz dieses Landkreises, wurde aber 1874 ein Stadtkreis (kreisfreie Stadt) und unterstand seither nicht mehr der Zuständigkeit des Landratsamts.

Industrialisierung und Verkehrswegebau bestimmten das Schicksal der Stadt im 19. Jahrhundert. 1828 wurde in Elbing das erste Dampfschiff Ostpreußens gebaut. 1837 wurden die Schichau-Werke gegründet. 1840 bis 1858 wurde der Oberländische Kanal zwischen Deutsch Eylau, Osterode und Elbing vom königlich Preußischen Baurat Georg Steenke gebaut. Am 23. Oktober 1844 erfolgte die Gründung der Baptistengemeinde Elbing.

In den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde zusätzlich zu dem bereits bestehenden Gymnasium eine Realschule ins Leben gerufen.[4]

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts verfügten die im Hafen von Elbing vertretenen Reeder über 14 Handelsschiffe.[10] 1853 wurde die Eisenbahnlinie nach Königsberg fertiggestellt. 1858 bis 1918 erfolgte ein großer wirtschaftlicher Aufschwung der Stadt. Die Stadt hatte viele Fabriken: die Schichau-Werke, die jetzt auch unter anderem Lokomotiven herstellen, die Zigarrenfabrik Loeser & Wolff, eine große Brauerei und Schnapsbrennerei, eine Schokoladefabrik, eine Autofabrik, Komnick und viele andere Betriebe. In der Industriestadt Elbing erhielt die SPD stets die Mehrheit der Wählerstimmen, bei den Reichstagswahlen 1912 sogar 51 %. Laut der preußischen Volkszählung von 1905 waren in den Kreisen Elbing Stadt und Elbing Land 94.065 Personen deutschsprachig und 280 Personen polnisch- bzw. kaschubischsprachig.

Weimarer Republik und Drittes Reich[Bearbeiten]

Aufgrund der Bedingungen des Versailler Vertrags musste Deutschland 1920 den größten Teil Westpreußens an Polen und die ethnisch deutsche, politisch aber von Polen abhängige Freie Stadt Danzig abtreten. Die westlich der Nogat gelegenen Teile des Landkreises Elbing fielen an den neuen Freistaat Danzig. Die Stadt Elbing gehörte zu den Gebieten, die bei Deutschland verblieben und wurde nach Auflösung der Provinz Westpreußen an das benachbarte Ostpreußen angegliedert. Die neu hinzugekommenen westpreußischen Gebiete bildeten dort den Regierungsbezirk Westpreußen, dessen Verwaltungssitz sich in Marienwerder befand, in dem Elbing jedoch die größte Stadt war. 1926 wurde eine Pädagogische Akademie zur Ausbildung von Volksschullehrern eingerichtet.[11]

Die Weltwirtschaftskrise nach 1929 beeinflusste Elbings Situation sehr ungünstig. In den Jahren der Weimarer Republik war Elbing eine Hochburg der KPD. Die auf Deutschlands Aufrüstung gerichtete Politik der NSDAP brachte ab 1933 einen großen wirtschaftlichen Aufschwung für Elbing, hauptsächlich durch den Ausbau der Schichau-Werke, den Bau einer Flugzeugfabrik und die Eröffnung vieler neuer Schulen. 1937 hatte die Stadt 76.000 Einwohner. Nach dem Überfall auf Polen wurde Elbing 1939 an den Regierungsbezirk Danzig im Reichsgau Danzig-Westpreußen angegliedert. Während des Zweiten Weltkrieges wurden in Elbing fünf Arbeitslager für vor allem polnische Zwangsarbeiter errichtet, die dem KZ Stutthof als Außenlager unterstellt waren. Außerdem gab es im Kreis Elbing 15 weitere Zwangsarbeitslager, die für die Rüstungsproduktion arbeiteten.

Um den 23. Januar 1945 begann die Belagerung Elbings durch die Rote Armee. Die Stadt mit ihrer strategisch wichtigen Lage wurde bis zum 10. Februar verteidigt. Am Ende lagen 60 Prozent der Gebäudesubstanz der Stadt in Trümmern (insgesamt 5.255 Gebäude). Alle Baudenkmäler waren stark beschädigt, nur sechs Häuser in der Altstadt blieben stehen, darunter das Kramer-Zunfthaus und das Postamt. Etwa 5.000 deutsche Soldaten fielen, viele Zivilisten ertranken im Frischen Haff während der Flucht aus der belagerten Stadt.

