Elektroschockpistole

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Der M-26-TASER in der nicht-zivilen Version
Der X-26-TASER mit einem Lichtbogen zwischen seinen beiden Elektroden (ohne Kartusche).

Eine Elektroschockpistole, Distanz-Elektroimpulswaffe oder ein Distanz-Elektroimpulsgerät (DEIG) ist eine pistolenähnliche weniger tödliche Elektroimpulswaffe, die zwei nadelförmige Projektile, die meist über isolierte Drähte mit der Waffe verbunden sind, in den Körper einer Zielperson schießt und damit anschließend eine Folge elektrischer Impulse überträgt, wodurch die getroffene Person für die Dauer des Stromflusses stark bis vollständig immobilisiert ist.

Von Axon (vormals TASER International) produzierte Geräte werden als Taser bezeichnet. In der Schweiz wird auch der Begriff Destabilisierungsgerät (DSG) verwendet.

Mittlerweile gibt es auch Modelle mit drahtlosen Projektilen.[1]

Idee und Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bezeichnung TASER ist ein Akronym des Begriffs Thomas A. Swift’s Electric Rifle aus dem Jugendbuch Tom Swift and His Electric Rifle von Victor Appleton (1911). Dort wird die Idee beschrieben, Menschen mit blauen Bällen aus Elektrizität zu betäuben. Der Erfinder Jack Cover hatte dieses Buch als Kind gelesen und begann Ende der 1960er Jahre die Entwicklung des Tasers, der ursprünglich zur Abwehr von Flugzeugentführern gedacht war. Unmittelbaren Anlass dazu gab ihm ein Zeitungsbericht über einen Unfall, bei dem ein Mann in eine Stromleitung gefallen und dadurch anschließend einige Zeit reglos war. 1972 meldete Cover seinen Taser, zunächst noch als Feuerwaffe, zum Patent an.

Funktionsprinzip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Distanzmodus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Taser X26 mit daneben liegender Kartusche die aufgesteckt 2 Projektile verschießt
eines der 2 Projektile die von einer Kartusche aus verschossen wurden
Übung mit einer Elektroschockpistole im Distanzmodus

Im Distanzmodus werden aus einer Kartusche zwei mit Widerhaken versehene Projektile geschossen, die über isolierte Drähte mit der Kartusche verbunden bleiben, die ihrerseits über elektrisch gut leitfähige Metallkontakte mit der Pistole verknüpft ist, wodurch von der Waffe ausgehend elektrische Impulse in den Körper der Zielperson übertragen werden.

Treibmittel ist beim Taser von Axon Druckgas, wodurch dieser technisch gesehen eine Druckluftwaffe ist.

Modelle der Firmen Stinger und Tasertron verwendeten Schießpulver als Treibmittel und waren daher Feuerwaffen.

Die Projektile werden nicht parallel verschossen, damit sie mit einem höheren Abstand auf der Körperoberfläche einschlagen. Durch die Widerhaken, ähnlich einem Angelhaken, bleiben die Projektile besser in der Kleidung oder in der Haut der Zielperson stecken.

So lange Strom fließt ist im Idealfall die getroffene Person in diesem Modus vollständig handlungsunfähig und nicht mehr in der Lage die eigenen Skelettmuskeln willkürlich zu steuern.

Die Wirkung ist in der Praxis von verschiedenen Faktoren abhängig:

  • Wo dringen die Nadelelektroden in den Körper ein? Welche Nerven und Muskeln liegen im Strompfad? Grundsätzlich ist ein Strompfad, der die Herzregion einschließt, als gefährlich anzusehen. Für eine optimale Wirkung muss der Rumpf getroffen werden.
  • Wie viele Muskeln sind beteiligt / wie groß ist die Fläche der Muskulatur, die vom Strom durchflossen wird ?
  • Welchen Abstand haben die Nadeln? Je größer der Abstand ist, desto größer ist der Strompfad, desto mehr Nerven und Muskeln sind betroffen, damit steigt die Wirkung. Ein zu geringer Abstand der zwei Elektroden verursacht nur Schmerzen ohne Immobilisierung.
  • Wird die Kleidung durchschlagen und dringen die Nadelelektroden in den Körper ein, oder wird der Elektroschock nur über eine Funkenentladung auf den Körper übertragen?
  • Wie tief dringen die Nadelelektroden in die Haut ein? (Körperwiderstand)

Die Reichweite beträgt je nach Modell, Hersteller und Kartusche bis zu über 7 Meter, pro Elektrode kann Kleidung bis zu einer Stärke von 2,5 cm durchdrungen werden.[2]

Die Anzahl der Schüsse die eine Elektroschockpistole hintereinander ohne Nachladen abgeben kann variiert nach Hersteller und Modell. Pro eingeführten Kartusche kann nur einmal abgefeuert werden. Jedoch kann ein einmal getroffener Gegner mehrmals unter Strom gesetzt werden. Dazu muss nur der Abzug entsprechend oft betätigt werden. Die verbrauchte Kartusche kann durch Tastendruck nach vorne weggezogen und innerhalb weniger Sekunden durch eine neue ersetzt werden.

