Elena Bonetti

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Elena Bonetti, 2019

Elena Bonetti (* 12. April 1974 in Asola) ist eine italienische Mathematikerin und Politikerin. Seit 5. September 2019 ist sie Ministerin für Chancengleichheit und Familie im Kabinett Conte II.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bonetti studierte Mathematik an der Universität Pavia, an der sie 1997 graduierte. Anschließend wechselte sie an die Universität Mailand, an der sie 2002 ihr Ph.D.-Studium beendete und fortan zum akademischen Personal der Hochschule gehörte. Dabei stieg sie bis zum Associate Professor auf, ihr Schwerpunkt liegt im Bereich der partiellen Differentialgleichungen und der mathematischen Modellierung für angewandte Wissenschaften.

Bonetti engagierte sich in der Pfadfinderbewegung und katholischen Jugendarbeit, dabei setzte sie sich auch für die Gleichstellung von Homosexuellen ein und unterstütze eine entsprechende Eingabe an den italienischen Staat durch Andrea Gallo.[1]

Als Mitglied der Partito Democratico kandidierte Bonetti 2018 erstmals für die Camera dei deputati, gehörte aber nicht zu den gewählten Abgeordneten. Am 5. September 2019 wurde sie als Ministerin für Chancengleichheit und Familie in das zweite Kabinett von Ministerpräsident Giuseppe Conte aufgenommen.[1] Weniger als zwei Wochen nach der Ernennung zur Ministerin kündigte sie an, in die vom ehemaligen Parteifreund und Ministerpräsidenten Matteo Renzi neu zu gründende Partei Italia Viva übertreten zu wollen.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise und Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Governo Conte 2, la scout cattolica che chiedeva di riconoscere le unioni gay: chi è Elena Bonetti, nuova ministra della Famiglia. In: ilfattoquotidiano.it. 6. September 2019, abgerufen am 18. September 2019 (italienisch).
  2. Italien: Sozialdemokraten spalten sich. In: heise.de. 17. September 2019, abgerufen am 18. September 2019.