Im Jahre 1918 hatte Elbing Bücherschätze von europäischem Rang beherbergt. Im Stadtarchiv, das im 17. Jahrhundert gegründet worden war, befanden sich viele wertvolle Pergamente aus dem 13. Jahrhundert und wertvolle historische Sammlungen aus dem 15. Jahrhundert. Die Bibliothek am Gymnasium (15.000 Bände) besaß unter anderem ein polnisches Gesetzbuch aus dem 13. Jahrhundert, die Bibliothek an der Nikolaikirche (gegründet vor 1403) 23 alte Handschriften und 1.478 alte theologische Werke. Die Bibliothek an der Marienkirche verfügte über eine herausragende Sammlung von Musikhandschriften – 520 Werke aus der Zeit vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Die Stadtbibliothek (gegründet 1601) hatte die wertvollste Sammlung: 30.000 Bände, darunter 214 Handschriften, 123 Inkunabeln und 770 Landkarten. Das Stadtmuseum beherbergte die ehemalige Bibliothek der Dominikaner, unter anderem 50 Handschriften und 15 Inkunabeln. Alle diese Bücherschätze sind seit 1945 verschollen.

Volksrepublik Polen[Bearbeiten]

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges hatte die bis dahin zum Deutschen Reich gehörende Stadt rund 100.000 vorwiegend evangelische Einwohner deutscher Nationalität. Nachdem die Stadt im Frühjahr 1945 unter polnische Verwaltung gestellt wurde, erhielt sie die polnische Bezeichnung Elbląg. Die deutschen Einwohner wurden fast vollständig vertrieben.

Die ersten Vertreter der kommunistischen Behörden erschienen im März 1945 in Elbing. Sämtliche Maschinen in den Fabriken, die unzerstört blieben – zum Beispiel in den Schichau-Werken – wurden zwischen 1945 und 1946 demontiert und in die Sowjetunion abtransportiert. Auch Küchenherde, Kachelöfen, Badewannen, Junkers-Öfchen, Türschlösser und -klinken aus unzerstörten Privathäusern wurden dorthin verbracht. Zwischen 1946 und 1947 erfolgte die Vertreibung der verbliebenen deutschen Bevölkerung, vor allem in die britische Besatzungszone Deutschlands. Gleichzeitig begann die Ansiedlung von Polen, die aus ihrer Heimat östlich des Bug umgesiedelt wurden bzw. im Rahmen von Auslobungsverfahren aus Zentralpolen geworben wurden. Die sowjetischen Militärbehörden gaben 1946 den Seehafen an die polnische Stadtverwaltung. Da die Ausfahrt zur Ostsee bei Baltijsk (Pillau) nunmehr unter sowjetischer Kontrolle stand, war die Nutzung des Hafens nur sehr eingeschränkt möglich.

1948 hatte die Stadt 40.000 Einwohner. Ab 1950 begann der Wiederaufbau der Elbląger Industrie. Elbląg wurde wieder zu einem wichtigen Zentrum der Maschinen- und Transportindustrie, außerdem besitzt die Stadt Holz-, Lebensmittel- und Textilindustrie. Die Stadt hatte im Jahr 1962 eine Anzahl von 81.400 Einwohnern. Viele Bewohner von Elbląg beteiligten sich 1970 zusammen mit Bürgern in Danzig und Stettin am Aufstand gegen die kommunistische Regierung in Polen. Elbląg wurde im Zuge der Polnischen Verwaltungsreform 1970 Hauptstadt der gleichnamigen Woiwodschaft. Die Streiks im August 1980 führten zum Aufbau der freien Gewerkschaft Solidarność unter Beteiligung vieler Einwohner Elblągs.

Dritte Polnische Republik[Bearbeiten]

Ab 1990 wurde die Altstadt unter Verwendung historistischer Bauformen wie spitze Giebel zur Straße sowie von Fachwerkimitationen wieder aufgebaut. Nach dem Jahr 2000 stehen wieder viele Gebäude nahe, aber nicht direkt an der Elbląger „Waterkant“. Die Stadt wurde 1992 zum Sitz eines katholischen Bistums erhoben, das zum neugeschaffenen Erzbistum Ermland gehört. Der Hafen bekam 1994 seine Rechte als Seehafen mit eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten zurück, da die Ausfahrt zur offenen Ostsee unverändert über russisches Hoheitsgebiet durch die Pillauer Meerenge in der Frischen Nehrung verläuft.