Modernere Modelle haben die Möglichkeit 2 oder mehr Kartuschen gleichzeitig einzusetzen, wodurch mehrere Schüsse hintereinander ohne manuelles Nachladen abgegeben werden können.

Zur Erhöhung der Trefferrate sind Elektroschockpistolen entweder mit einem konventionellen Visier oder mit einem oder zwei Laservisieren ausgerüstet.

Kontaktmodus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier kann die Elektroschockpistole im Körperkontakt mit der Zielperson nur als gewöhnlicher Elektroschocker zum Zufügen von Schmerzen eingesetzt werden und zielt hauptsächlich auf die Willfährigkeit zur Schmerzvermeidung und nicht auf Bewegungsunfähigkeit wie im Distanzmodus ab. Dabei erhält der Gegner über die Elektroden an der Pistole den Stromschlag.

Modelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raysun X-1:
eine Elektroschockpistole eines anderen Herstellers

Distanz-Elektroimpulsgeräte gibt es von verschiedenen Herstellern unterschiedlicher Länder, die Bezeichnung "Taser" bezieht sich jedoch immer nur auf ausschließlich von Axon (früher TASER International) hergestellte Geräte. Manchmal werden fälschlicherweise auch Distanzlosgeräte die nur für den Kontakt ausgelegt sind und Modelle anderer Firmen als Taser bezeichnet. Eine Ausnahme bezüglich der Benennung bildet die von Axon erzeugte Taschenlampe die nur für den Kontaktmodus produziert wurde und aufgrund des früheren Herstellernamens auch Taser mit dem Zusatz Strikelight genannt wird.[3]

Die bekanntesten alternativen Hersteller für Distanz-Elektroimpulsgeräte waren früher neben Axon die Firmen Tasertron und Stinger, welche jedoch mittlerweile nicht mehr existieren.[4] Einfachere Modelle, getarnt als Taschenlampe, sind schon seit den 1970er Jahren in Gebrauch.

Die Polizeimodelle sind meistens (je nach Land) der nur einen Einzelschuss abgebende Taser X26P und der neuere Taser X2 (in schwarzer und gelber Farbe erhältlich), der Projektile aus zwei Kartuschen hintereinander abschießen kann und ein noch geringeres Risiko für die Auslösung von Herzkammerflimmern hat.[5] Der in Österreich ursprünglich verwendete TASER X26E wird seit April 2017 gegen den sichereren Taser X2 ausgetauscht.[6] Für dieses Modell sind 4 Arten von Kartuschen erhältlich, die sich hinsichtlich ihres Einsatzes (Trainingskartusche bzw. Simulator) und der maximalen Reichweite (entweder 4,5 Meter oder 7,6 Meter) unterscheiden.[7]

Ein komplett neues und überarbeitetes Modell (das unter anderem wiederaufladbare Akkus nutzt und neuartige Projektile verwendet) von Axon unter dem Namen "TASER 7" wurde 2018 präsentiert und kann derzeit in den USA, Australien und Neuseeland erworben werden.[8][9]

Mittlerweile gibt es wieder Konkurrenz durch andere Distanz-Elektroimpulsgeräte von anderen Herstellern. Die US Firma Digital Ally patentierte ein drahtloses Modell, die Entwicklung eines Prototyps folgt.[10] Die Türkei hat bereits eine drahtlose Elektroschockpistole unter dem Namen "Wattozz" entwickelt.[11]

Wirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wirkung dieser Elektroimpulswaffe beruht vor allem auf der direkten elektrischen Stimulation von Typ A-α-Motoneuronen, wodurch Impulse direkt zu motorischen Synapsen geleitet und tonische Muskelkontraktionen hervorgerufen werden. Es kommt dabei zur Überlagerung mit der körpereigenen Erregungsleitung.[12][13]

Durch die Verwendung von pfeilförmigen Projektilen beim Distanzmodus können unabhängig von den elektrischen Impulsen Organe wie Augen oder nahe der Körperoberfläche gelegene Arterien verletzt werden. Weiterhin können Wunden bei Entfernung der Widerhaken entstehen.

Zusätzlich besteht das Risiko von „sekundären Sturzverletzungen“, wie etwa in leichten Fällen Hautabschürfungen, Blutergüssen, Platzwunden und Prellungen, allerdings auch Knochenbrüche bis hin zum schweren Schädel-Hirn-Trauma.

