Elke Baezner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Elke Baezner (2011)

Elke Baezner, eigentlich Elke M. Baezner-Sailer (* 2. Oktober 1945) war von November 2008 bis November 2016 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Studium der Germanistik und Romanistik in Heidelberg und Mannheim war Baezner Gymnasiallehrerin, dann fast ein Jahrzehnt in der Erwachsenenbildung tätig. Seit 1986 engagiert sich die Deutsch-Schweizerin, die beide Staatsbürgerschaften besitzt, für das Menschenrecht auf Selbstbestimmung; zunächst als Vorstandsmitglied von Exit ADMD Suisse romande, dann als Präsidentin von Exit Deutsche Schweiz. Drei Jahre war sie Präsidentin der europäischen Dach-Gesellschaft Right-to-die.

Elke Baezner fordert eine umfassende gesetzliche Regelung in Deutschland, die das Selbstbestimmungsrecht und den Patientenwillen am Lebensende respektiere und Rahmenbedingungen für ein humanes Sterben schaffe. Dazu gehöre die Respektierung von Patientenverfügungen.

Bei einem Säureattentat im Jahr 2014 wurde Baezner verletzt; der Attentäter stammte aus dem Umfeld der christlich geprägten „Lebensrechtsbewegung“.[2]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Ankermann: Sterben zulassen. Selbstbestimmung und ärztliche Hilfe am Ende des Lebens. Reinhardt München und Basel 2004, ISBN 3-497-01693-4
  • Das Hauptproblem: Fehlender politischer Wille, in: Humanes Leben - Humanes Sterben, Ausgabe 2009-1
  • Das Präsidium stellt sich vor, in: Humanes Leben - Humanes Sterben, Ausgabe 2010-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Elke Baezner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Gesellschaft für humanses Sterben - Präsidium, abgerufen am 18. November 2016
  2. http://hpd.de/node/18857