Elbląg verlor bei der Verwaltungsreform 1998 seinen Rang als Hauptstadt einer Woiwodschaft, gehört seitdem zur von Olsztyn (Allenstein) aus verwalteten Woiwodschaft Ermland-Masuren und ist dort wieder Stadtkreis und Sitz der Kreisverwaltung für den Powiat Elbląski. Die Stadt erhielt 1999 den EU-Preis für Umweltpflege. Die Stadt erhielt 2000 die internationale Auszeichnung „Europäische Fahne“.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Von Silber und goldgegittertem Rot geteilt, oben und unten je ein Kreuz in verwechselten Tinkturen.“[12]

Der noch erhaltene Bronzestempel des 1242 gebrauchten SIGILLVM BVRGENSIVM IN ELVIGGE zeigt auf Wellen eine von einem Schiffer linkshin gesteuerte Kogge, über der ein Kreuzlein schwebt. Auch der silberne Stempel des zweiten großen Siegels ist noch vorhanden; hierbei steht das Kreuzchen in der Flagge, während das dritte Schiffssiegel (15. Jahrhundert) darin die beiden Kreuze aufweist, die schon das Sekret des 14. Jahrhunderts im Dreieckschilde zeigt und die alle späteren Siegel enthalten.[13]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Elbląg unterhält mit 13 Städten Partnerschaften:

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Dom (ehem. Stadtpfarrkirche) St. Nikolai
Heilig-Geist-Hospital
Markttor
Ehemalige Marienkirche, heute Galeria El, davor Ausgrabungen von Kellergewölben aus der Altstadt (September 2008)
  • Ehemalige Stadtpfarrkirche St. Nikolai, heute Dom zum Heiligen Nikolaus (gotisch, 13. bis 15. Jahrhundert, umgebaut im 18. Jahrhundert)
  • St. Marien Kirche zur Heiligen Jungfrau Maria, (gotisch, 13. bis 16. Jahrhundert), wiederaufgebaut 1960 bis 1982, heute Kunstgalerie Galeria EL, ehemalige Dominikanerkirche
  • Dominikanerkloster (gotisch, von 1238), Ruine
  • Corpus-Christi-Kirche (gotisch, um 1400), heute Zentrum der christlichen Kultur
  • Kirche zum Heiligen Geist mit dem Hospital (gotisch, 14. Jahrhundert), heute Stadtbibliothek
  • Ehemalige Mennonitenkirche (1590), heute Kunstgalerie
  • Dorotheenkirche, Fachwerkbau, um 1705, Barock
  • Einige erhaltene oder wiederaufgebaute Bürgerhäuser mit gotischen, Renaissance- und barocken Ornamenten (14. bis 17. Jahrhundert)
  • Das Markttor (gotisch, 1314)
  • Gotischer Speicher
  • Fragmente der gotischen Bauten des Schlossvorhofs (13. Jahrhundert) und der Stadtmauer (13. Jahrhundert)
  • Denkmal der Opfer des antikommunistischen Aufstandes von 1970
  • Unweit der Stadt: Schlosshotel Cadinen, polnisch Kadyny bei Tolkemit, bis 1945, seit 1899 Besitz des preußischen Königshauses. Hier verbrachte der Kaiserenkel und spätere Chef des Hauses Hohenzollern, Prinz Louis Ferdinand von Preußen die Kriegsjahre zusammen mit seiner Familie. Die vom letzten Kaiser Wilhelm II. gegründete Majolikamanufaktur ist wieder in Betrieb.
  • Die Siedlung Truso bei Hansdorf am Draussensee (Nachbau).

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Elbląg liegt an den Droga krajowa 7 (ehemalige deutsche Reichsstraße 130) (DanzigWarschau) und 22 (ehemalige Reichsstraße 1) nach Gorzów Wielkopolski (Landsberg an der Warthe) bzw. Kaliningrad (Königsberg (Preußen)).

Eisenbahn[Bearbeiten]

Elbląg besitzt einen Bahnhof an der Strecke MalborkBraniewoMamonowo (MarienburgBraunsbergHeiligenbeil) der ehemaligen Preußischen Ostbahn. Über ebendiese besteht eine tägliche Direktverbindung von Gdynia (Gdingen) über Elbing nach Kaliningrad Pass (Königsberg Hbf).