Eine Studie von CBC hat ergeben, dass 4 von 41 eingesetzten Waffen eine deutlich höhere Stromstärke lieferten als vom Hersteller angegeben. Sie lieferten statt der angegebenen durchschnittlichen 3,3 Milliampere bis zu 5 Milliampere.[14]

Rechtliche Rahmenbedingungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Taser durften in Deutschland bis 1. April 2008 zwar ab einem Alter von 18 Jahren erworben werden, jedoch wurde zum Führen dieser Waffen (mit Kartusche) ein (großer) Waffenschein benötigt. Seit 1. April 2008 unterliegen Distanz-Elektroimpulsgeräte den Verbotsbestimmungen der Anlage 2, Abschnitt 1, Nr. 1.3.6. WaffG, wodurch jeglicher Umgang (Erwerb, Besitz, Führen) verboten ist.[15][16] Für den Handel mit verbotenen Waffen ist nach dem Waffengesetz eine Ausnahmegenehmigung erforderlich. Für Behörden ist ein Erlass des jeweiligen Innenministeriums für die Länderpolizeien bzw. des BMI für die Bundespolizei erforderlich.

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schweiz ist für Privatpersonen gemäß Artikel 4 Abs. 1 des Waffengesetzes die Übertragung, der Erwerb, das Vermitteln und Verbringen von Elektroschockgeräten, "die die Widerstandskraft von Menschen beeinträchtigen oder die Gesundheit auf Dauer schädigen können" verboten. Diese Beschränkung gilt jedoch gemäß Artikel 2 dieses Gesetzes nicht für die Armee, den Nachrichtendienst des Bundes, die Zoll- und die Polizeibehörden und auch nicht für die Militärverwaltung.[17] Die Zwangsanwendungsverordnung der Polizei im Bund erlaubt gemäß Artikel 9 die Anwendung von Distanz-Elektroimpulsgeräten gegen Personen die nach Artikel 11 eine schwere Straftat begangen haben – beziehungsweise im Verdacht dazu stehen – oder versuchen zu begehen. Unter einer schweren Straftat in diesem Zusammenhang wird eine "ernsthafte Beeinträchtigung gegen Leib und Leben, der Freiheit, der sexuellen Integrität oder der öffentlichen Sicherheit" genannt.[18] Auch militärischen Polizeiorgane – die nicht militärischer Gewalt gegen feindliche Militärpersonen und Truppenverbände anwenden oder Lufthoheit wahren – haben die Befugnis nicht tödlich wirkende Destabilisierungsgeräte nach Abschluss einer dafür speziellen Ausbildung für polizeiliche Zwangsmassnahmen zu verwenden. Die Regelung dafür findet sich in der Verordnung über die Polizeibefugnisse der Armee, Artikel 4.[19]

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Waffen sollen verwendet werden, um Angreifer, Randalierer, fliehende oder mit Suizid drohende Personen primär durch den Verlust der Kontrolle über die Skelettmuskeln und sekundär eventuell durch Schmerzen handlungsunfähig zu machen. Da ihre Wirkung im Distanzmodus nicht vom Schmerzempfinden und deren Reaktion darauf abhängig ist, eigenen sich Distanz-Elektroimpulsgeräte auch meistens gegen Personen, die unter dem Einfluss von (psychoaktive) Medikamenten, Alkohol oder Drogen stehen.

Bei Verwendung einer nicht-tödlichen Waffe sollen vor allem körperliche Schäden beim Betroffenen gering gehalten werden. Bei einigen Modellen besteht die mögliche Abgabe eines Warnlichtbogens (entspricht dem Kontaktmodus) entlang der Pistole (mit Kartusche) wodurch die Waffe ohne Einsatz gegen den Körper einer Person abschreckend und deeskalierend wirken kann. Insgesamt stellen Distanz-Elektroimpulsgeräte eine Eskalationsstufe unter den eigentlichen Schusswaffen mit geringerem Todesrisiko dar, gleichzeitig aber eine meist wirkungsvollere und gesichertere Handlungsunfähigkeit ohne Zeitverzögerung im Vergleich zu Pfefferspray. Dadurch eignet sich die Waffe besser zur Selbstverteidigung von Polizeivollzugsbeamten, insbesondere gegen Angreifer mit Hieb- und Stichwaffen (bei einem Sicherheitsabstand von 7 Metern), wo eine Abwehr oder gar Entwaffnung mit Pfefferspray und Schlagstock ohne massive Eigengefährdung nicht mehr möglich ist.[20] Aufgrund der Tatsache, dass Distanz-Elektroimpulsgeräte ohne manuellen Austausch der Kartusche meistens nur zwei oder manchmal nur einen Schuss hintereinander abgeben und bewegliche, dynamische Ziele verfehlt werden können ist ein Schusswaffengebrauch in Fällen mit Hieb- und Stichwaffen jedoch nicht immer auszuschließen.[21][22]

Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elektroschockpistolen werden derzeit fast ausschließlich von speziell geschulten Polizeieinsatzkräften und Justizwachebeamten genutzt.

