Elisabeth Bernoulli

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Elisabeth Bernoulli (* 9. Dezember 1873 in Basel, Schweiz; † 22. Februar 1935 ebenda) war eine Schweizer Frauenrechtlerin aus der Familie Bernoulli.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernoulli war die Tochter von Theodor Bernoulli und die Schwester des späteren Architekten Hans Bernoulli.

Mit 29 Jahren begann Bernoulli sich im schweizerischen Bund abstinenter Frauen (BAF) zu engagieren. 1907 wählte man sie zum Vorstand der Vereinsfiliale in Basel; dieses Amt hatte sie bis 1912 inne. Ab diesem Jahr fungierte sie als Mitglied des Zentralvorstandes.

Während dieser Jahre arbeitete sie – teilweise ehrenamtlich – in der Schweizer Zentralstelle zur Bekämpfung des Alkoholismus mit. 1923 betraute man Bernoulli mit der Leitung des Sekretariats, und zwei Jahre später ernannte man sie zum Zentralvorstand des schweizerischen BAF. Dieses Amt hatte sie vier Jahre inne.

Neben dieser Arbeit redigierte Bernoulli in den Jahren 1923 bis 1933 den Wegweiser zur Frauenarbeit gegen den Alkohol.

Im Alter von 61 Jahren starb Elisabeth Bernoulli am 22. Februar 1935 in Basel.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kampf gegen den Alkohol in der schweizerischen Industrie, Lausanne: Schweizerisches Abstinenzsekretariat [1911] (Jahrbuch des Alkoholgegners; Jg. 3, 1911)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]