elektor

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Elektor
Elektor-Logo
Beschreibung Elektronik-Fachzeitschrift
Sprache deutsch
Verlag Elektor-Verlag GmbH
Erstausgabe Mai 1970
Erscheinungsweise 6x jährlich
Verkaufte Auflage
(IVW Q3/2011)
22.662 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW Q3/2011) 23.040 Exemplare
Chefredakteur Jens Nickel
Herausgeber Donatus Akkermans
Weblink www.elektormagazine.de
ISSN 0932-5468

elektor ist eine Fachzeitschrift für Elektronik, technische Informatik und angewandte Computertechnik.

Sie wird seit Mai 1970 in deutscher Sprache von der Elektor-Verlag GmbH in Aachen (in den Anfangsjahren in Gangelt) herausgegeben und ist eine der letzten übriggebliebenen Zeitschriften für Hobbyelektroniker. Neben der schon länger erscheinenden niederländischen Mutterausgabe gibt es auch eine englische und französische Ausgabe. Der Übersetzer der deutschen Ausgabe war anfangs der jetzige TV-Journalist Wolfgang Back.

Besonderheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jährlich erscheinen sechs Doppelausgaben, die durch das verlagseigene Labor getestete, nachbausichere Projekte und Schaltungen bieten. Damit nimmt Elektor traditionell eine Sonderstellung ein, die Hobby-Elektroniker und Profis gleichermaßen zu schätzen wissen. Zudem ist das vornehmlich in den 1970er und 1980er Jahren gestaltete Layout zu erwähnen, das an vielen Stellen mit liebevoll gezeichneten Grafiken versehen war.

Mit der Mai-Ausgabe 2015 (Heft-Nr. 533) feierte der Elektor-Verlag sein 45-jähriges Firmenjubiläum.

Elektor ist zum 1. Oktober 2012 aus dem IVW, Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V., ausgetreten, damit sind für Werbekunden keine unabhängigen Auflagenzahlen mehr verfügbar. Die Eigenaussage liegt bei 35.000 Exemplaren 2014 in Deutschland.[1]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name ist eine Eindeutschung des Titels der niederländischen Mutterausgabe Elektuur; dieser setzt sich aus den Wörtern Elektronica = „Elektronik“ und Lektuur = „Lektüre, Lesematerial“ zusammen, demnach ist der deutsche Titel durch Zusammenziehung aus den Wörtern Elektronik und Lektor gebildet.

Im Zuge der internationalen Ausrichtung des Geschäftes erscheinen seit Oktober 2007 alle Ausgaben unter dem Namen Elektor, auch die niederländische Mutter-Ausgabe.

Der Name wird auf der Titelgrafik, bis auf die Jahrgänge in den 1990er Jahren, mit einer Anfangsminuskel („elektor“), sonst mit einer Anfangsmajuskel („Elektor“) geschrieben.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mediadaten 2017