Verwendung im Polizeidienst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Berlin wird die Waffe seit August 2001 durch das Spezialeinsatzkommando (SEK) genutzt, die Beamten sollen die Waffen vorher am eigenen Leib ausprobiert haben.[23] Nach der Testphase wollte die Polizei den Einsatz erleichtern.[24] 2016 startete Klaus Kandt, der Polizeipräsident Berlins, eine Initiative, auch die Berliner Schutzpolizei mit den Geräten auszurüsten.[25]

In Hamburg verabschiedete der CDU-Senat unter Bürgermeister Ole von Beust und Innensenator Udo Nagel im Juni 2005 ein neues Polizeigesetz, das unter anderem auch die Einführung von Taser-Waffen vorsieht.

Die beiden Spezialeinsatzkommandos in Bayern sind seit 2006 mit den Geräten ausgerüstet.[26][27]

Nach der Novellierung des bayerischen Polizeiaufgabengesetzes am 14. Dezember 2005 sind nach Art. 61 neben Schlagstock, Pistole, Revolver, Gewehr, Maschinenpistole und Handgranate auch „Elektroimpulsgeräte und vergleichbare Waffen“ als Waffen der bayerischen Polizei zulässig.[28] In Bayern werden Taser des Typs X26 seit 2006 bei Spezialeinheiten eingesetzt. Bis 2015 wurden damit in Bayern 32 Personen mit Elektroschockpistolen beschossen.[29] Die Bayerische Polizei prüft den Einsatz der Elektroschockpistole auch im polizeilichen Einzeldienst. Federführend bei einem Erprobungsprojekt im Jahr 2016 war dabei das Polizeipräsidium Oberpfalz[30] in Regensburg.[27] Im November 2017 gab der bayrische Innenminister Joachim Herrmann bekannt, dass der Einsatz von Tasern ausgeweitet werden solle. Im Rahmen eines einjährigen Pilotprojekts, welches im Mai 2018 startete, wird unter anderem durch die Bereitschaftspolizei die Praktikabilität der Geräte getestet und Erfahrungen im Umgang gesammelt.[26]

In Bremen werden Taser von den Spezialeinheiten Mobiles Einsatzkommando (MEK) und SEK eingesetzt.[31] Hier ist die Verwendung inzwischen in die Diskussion geraten, nachdem bei einem Einsatz durch die Verwechslung mit einer scharfen Waffe eine Person versehentlich einen Bauchschuss erhielt.

Am 24. April 2018 gab die Rheinland-Pfälzische Landesregierung bekannt, zukünftig Taser flächendeckend auch im Streifendienst einsetzen zu wollen, nachdem eine Erprobungsphase erfolgreich verlief.[32] Bis 2021 werden alle Polizeiinspektionen in Rheinland-Pfalz mit Tasern ausgerüstet sein.[33]

Aktuell sind Taser bei Streifenpolizisten in Berlin, Rheinland-Pfalz und Hessen flächendeckend im Einsatz.[34] In Thüringen wurde die Ausrüstung mit Tasern für Streifenpolizisten abgelehnt.[35]

Die Ständige Konferenz der Innenminister und -senatoren (IMK) empfahl 2006 den Polizei-Spezialeinsatzkommandos aller Bundesländer die Anschaffung von Tasern. Die Bundespolizei selbst dagegen war auch 2009 nicht mit Elektroimpulsgeräten ausgestattet.

Bei der Bundeswehr werden Taser weder in der Ausbildung noch bei Streitkräften verwendet. Allfällige Bestandszahlen werden geheim gehalten (wie bei anderen NATO- und EU-Mitgliedstaaten).[36]

Mittlerweile gibt es vom Bund der Strafvollzugsbediensteten (BSBD) die Forderung auch Justizvollzugsanstalten (JVA) mit Distanz-Elektroimpulsgeräte auszustatten.[37]

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der X-26-TASER (älteres Modell von Axon) in der Polizei-Version

Am 26. Juli 2003 wurde vom schweizerischen Bundesamt für Polizei (fedpol) die Verwendung der Waffen Advanced Taser M26 und TASER X-26 EMD (EMD steht hier für „elektro-muskulare Disruption“) durch die Polizeibehörden genehmigt. Die Übertragung erfolgt über isolierte Drähte mit verschiedenen Längen (je nach Kartusche 4,5 m, 6,4 m, 7,6 m und 10,6 m).