Die Haffuferbahn nach Braniewo (Braunsberg) über Kadyny (Cadinen), Tolkmicko (Tolkemit) und Frombork (Frauenburg) wird nur in den Sommermonaten zu touristischen Zwecken befahren.

Luftverkehr[Bearbeiten]

Elbląg besitzt einen Verkehrslandeplatz im Stadtteil Nowe Pole. Der nächste internationale Flughaven ist Lech-Wałęsa-Flughafen in Danzig.

Schiffsverkehr[Bearbeiten]

Für den Schiffsverkehr wurde im Juni 2006 ein neuer Seehafen am Fluss Elbląg in Betrieb genommen, in dem jährlich bis zu 750.000 Tonnen Güter umgeschlagen werden können. Der Hafen ist auch für den Personen- und Autofährverkehr auf der Ostsee vorgesehen. Des Weiteren wurde der Jachthafen modernisiert. Elbląg verfügt jedoch über keinen freien Zugang zur Ostsee, der Schifffahrtsweg führt über das Frische Haff (polnisch Zalew Wislany, russisch Kaliningradski Zaliw) durch russische Hoheitsgewässer (Oblast Kaliningrad). Im Mai 2006 wurde dieser Weg von russischer Seite für den internationalen Verkehr gesperrt. Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, gibt es die Idee, einen Kanal durch die Frische Nehrung (polnisch Mierzeja Wiślana) zur Ostsee zu bauen.

Nach fünf Jahren ohne Schiffsverkehr fuhren ab Anfang 2011 wieder russische Frachtschiffe den Hafen an.[14]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die ehemaligen Schichau-Werke wurden 1945 in ELZAM umbenannt und gehören seit 1990 zum Asea Brown Boveri-Konzern (heute Alstom). Der Betrieb produziert Turbinen und Elektromotoren. Die Brauerei Elbrewery (Marke EB) ist der zweitgrößte Arbeitgeber der Stadt. Außerdem besitzt die Stadt bedeutende Transportmittelindustrie, eine Schiffswerft, Milch-, Fleisch-, Leder-, Textil- und Möbelindustrie.

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten]

Bewohner und Besucher der Stadt treffen an Straßen und Plätzen auf Skulpturen polnischer und internationaler Künstler und Künstlerinnen. Seit 1965 die erste Biennale der „Räumlichen Formen“ stattfand, sind zahlreiche bleibende Werke entstanden, die das Stadtbild von Elbląg mitprägen.

Prominenteste Teilnehmerin der ersten Biennale war Magdalena Abakanowicz mit der Stahlplastik „Standing Shape“. 1973 fanden die Ausstellungen erst einmal ein Ende. Seit 1986 gibt es sie wieder.

Eine wichtige Rolle bei der Durchführung der Biennale spielt die „Galeria-EL“, (Pani Marii), die sich in dem Gebäude der ehemaligen St.Marien Kirche, der ältesten Kirche Elbings, befindet. Diese war früher eine Dominikaner Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Bis 1945 evangelische Kirche, wurde sie in polnischen Elbląg nach 1945 nicht mehr als Kirche benutzt. In der Galerie kann der Besucher Bilder und Skulpturen zeitgenössischer Künstler betrachten, die neben Grabplatten und Grabinschriften des ehemaligen St. Marien Kirche ausgestellt sind und an die Verdienste ehemaliger Adels- und Kaufmannsfamilien, Stadtpatrizier und Geistlicher erinnern.

Bildung[Bearbeiten]

In Elbląg wirken heute folgende Lehranstalten:

  • Staatliche Fachhochschule zu Elbląg (Państwowa Wyższa Szkoła Zawodowa w Elblągu) mit den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaften, Anwendungsorientierte Informatik, Bildungswissenschaften und moderne Sprachen und Technische Wissenschaften. Im Ranking der überregionalen Tageszeitung Rzeczpospolita eine der besten Fachhochschulen des Landes (2005 – erster Platz, 2006 – dritter Platz).
  • Höheres Priesterseminar
  • Hochschule für Geistes- und Wirtschaftswissenschaften (EUHE)
  • Bogdan-Janski-Hochschule für Wirtschaftswissenschaften

Sport[Bearbeiten]

