Elinvar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Elinvar ist eine Legierung aus Eisen, Nickel und Chrom, welche unter anderem in Taschen- und Armbanduhren für die Unruh verwendet wird.

Elinvar wurde mit der Zusammensetzung (nach Masse) von 59 % Eisen, 36 % Nickel und 5 % Chrom kurz vor der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert von Charles Édouard Guillaume als Nachfolger für Invar entwickelt.[1] Der Name setzt sich aus den französischen Begriffen Elasticité und invariable zusammen.

Heute ist Elinvar ein Sammelbegriff für Nickel-Stahl-Legierungen, deren „thermoelastischer Koeffizient" innerhalb der Temperaturen, denen Uhren ausgesetzt sind (−10 bis +30 °C), praktisch gleich Null ist“.[2]

Die Elinvar-Legierungen können nach ihrer Zusammensetzung und Magnetisierbarkeit in ferromagnetische (Eisen- oder Kobalt-basierte), antiferromagnetische (Mangan- oder Chrom-basierte), amagnetische (Niob- oder Palladium-basierte) und amorphe Elinvar-Legierungen eingeteilt werden.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Charles Édouard Guillaume. In: Encyclopædia Britannica. Abgerufen am 10. Januar 2012
  2. G. A. Berner: Illustriertes Fachlexikon der Uhrmacherei. Abgerufen am 10. Januar 2012
  3. Elinvar alloys@1@2Vorlage:Toter Link/www.springermaterials.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis..In: Springer Materials. The Landolt-Börnstein Database. Abgerufen am 10. Januar 2012