Die Elektroschockwaffe wird autonom von den verschiedenen Polizeikorps eingekauft, daher ist eine Übersicht nicht ganz einfach.

Einsatz in Kantonen:[38][39]

  • Schwyz (Sondereinheit Luchs): seit Sommer 2003
  • Aargau (Polizeigrenadiere): seit Ende 2004
  • Appenzell Ausserrhoden (Sondereinheit Säntis): seit Anfang 2005
  • Genf (Kantonspolizei)
  • Graubünden (Polizeigrenadiere): seit Anfang 2004
  • St. Gallen (Kantonspolizei und Stadtpolizei)
  • Luzern (Kantonspolizei)
  • Basel-Landschaft (Sondereinheit Barrakuda)
  • Zürich (Kantonspolizei, Stadtpolizei Zürich, Stadtpolizei Winterthur, diverse Gemeindepolizeikorps)
  • Basel-Stadt (ab Rang des Wachtmeisters sowie Sondereinheit Basilisk)

Ex-Bundesrat Christoph Blocher (Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement, EJPD) hat nach Angaben von Parteimitgliedern einen Taser an sich selbst ausprobiert und war von den „Vorzügen des Geräts“ angetan.[40]

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Polizei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2006 wurden probeweise die ersten 20 TASER X26 bei der Bundespolizei in Oberösterreich eingeführt. Inzwischen sind Taser auch bei Polizisten in allen anderen Bundesländern sowie beim Einsatzkommando Cobra und bei der Sondereinheit WEGA in Gebrauch. Der erste Einsatz eines Tasers durch einen Polizisten erfolgte im Juli 2006 gegen einen flüchtenden Profieinbrecher in Linz. Dieser wurde aus rund zwei Metern Entfernung getroffen, er rappelte sich jedoch nach wenigen Sekunden wieder auf und konnte schließlich erst nach einem zweiten Schuss überwältigt werden.

Der Einsatz des Tasers erfolgt nach den Bestimmungen des Waffengebrauchsgesetzes. Nach einem Taser-Einsatz sind die Beamten verpflichtet, einen Rettungswagen zu verständigen (wenn nicht bereits vor Ort) und den Getroffenen ärztlich untersuchen zu lassen. Ein Arzt entscheidet daraufhin, ob die Person für eine weitere Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden muss oder nicht. Die Pfeilelektroden dürfen ausschließlich von einem Arzt aus dem Körper des Getroffenen entfernt werden, Polizisten beschränken sich auf das Abtrennen der Kabel, so dass zwischen Taser und Elektroden keine Verbindung mehr besteht.

Im Rahmen von 1. Juni 2006 bis 31. Dezember 2016 wurde der Taser laut Innenministerium von der Polizei fast 200 mal gegen Menschen, acht mal gegen Hunde eingesetzt, wobei keine Todesfälle verzeichnet wurden.[41] Die Verwendung beschränkt sich dabei auf speziell ausgebildete Beamte des EKO Cobra, der WEGA, Einsatzgruppen zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS), einige Beamte der Polizeianhaltezentren (PAZ) sowie wenige Mitglieder der Bereitschaftseinheit Oberösterreich.[42]

Seit 2018 darf auch die Bereitschaftseinheit Wien Taser einsetzen.[43]

Justizwache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Ein neueres Modell von Axon:
Taser X2

Bei der Justizwache hingegen wird der Taser bereits seit November 2004 in den Justizanstalten verwendet. Eingeführt wurde er, nachdem ein randalierender Häftling der Justizanstalt Stein erst unter dem Einsatz von 15 Beamten überwältigt werden konnte und dabei elf Beamte verletzt wurden. Der Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray hatte sich als ineffektiv erwiesen. Im Februar 2008 wurde der Einsatz des Tasers aufgrund eines UN-Berichts gegen Folter verboten, jedoch im Juni 2009 von Justizministerin Claudia Bandion-Ortner unter Auflagen wieder erlaubt.

Erst wenn sich sämtliche andere Mittel zum Brechen des Widerstandes eines Häftlings (z. B. Körperkraft, Schlagstock, Pfefferspray) als nicht zielführend erwiesen haben, darf der Taser in Erwägung gezogen werden. Zuerst werden die medizinischen Daten des Insassen geprüft, dann müssen trotzdem noch Sanitätsbeamte, Pflegepersonal und Ärzte anwesend sein, die den später getroffenen Häftling untersuchen und ggf. behandeln müssen. Der Taser selbst darf nur von besonders geschultem Personal und nur auf Anordnung des Anstaltsleiters eingesetzt werden. Vor dem Gebrauch muss der Einsatz des Tasers dem Häftling gegenüber noch ausdrücklich angekündigt werden. Sollte der Häftling dieser letzten Aufgabe-Aufforderung nicht nachkommen, muss der folgende Taser-Einsatz mit löschsicheren Video- und Audiogeräten festgehalten werden. Anschließend wird ein umfassender Bericht erstellt, der von der Dienstbehörde genauestens geprüft wird.

