Elke Heinemann

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Elke Heinemann (2014)

Elke Heinemann (* 18. Februar 1961 in Essen) ist eine deutsche Schriftstellerin und Publizistin.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elke Heinemann lebt als Schriftstellerin und Publizistin in Berlin-Prenzlauer Berg. Sie verfasst Romane, Kurzprosa, Lyrik, Essays, Hörspiele und Radio-Features. Für die FAZ schrieb sie von 2015 bis 2016 die Kolumne E-Lektüren. Sie ist Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) und gehört dem PEN-Zentrum Deutschland an.

Elke Heinemann hat Komparatistik und Geschichte studiert, sie erhielt Studien- und Forschungsstipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes und des DAAD in Grenoble und Oxford und promovierte nach dem Abschluss als Magister Artium am Peter-Szondi-Institut der Freien Universität Berlin bei Eberhard Lämmert mit einer Arbeit über den englischen Frühromantiker William Beckford. Sie ist Absolventin der Henri-Nannen-Schule für Journalismus in Hamburg und hat längere Zeit in Paris und London gelebt.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele und Features[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017 Ezra Pound Reloaded. Was vom Dichter übrig bleibt. Nachgesang, NDR/WDR/DLF
  • 2015 Bye Bye Book. Dichtung im digitalen Zeitalter, WDR/NDR/BR
  • 2013 Helmut-Heißenbüttel-Homestory. Radioprojekt mit Ida Heißenbüttel, NDR/DLF/WDR
  • 2012 Gefährliche Liebschaften II. Remix, Regie: Martin Zylka, WDR/BR
  • 2011 Liebeskummerkunst. 6 Interventionen, WDR/DKult
  • 2010 Wenn ich eine türkische Autorin wäre... Erkundungen über Schreiben und Schweigen der Frauen in der Türkei, WDR
  • 2008 Der Spielplan. Ein Liebesroman zum Hören, WDR
  • 2007 Ernst Ludwig Kirchner – Inside Out. Hörbild nach Leben und Sterben eines Malers, DKult/WDR/RB (Hörspiel des Monats)
  • 2005 Warten auf ein Echo. Hommage an Meret Oppenheim, WDR (nominiert von der ARD für den Prix Italia 2006 in der Kategorie "Feature")

Varia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften wie Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau, Berliner Zeitung, Die Welt, Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten, Freitag, Brigitte Kultur, Galore, das magazin sowie in Anthologien, Literaturzeitschriften, Jahrbüchern und -heften und Online-Magazinen wie literaturblatt, Konkursbuch, Zeno, Levure littéraire, tell und Sinn und Form

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994 Stipendium des Berliner Senats im Künstlerhaus Schoß Wiepersdorf
  • 1999 Förderpreis zum Literaturpreis Ruhr für die Essay-Collage Der neue Oberflächencode. Gedanken zu Wörtern und Bildern
  • 2000 Hauptpreis der Floriana - Biennale für Literatur für Der Spielplan. Ein Liebesroman
  • 2001 Nominiert für den Alfred-Döblin-Preis mit Der Spielplan. Ein Liebesroman
  • 2002 Esslinger Bahnwärter-Stipendium für Literatur
  • 2003 Nominiert für den Aspekte-Preis mit Der Spielplan. Ein Liebesroman
  • 2006 Nominiert für den Mara-Cassens-Preis mit Der Spielplan. Ein Liebesroman
  • 2006 Nominiert für den Prix Italia mit Warten auf ein Echo. Hommage an Meret Oppenheim
  • 2008 Nominiert für den Prix Italia mit Ernst Ludwig Kirchner – Inside Out. Hörbild nach Leben und Sterben eines Malers
  • 2008 Hörspiel des Monats der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste für Ernst Ludwig Kirchner – Inside Out. Hörbild nach Leben und Sterben eines Malers
  • 2009 Finalistin beim Limburg-Preis für Literatur mit der Erzählung KIND TÖTEN
  • 2009 Nominiert für den Prix Europa mit Ernst Ludwig Kirchner – Inside Out. Hörbild nach Leben und Sterben eines Malers
  • 2012 Alfred-Döblin Stipendium der Akademie der Künste Berlin[1]
  • 2014 Finalistin bei der Floriana - Biennale für Literatur mit Fehlversuche. Kein Kinderbuch (Teilnahme außer Konkurrenz)
  • 2015 Deutscher eBook Award in der Sparte "Fiction" für Nichts ist, wie es ist. Kriminalrondo[2]
  • 2016 Stipendium als Writer in Residence der Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte in Meran
  • 2018 Nominiert für den Preis der Hotlist mit Fehlversuche. Kein Kinderbuch
  • 2018 Nominiert für den Prix Marulić mit Ezra Pound Reloaded. Was vom Dichter übrig bleibt. Nachgesang
  • 2018: Literaturpreis Ruhr für das Gesamtwerk[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stipendiaten auf Berlin.de
  2. Schöner Digital, boersenblatt.net, 16. Oktober 2015
  3. Schriftstellerin Elke Heinemann erhält Literaturpreis Ruhr