Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik

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Der Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik ist ein seit 2003 staatlich anerkannter[1] Ausbildungsberuf nach Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung.

Ausbildungsdauer und Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ausbildungszeit zum Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik beträgt in der Regel dreieinhalb Jahre. Die Ausbildung erfolgt an den Lernorten Betrieb und Berufsschule.[2]

Der Beruf ist als Monoberuf strukturiert und hat im Gegensatz zu manchen anderen Elektroberufen, wie zum Beispiel dem Elektroniker für Betriebstechnik oder dem Elektroniker für Geräte und Systeme, keine Einsatzgebiete.

Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

Arbeitsgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik arbeiten in Unternehmen, die elektrische Maschinen und Antriebssysteme entwickeln und montieren. Sie nehmen diese Anlagen in Betrieb und führen Wartungsarbeiten durch. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist das Herstellen von Wicklungen für Antriebe[3].

Ausbildungsberufsbild[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegenstand der Berufsausbildung sind gemäß der Ausbildungsordnung von 2003 mindestens die folgenden Qualifikationen:[4]

  1. Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
  2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
  3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  4. Umweltschutz,
  5. Betriebliche und technische Kommunikation,
  6. Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse,
  7. Montieren und Anschließen elektrischer Betriebsmittel,
  8. Messen und Analysieren von elektrischen Funktionen und Systemen,
  9. Beurteilen der Sicherheit von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln,
  10. Installieren und Konfigurieren von IT-Systemen,
  11. Beraten und Betreuen von Kunden, Erbringen von Serviceleistungen,
  12. Technische Auftragsanalyse, Lösungsentwicklung,
  13. Montieren und Demontieren von elektrischen Maschinen,
  14. Herstellen von Wicklungen,
  15. Installieren und Inbetriebnehmen von Antriebssystemen,
  16. Instandhalten von Antriebssystemen,
  17. Geschäftsprozesse und Qualitätsmanagement.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verordnung über die Berufsausbildung zum Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik/zur Elektronikerin für Maschinen und Antriebstechnik. Vom 3. Juli 2003 (PDF, 64 kB).
  2. [1] (PDF; 65 kB) Rahmenlehrplan zum Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik auf der Webseite der KMK. Abgerufen am 28. September 2010
  3. [2] Ausbildungsprofil auf der Seite des BiBB. Abgerufen am 28. September 2010
  4. Verordnung über die Berufsausbildung zum Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik/zur Elektronikerin für Maschinen und Antriebstechnik. Vom 3. Juli 2003 (PDF, 64 kB).