Zwischen November 2004 und Februar 2008 wurde der Taser zwölfmal in Gefängnissen eingesetzt, dabei erlitt niemand bleibende Schäden. In sieben weiteren Fällen reichte die bloße Androhung eines Taser-Einsatzes aus, um eine Person zum Aufgeben zu bewegen.[44]

Von 2013 bis 2014 gab es innerhalb der 27 Justizanstalten jeweils einen Einsatz.[45]

Bis Jahresende 2018 soll die Justizwache 122 neue Modelle (Taser X2) erhalten, die im Vergleich zu Vorgängermodellen ein wesentlich geringeres Risiko für Herzkammerflimmern haben.[46]

Polizist mit Taser in England

England und Wales[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 2008 wurde bekannt, dass das britische Innenministerium 10.000 Taser bestellt hatte. Rund 30.000 Polizeibeamte sollen im Umgang der Waffe geschult werden. Alan Campbell, im britischen Innenministerium für die Verbrechensbekämpfung zuständig, bezeichnete das Risiko der Waffen als gering.[47]

Amerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinigte Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Vereinigten Staaten gehört der Taser zur Grundausrüstung der Polizei.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeine Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritiker wie Amnesty International befürchten eine Herabsetzung der Schwelle zur Anwendung durch die scheinbare Harmlosigkeit der Waffe und verweisen als Beleg auf entsprechende Fälle in den USA.[48]

Weil Elektroschockpistolen dem Opfer während des Einsatzes Schmerzen bereiten und dabei vergleichsweise geringe (bleibende) physische Schäden anrichten, eignen sie sich besonders gut, um ein Opfer zu quälen, ohne dass dieses es ohne weiteres (über körperliche Schäden) nachweisen kann (Weiße Folter). So können sie etwa zur inadäquaten Durchsetzung von Autorität von Polizisten gegenüber Zivilisten missbraucht werden. Als Beispiel wurden Fälle aus den USA zitiert, bei denen Taser im Rahmen einer normalen Fahrzeugkontrolle zur Anwendung kamen. In einem auf Video dokumentierten Fall hatte eine Frau sich bei einer Fahrzeugkontrolle geweigert, ihre Zigarette zu löschen, ein Telefongespräch zu beenden und aus dem Auto zu steigen, daraufhin wendeten Polizeibeamte mehrmals den Taser auf sie an, auch als sie bereits auf dem Boden lag. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solches Vorgehen erfolgreich strafrechtlich verfolgt wird, ist dementsprechend gering. Die Neigung derjenigen, die im Besitz einer solchen Elektroschockwaffe sind, diese ohne Not anzuwenden, ist aus diesem Grund hoch anzusetzen. Um diesem Vorwurf zu begegnen, besitzen moderne behördlich benutzte Elektroschockpistolen Einrichtungen, die den Verwender identifizieren sollen, zum Beispiel in Form von mit Seriennummer versehenem Konfetti, das mit den Projektilen verschossen wird, oder von Videokameras, die mit dem Entsichern der Waffe aktiv werden. Weiterhin lassen sich Einsatzparameter über eine Computerschnittstelle der Waffe auslesen.[49]

Der UN-Ausschuss gegen Folter, der die Einhaltung der UN-Antifolterkonvention der Vereinten Nationen überwacht, brachte im November 2007 in einer Presseerklärung zum Bericht der portugiesischen Regierung zur nationalen Umsetzung der Konvention seine Besorgnis darüber zum Ausdruck, dass der Einsatz des Modells Taser X-26 eine Form von Folter sei. Weiterhin sind Elektroschockwaffen ideal zur Folter geeignet, was dem Missbrauch Tür und Tor öffnet. Ein Schock ist unangenehm und schmerzhaft, aber im Nachhinein kaum nachzuweisen, wenn es nicht zu bleibenden Schäden oder Einschusswunden von den Pfeilelektroden bzw. Verbrennungen der Haut an deren Stelle gekommen ist.

