Elfershausen (Malsfeld)

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Elfershausen
Gemeinde Malsfeld
Koordinaten: 51° 5′ 43″ N, 9° 30′ 19″ O
Höhe: 305 (268–329) m ü. NHN
Fläche: 3,4 km²[1]
Einwohner: 450
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Postleitzahl: 34323
Vorwahl: 05661

Elfershausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Malsfeld im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elfershausen liegt westlich des Hauptortes in Nordhessen am Fuße des Falkenberges. Am südwestlichen Ortsrand treffen sich die Landesstraßen 3224 und 3435 mit der Kreisstraße 28. Im Westen in weiterer Entfernung verläuft die Bundesautobahn 7.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1253 wird das Dorf als Elfershusen erstmals urkundlich erwähnt. 1345 wurde der zwischenzeitlich wüst gefallene Ort wieder besiedelt. 1585 wird die Kirche erstmals genannt.

Am 1. Februar 1971 wurde Elfershausen im Zuge der Gebietsreform in Hessen als Ortsteil in die Gemeinde Malsfeld eingegliedert.[2][3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1345: wüst
• 1524: Hof als Lehen erwähnt. Dann scheinbar Dorf wieder angebaut
• 1585: 19 Hausgesesse
• 1747: 31 Haushaltungen
Elfershausen: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2010
Jahr  Einwohner
1834
  
258
1840
  
259
1846
  
292
1852
  
257
1858
  
265
1864
  
283
1871
  
244
1875
  
260
1885
  
257
1895
  
246
1905
  
268
1910
  
299
1925
  
319
1939
  
311
1946
  
482
1950
  
469
1956
  
396
1961
  
373
1967
  
347
1970
  
378
2010
  
450
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [1]; Gemeinde Malsfeld

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1885: 257 evangelische (= 100,00 %) Einwohner
• 1961: 327 evangelisch (= 87,67 %), 43 katholisch (= 11,53 %) Einwohner

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Elfershausen, Schwalm-Eder-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Punkt 328, Abs. 45 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,2 MB]).
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 405.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]