Electrosuisse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Logo von Electrosuisse

Electrosuisse, Verband für Elektro-, Energie- und Informationstechnik ist ein Schweizer Fachverband auf dem Gebiet der Elektro-, Energie- und Informationstechnik.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die schweizerischen Pioniere der Starkstromtechnik schlossen sich am 24. April 1889 zum Schweizerischen Elektrotechnischen Verein (SEV) zusammen, um einerseits mit der Konkurrenz im Energiebereich in Wettbewerb zu treten und andererseits die Normen zu vereinheitlichen. Ab 1895 wurde der SEV vom Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) in seinen Bestrebungen unterstützt. 1897 schuf der SEV das Eidgenössische Starkstrominspektorat, das die Kontrolle der Sicherheitsstandards in der Elektrobranche übernahm.

Im Jahre 2002 erfolgte der Wechsel der Verbandsbezeichnung zum heutigen Namen. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts führt Electrosuisse im Auftrag des Bundes das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI).[1]

Sitz ist in Fehraltorf ZH.[2]

Verbandsziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verband erfüllt unter anderem folgende Aufgaben:

  • bietet Brancheninformationen, Aus- und Weiterbildung an
  • bietet Erfahrungsaustausch im nationalen und internationalen Rahmen an
  • bietet branchenübergreifende Kontakte mit Fachleuten aus Politik, Wirtschaft und Schule an
  • setzt sich für die Sicherung und Qualität der elektrotechnischen Berufsausbildung ein
  • unterstützt die in der Elektrotechnik tätigen Unternehmungen in den Belangen Sicherheit und Zuverlässigkeit im Umgang mit elektrischer Energie
  • ist für die Normung und Prüfung auf dem Gebiet der Elektrotechnik zuständig und vertritt die Schweizer Wirtschaft im Bereich der Elektrotechnik in den internationalen Normungs- und Zertifizierungsgremien. Die Vergabe des ENEC-Zeichens vereinfacht den Absatz Schweizer Produkte in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union.[3]

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rund 6900 Mitglieder (Ingenieure, Berufsfachleute, Wissenschaftler, Studierende, Energieversorgungsunternehmen, Industriebetriebe, Hoch- und Fachhochschulen, Verbände und Institutionen) sind Mitglieder.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Offizielles Publikationsorgan ist die Zeitschrift Bulletin Electrosuisse/VSE, welches Electrosuisse zusammen mit dem VSE herausgibt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ESTI: Offizielle Website
  2. Electrosuisse: Statuten (PDF)
  3. Europäische Zertifizierung (Memento des Originals vom 6. Juni 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.electrosuisse.ch Website der electrosuisse, abgerufen am 20. Juni 2017