Tödliche Wirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Aussagen beziehen ausschließlich sich auf Distanz-Elektroimpulsgeräte die von Axon hergestellt wurden:

Die Aussagen zur tödlichen oder nicht tödlichen Wirkung des Tasers sind widersprüchlich. So bezeichnet Taser International ihr Produkt als „nicht-tödliche Waffe“. Nach einer Studie von Amnesty International von 2008 starben seit 2001 allein in den USA 331 Menschen während oder nach dem Einsatz der Waffe, wobei in etwa 40 Fällen gerichtsmedizinische Gutachten den Einsatz der Waffe als Teil der Ursache oder Ursache des Todes auswiesen.[50] Eine medizinische Studie, die Verletzungen zur Anzahl der Taser-Einsätze in Beziehung setzte, kam zu dem Ergebnis, dass bei einer Stichprobe von rund 1000 Taser-Einsätzen in den USA zwischen 2005 und 2007 nur drei Personen tatsächlich ins Krankenhaus eingeliefert wurden.[51] Der Tasereinsatz konnte ebenso selten mit Sicherheit als unmittelbare Todesursache ausgeschlossen wie nachgewiesen werden. Nach Vorfällen mit Todesfolge wurden meist keine eingehenden forensischen Untersuchungen, sondern eher statistische Auswertungen vorgenommen. Korrekt ist die Elektroschockpistole also eher als „weniger tödliche Waffe“ (less lethal weapon) einzustufen, und Stinger Systems kennzeichnete das ehemalige Konkurrenzprodukt mit beiden Formulierungen.

Nach Angaben der Zeitung „Arizona Republic“ seien im Zeitraum von 1999 bis 2005 167 Menschen in den USA und Kanada nach Angriffen mit einer Taserwaffe gestorben. In 27 Fällen hätten Gerichtsmediziner erklärt, der Taser sei eine Todesursache, habe zum Tod beigetragen oder könne als Todesursache nicht ausgeschlossen werden.

Indirekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Recherchebeitrag der Nachrichtenagentur Reuters kam zu einer Zahl von mindestens 1,081 U.S. Personen die einen Taser-Einsatz nicht überlebten seit Beginn des Jahres 2000. Oft wurde dabei der Taser allerdings nicht als alleiniges Mittel zur Abwehr eingesetzt, sondern mit anderen weniger-tödlichen Waffen wie Pfefferspray oder körperlicher Zwangsgewalt wie Schlägen oder Fixierung kombiniert. Manche Fixierungstechniken die bei einer Festnahme angewendet werden haben ein höheres tödliches Risiko. Etwa solche bei denen die betroffene Person mit dem Gesicht zum Boden gebracht wird und Handschellen über dem Genick angebracht werden, wobei gleichzeitig Druck auf den Oberkörper, Schulter und Nacken ausgeübt wird. Starker Druck auf den Nacken, insbesondere auf dem Kiefer kann die nervöse Kontrolle zum Herzen beeinträchtigen und dadurch zu einer Verlangsamung des Herschlags oder gar zu einem Herzstillstand führen.[52] Der Einsatz von Pfefferspray reizt die Atemwege und kann etwa bei Asthmatikern lebensbedrohlich werden.[53] Da bei einem Taser oft auch das Zwerchfell betroffen ist wirken bei einem kombinierten Einsatz von Taser, Pfefferspray und Körperkraft somit mehrere Faktoren gleichzeitig ein, wodurch eine Aussage über die vielleicht tödliche Wirkung des Tasers selbst nicht immer genau möglich ist.

Zusätzlich kann der unkontrollierte Sturz – der durch das Verkrampfen der gesamten Skelettmuskulatur entsteht – zu sogenannten sekundären Sturzverletzungen führen und so ein Schädel-Hirn Trauma durch den Aufprall des Kopfes auf hartem Boden mit tödlichen Ausgang auslösen.[54]

2018 wurden mindestens 49 Menschen bei einem Taser-Einsatz getötet.[55]

Direkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Idealfall ist ausschließlich die Skelettmuskulatur der Person gegen die der Taser eingesetzt wird betroffen und andere Muskelarten wie glatte Muskulatur und vor allem Herz bleiben völlig unbeeinflusst, selbst wenn diese im Strompfad liegen. Jegliche durch den Taser ausgelöste Herzrhythmusstörung oder gar tödliches Herzkammerflimmern sollte damit komplett ausgeschlossen sein.

Die Überprüfung dieser Annahme ist aber insofern nicht immer aussagekräftig, da für einige Studien am Menschen nur gesunde freiwillige Probanden mit nur kurzer Exposition ohne allfälliger Risikofaktoren (wie mit bestehden Herzerkrankungen) teilgenommen haben. Zudem gibt es allgemein Kritik, dass Studien auch von Axon (mit-)finanziert wurden und damit unter Umständen nicht immer neutral (genug) sind. Ergebnisse aus Tierversuchen lassen nur bedingt Rückschlüsse auf den Menschen zu.[56]

Eine Studie kommt jedoch zum Resultat, dass Treffer der Elektroden vom Taser X26 im Bereich der Brust durch ventrikulärer Tachykardie oder Kammerflimmern zu einem Herzstillstand führen können, weshalb Axon empfiehlt diese Zone wenn möglich zu vermeiden.[57]

Befürworter des Tasers vertreten die Auffassung, dass der Einsatz von Tasern den Schusswaffengebrauch in vielen Fällen vermeiden könne. Daher sind Statistiken über den Einsatz auch vor dem Hintergrund der vermiedenen Schäden an Leib und Leben zu beurteilen. Daten hierzu lassen sich jedoch allenfalls schätzen.

Schutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schutz gegen eine Elektroschockwaffe bietet das Tragen einer Weste aus Material mit hoher Leitfähigkeit (zum Beispiel Aluminium). Selbst wenn die Nadeln die Weste durchdringen, verursacht das Metall einen elektrischen Kurzschluss zwischen den beiden Elektroden. Eine eigens dafür angefertigte Schutzweste unter dem Namen ThorShield ist ausschließlich für den Polizeivollzugsdienst und das Militär verfügbar.[58][59]

Manche Hersteller produzieren auch ballistischer Schutzwesten die nicht nur einen Schutz gegen Stichwaffen und Projektile von Feuerwaffen bieten, sondern auch dafür ausgelegt sind bei einem Treffer beider Projektile eines Tasers in die Weste diesen wirkungslos zu machen, so etwa Westen der PPSS Group.[60]

Eine Weste bietet keinen Schutz, wenn der Träger an einer nicht von der Weste bedeckten Stelle (zum Beispiel Gesicht oder Hände) getroffen wird.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Elektroschockpistole – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Türkei fordert mit Elektroschockwaffe „Wattozz“ die USA heraus | TRT Deutsch. Abgerufen am 6. Dezember 2018 (deutsch).
  2. Distanz – Elektroimpulsgerät (DEIG). Gewerkschaft Polizei Berlin, abgerufen am 2. Dezember 2018 (PDF).
  3. Anthony Carli: What’s the Difference Between TASER Devices and Stun Guns? Abgerufen am 6. Februar 2019 (amerikanisches Englisch).
  4. Why Taser's only rival gave up electroshock for lemonade. 31. Januar 2014, archiviert vom Original am 9. April 2017; abgerufen am 10. April 2017.
  5. r Einsatz der Elektroimpulswaffe als Dienstwaffe bei der Polize. Abgerufen am 23. Dezember 2018 (PDF).
  6. 12 45 Uhr, 24 März 2017: Ab April sukzessive neue Taser-Modelle für die Polizei. 24. März 2017, abgerufen am 23. Dezember 2018.
  7. Destabilisierungsgeräte + Zubehör – Alpine Fox GmbH. Abgerufen am 23. Dezember 2018 (deutsch).
  8. TASER 7. Abgerufen am 23. Dezember 2018 (englisch).
  9. Axon Launches TASER 7 and Axon Body 3 with Free Records Management System. Abgerufen am 23. Dezember 2018.
  10. Digital Ally Inc: Digital Ally Awarded Patent on Its Wirelessly Conducted Electroshock Weapon. 5. Dezember 2017, abgerufen am 27. Februar 2019.
  11. WATTOZZ THE WORLD'S BEST NON-LETHAL WEAPON ! Abgerufen am 28. Januar 2019 (türkisch).
  12. Margaret M. Stark: Clinical Forensic Medicine: A Physician's Guide. Springer Science & Business Media, 2011, ISBN 978-1-61779-258-8, S. 234 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 11. Februar 2017]).
  13. Martin Grassberger, Elisabeth Türk, Kathrin Yen: Klinisch-forensische Medizin: Interdisziplinärer Praxisleitfaden für Ärzte, Pflegekräfte, Juristen und Betreuer von Gewaltopfern. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-211-99468-9, S. 453–455 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 11. Februar 2017]).
  14. Analysis of the quality and safety. In: CBC.ca. August 2008, archiviert vom Original am 13. September 2013; abgerufen am 15. Februar 2009 (PDF; 263 kB, englisch).
  15. Taser in Deutschland verboten (Memento vom 14. April 2014 im Internet Archive)
  16. BKA – Homepage – Was gilt für Elektroschocker ? Abgerufen am 20. Dezember 2018.
  17. SR 514.54 Bundesgesetz vom 20. Juni 1997 über Waffen, Waffenzubehör und Munition (Waffengesetz, WG). Abgerufen am 20. Dezember 2018.
  18. SR 364.3 Verordnung vom 12. November 2008 über die Anwendung polizeilichen Zwangs und polizeilicher Massnahmen im Zuständigkeitsbereich des Bundes (Zwangsanwendungsverordnung, ZAV). Abgerufen am 27. Februar 2019.
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