Der Fußballverein Olimpia Elbląg spielt in der 2. Polnischen Liga.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Nach Geburtsjahr geordnet

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Nach Geburtsjahr geordnet

Weitere mit der Stadt in Verbindung stehende Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Landgemeinde[Bearbeiten]

Die Stadt Elbląg ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Landgemeinde Elbląg, gehört ihr aber als eigenständige Stadtgemeinde nicht an. Die Landgemeinde Elbląg ist Teil des Powiat Elbląski bildet einen Gürtel um die kreisfreie Stadt Elbląg. Die Gemeinde zählt 6.463 Einwohner (31. Dez. 2006) auf einer Fläche von 191 km² und gliedert sich in folgende 24 Ortsteile:

  • Adamowo (Ellerwald II. Trift)
  • Cieplice
  • Czechowo (Böhmischgut)
  • Dłużyna (Langenreihe)
  • Drużno (Drausenhof)
  • Gronowo Górne (Grunau)
  • Janowo (Ellerwald IV. Trift)
  • Kazimierzewo (Ellerwald III. Trift)
  • Kępa Rybacka (Fischerskampe)
  • Kępiny Wielkie (Zeyersniederkampen)
  • Komorowo Żuławskie (Kämmersdorf)
  • Myślęcin (Meislatein)
  • Nowakowo (Terranova)
  • Nowina (Neuendorf auf der Höhe)
  • Nowe Batorowo
  • Nowotki (Neuhausen)
  • Pilona (Plohnen)
  • Przezmark (Preußisch Mark)
  • Raczki Elbląskie (Unter Kerbswalde)
  • Sierpin (Zerpien)
  • Tropy Elbląskie (Troop)
  • Weklice (Wöcklitz)
  • Węzina (Weeskendorf)
  • Władysławowo (Ellerwald I. Trift)

Die Landgemeinde umfasst weitere Dörfer, die nicht den Status eines Ortsteils (sołectwo) haben:

  • Adamowo-Osiedle
  • Batorowo
  • Bielnik Drugi
  • Bielnik Pierwszy
  • Bogaczewo
  • Chlewki
  • Dolna Kępa
  • Druzieńska Karczma
  • Dąbrowa (Damerau)
  • Helenowo
  • Jagodno
  • Janów (Hansdorf)
  • Józefowo
  • Karczowizna
  • Klepa
  • Krzyż
  • Lisów
  • Nowa Pilona
  • Nowakowo Trzecie
  • Nowe Pole
  • Nowy Dwór
  • Pasieki
  • Przezmark-Osiedle
  • Rubno Wielkie (Groß Röbern)
  • Rybaki
  • Ujście
  • Zaścianek

Partnergemeinden der Landgemeinde Elbląg sind Barßel in Niedersachsen seit 2001 sowie Chechelnyk in der Ukraine seit 2004.[15]

