Elizza La Porta

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Elizza La Porta, geboren als Eliza Streinu (* 1. März 1902 in Craiova, Rumänien; † 15. November 1997 in Los Angeles, Kalifornien, Vereinigte Staaten) war eine beim deutschen Film aktive Schauspielerin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gebürtige Eliza Streinu erhielt in Rumänien eine vierjährige Schauspiel- und Gesangsausbildung. Anschließend verpflichtete sie eine niederländische Filmproduktionsfirma nach Amsterdam. Ein Jahr darauf ließ sie sich in Berlin nieder. Abgesehen von einigen Statistenrollen blieb Streinu, die sich hier Elizza La Porta nannte, zunächst weitgehend unbeschäftigt. Über den Aufnahmeleiter und Schauspieler Max Maximilian erhielt La Porta 1926 ihre erste Sprechrolle: In Henrik Galeens Neuverfilmung Der Student von Prag spielte sie an der Seite von Conrad Veidt die Lyduschka. In den verbleibenden vier Stummfilm-Jahren sah man Elizza La Porta mit Hauptrollen in einer Fülle von wenig bedeutenden Kinofilmen, sowohl Lustspiele als auch Dramen und Melodramen.

Im Tonfilm erhielt die Rumänin keine Rollen mehr angeboten. Da ihr Ehemann Siegfried Pinkus ein Jude war, wurde sie ab 1933 endgültig vom Filmgeschäft ausgeschlossen. Die Chance, 1937 eine Rolle an der Seite von dem mit ihr befreundeten Heinz Rühmann in dem Lustspiel Der Mustergatte zu ergattern, zerschlug sich. Daraufhin entschloss sich das Ehepaar Pinkus zur Emigration in die USA. Im Oktober 1940 erreichten beide New York City, wo sie sich zunächst niederließen. Anschließend übersiedelten Eliza und Siegfried Pinkus, seit 1946 US-amerikanische Staatsbürger, nach Los Angeles. Vor die Kamera kehrte Elizza La Porta, trotz der Nähe zu Hollywood, nicht mehr zurück.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kay Weniger: „Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …“. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht. ACABUS Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8, S. 290 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]