Elfenau

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Die Campagne Elfenau (2011).
Eine Allee im Elfenaupark

Die Elfenau ist eine Campagne am Ufer der Aare (Elfenauweg 91) in Bern.

Seit 1285 befand sich auf dem Gebiet der heutigen Elfenau das Frauenkloster zu Brunnadern. Um 1780 wurde das alte Riegelhaus abgebrochen und durch den Neubau der heutigen Herrschaftsbauten ersetzt. Den an die Fabelwesen der Elfen erinnernden Namen erhielt es 1816 von der emigrierten russischen Grossfürstin Anna Feodorowna (1781–1860), die das zuvor Brunnaderngut genannte Grundstück mitsamt dem 1735 erbauten Landhaus 1814 käuflich erworben hatte. Sie liess das Gut mit Hilfe von Rudolf Abraham von Schiferli im Empirestil umbauen und einen englischen Park anlegen, empfing dort ihre Verwandten, die bessere Berner Gesellschaft, die russische Kolonie und zahlreiche ausländische Diplomaten.

Zu diesem Zweck wurde die bekannte Orangerie gebaut, die heute als Ausstellungs- und Konzertlokal dient.

1918 ging die Elfenau an die Stadt Bern über, und 1928/29 wurde dort die Stadtgärtnerei eingerichtet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erwin Hausherr: Landgut und Naturpark Elfenau bei Bern. (= Berner Heimatbücher 19), Bern 1944.
  • Alville (Alix von Wattenwyl): Elfenau. Die Geschichte eines bernischen Landsitzes und seiner Bewohner. Bern 1959.
  • Susanne Ritter-Lutz: Die Elfenau in Bern. (Schweizerische Kunstführer, Nr. 516). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1992, ISBN 978-3-85782-516-3.
  • Heinrich Türler und Emanuel Jirka Propper: Das Bürgerhaus im Kanton Bern, II. Teil. Zürich 1922, S. LXIV und Taf. 97.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Elfenau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 46° 55′ 59″ N, 7° 27′ 58″ O; CH1903: 602085 / 198008