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Historia Elbląga. 6 Bände. Gdansk 1993–2006
    • Stanisław Gierszewski, Andrzej Groth (Hrsg.): Historia Elbląga. Bd. 1: do 1466r. Wydawnictwo Marpress, Gdansk 1993, ISBN 83-85349-25-1
    • Andrzej Groth (Hrsg.): Historia Elbląga. Bd. 2.1: 1466–1626. Wydawnictwo Marpress, Gdańsk 1996, ISBN 83-85349-67-7
    • Krystina Greczychom (Bearb.): Historia Elbląga. Bd. 6: Bibliografia Elbląga. Wydawnictwo Marpress, Gdańsk 2006, ISBN 83-89091-75-5.
  • Matthias Blazek: „Wie bist du wunderschön!“ Westpreußen – Das Land an der unteren Weichsel. ibidem: Stuttgart 2012 ISBN 978-3-8382-0357-7
  • Edward Carstenn: Geschichte der Hansestadt Elbing. 2. Auflage. Verlag von Leon Sauniers Buchhandlung, Elbing 1937.
  • Heinrich Gottfried Philipp Gengler: Codex iuris municipalis Germaniae medii aevi. Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter. Enke, Erlangen 1863, S. 709 (Digitalisat).
  • Fridrun Freise: Elbing. In: Wolfgang Adam, Siegrid Westphal (Hrsg.): Handbuch kultureller Zentren der Frühen Neuzeit, Bd. 1, Berlin 2012, S. 467-497.
  • Bernhard Jähnig, Hans-Jürgen Schuch (Hrsg.): Elbing 1237–1987. Beiträge zum Elbing-Kolloquium im November 1987 in Berlin. Nicolaus-Copernicus Verlag, Münster 1991, ISBN 3-924238-14-6 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Westpreußens 25).
  • Theodor Lockemann (Bearb.): Elbing. Deutscher Architektur- und Industrie-Verlag (DARI), Berlin-Halensee 1926 (Deutschlands Städtebau), (Digitalisat).
  • Werner Neugebauer, Jürgen UdolphElbing. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 7, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1989, ISBN 3-11-011445-3, S. 115–127.
  • Hans-Joachim Pfau, Elbing: Siegel, Wappen, Fahnen 1999, ISBN 3-00-004958-4; Münzen und Medaillen 2000, ISBN 3-00-005173-2; Harry Schultz Band 1 + 2, 2003 + 2005 ISBN 3-00-012538-8 + ISBN 3-00-016136-8
  • Hans-Jürgen Schuch: Elbing. Aus 750 Jahren Geschichte der Ordens- Hanse- und Industriestadt. Westkreuz-Verlag Berlin/Bonn, Bad Münstereifel u. a. 1989, ISBN 3-922131-65-4 (Ostdeutsche Städtebilder 5).
  • Alexander Nicolaus Tolckemit: Elbingscher Lehrer Gedächtniß, Das ist: Leben und Schriften aller Evangelischen Lehrer, die seit der Reformation an den sämmtlichen Kirchen, wie auch an dem Gymnasio in Elbing gelehret, nebst einem Anhange von den den auswärtig im Lehr-Amte stehenden Elbingern und einer Nachricht von den Elbingschen Medicis und Physicis, .... Schreiber, Danzig 1753 (Digitalisat der SUB Göttingen).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Elbląg – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Elbląg – Reiseführer

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), archiviert vom Original am 7. Dezember 2014, abgerufen am 22. November 2014.
  2. Johannes Voigt: Geschichte Preußens, von den ältesten Zeiten bis zum Untergang der Herrschaft des Deutschen Ordens, 2. Band: Die Zeit von der Ankunft des Ordens bis zum Frieden 1249, Königsberg 1827, S. 290.
  3. Max Toeppen: Historisch-Komparative Geographie von Preußen, Gotha 1858, S. 187-195.
  4. a b L. Wiese: Das höhere Schulwesen in Preußen. Historisch-statistische Darstellung. Berlin 1864, S. 71-75
  5. Historische Ansicht von 1729: Delineatio Geometrica Civitatis Elbingensis in Borussia Regali à Sereniß. Suecorum Rege Gustavo Adolpho Magno Munitae Ano. 1629 et Seren. Suco-Gothorum Regi Carolo Gustavo deditae 10. Decemb. 1655. (Digitalisat)
  6. Gustav Adolf Harald Stenzel: Geschichte des preussischen Staats: Von 1688 bis 1739, Gotha 1841, S. 83.
  7. Hartmut Boockmann: Deutsche Geschichte im Osten Europas. Ostpreußen und Westpreußen, Berlin 1992, S. 291.
  8. Fridrun Freise: Elbing. In: Wolfgang Adam, Siegrid Westphal (Hrsg.): Handbuch kultureller Zentren der Frühen Neuzeit, Bd. 1, Berlin 2012, S. 471.
  9. Endersch-Karte des Ermlandes
  10.  E. Wendt & Co. (Hrsg.): Übersicht der Preußischen Handelsmarine. Stettin Januar 1848, S. 9 (online, abgerufen am 4. Juni 2015).
  11. Hans-Werner Hoppe: Die Pädagogische Akademie Elbing 1926–1945, in: Udo Arnold (Hg.): Preußen als Hochschullandschaft im 19./20. Jahrhundert. Nordostdeutsches Kulturwerk, Lüneburg 1992, S. 105–122, S. 143–150
  12. Prof. Dr. Erich Keyser: Deutsches Städtebuch - Handbuch städtischer Geschichte Band I Nordostdeutschland Seite 42-47. W. Kohlhammer Verlag Stuttgart 1939.
  13. Prof. Otto Hupp: Deutsche Ortswappen. Kaffee-Handels-Aktiengesellschaft, Bremen 1925.
  14. Warenverkehr übers Haff, Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 17-11 vom 30. April 2011
  15. Vgl. http://www.gminaelblag.pl/wspol.php