Ellenberg (Württemberg)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ellenberg
Ellenberg (Württemberg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ellenberg hervorgehoben
49.01527777777810.216944444444574Koordinaten: 49° 1′ N, 10° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Höhe: 574 m ü. NHN
Fläche: 30,17 km²
Einwohner: 1634 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73488
Vorwahlen: 07962, 07961, 07965, 07966
Kfz-Kennzeichen: AA, GD
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 018
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 25
73488 Ellenberg
Webpräsenz: www.ellenberg.de
Bürgermeister: Rainer Knecht (CDU)
Lage der Gemeinde Ellenberg im Ostalbkreis
Schwäbisch Gmünd Landkreis Heidenheim Landkreis Schwäbisch Hall Rems-Murr-Kreis Landkreis Göppingen Aalen Abtsgmünd Adelmannsfelden Bartholomä Böbingen an der Rems Bopfingen Durlangen Ellenberg (Württemberg) Ellwangen (Jagst) Eschach (bei Schwäbisch Gmünd) Essingen (Württemberg) Göggingen (Württemberg) Gschwend Heubach Heuchlingen Hüttlingen (Württemberg) Hüttlingen (Württemberg) Iggingen Jagstzell Kirchheim am Ries Lauchheim Leinzell Lorch (Württemberg) Mögglingen Mutlangen Neresheim Neuler Obergröningen Oberkochen Rainau Riesbürg Riesbürg Rosenberg (Württemberg) Ruppertshofen (Ostalbkreis) Schechingen Schwäbisch Gmünd Spraitbach Stödtlen Täferrot Tannhausen Tannhausen Unterschneidheim Waldstetten (Ostalbkreis) Waldstetten (Ostalbkreis) Westhausen (Württemberg) Wört BayernKarte
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Ellenberg ist eine Gemeinde im Ostalbkreis in Baden-Württemberg mit 20 Ortsteilen, die meisten davon kleine Wohnplätze. Die meisten Einwohner haben der Hauptort Ellenberg und der Ortsteil Breitenbach.

Die Gemeinde ist Mitglied der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Ellwangen (Jagst).

Geographische Lage[Bearbeiten]

Ellenberg liegt etwa auf halber Luftlinie zwischen Stuttgart und Nürnberg am Ostrand des Virngrunds auf dem südlichen Hangrücken der Nordost-Kuppe des Hornbergs. Die Gemeinde hat Anteil an den Naturräumen Östliches Albvorland und Schwäbisch-Fränkische Waldberge, die beide zum Schwäbischen Keuper-Lias-Land zählen, sowie am Mittelfränkischen Becken, einem Teilraum des Fränkischen Keuper-Lias-Landes.[2] Durch Ellenberg verläuft die Europäische Wasserscheide. Am östlichen Ortsausgang ist die Europäische Wasserscheide zwischen Donau und Rhein mit einem Findling markiert. [3]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zu Ellenberg gehören das Dorf Ellenberg, die Weiler Althueb, Bautzenhof, Birnhäusle, Breitenbach, Eiberg, Georgenstadt, Gerhof, Häsle, Haselbach, Hintersteinbach, Kraßbronn, Muckental, Neuhueb, Rothof und Schmalenbach, die Höfe Schweizerhof und Zwiebelshof und die Häuser Dietlesmühle und Eiberger Sägmühle sowie die abgegangenen Ortschaften Vordersteinbach, Nytheim, Staudensägmühle, Geswende, Altengeswende, Niwengeswend, Butzenroden, Underburn bi dem Horn, Zem Brand, Absbach, zem Kapf, Heroltzberg, zem Hessen, Tiechenhart, zem Stainhaw, Zem Horn, Segmul am obern newen weyer und Segmul am alten wyer.[4]

Kraßbronn[Bearbeiten]

Der Ortsteil Kraßbronn hat zwölf Häuser mit rund 60 Einwohnern. Das Dorf stellt jedes Jahr einen Maibaum sowie einen Kindermaibaum auf. Dieser Ort hat auch ein eigenes Fest, das mit einem Hobbyfußballturnier verbunden ist, das jedes Jahr im Juli stattfindet. Kraßbronn liegt rund drei Kilometer südlich von Ellenberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde feierte im Jahr 2000 ihr 700-jähriges Gemeindejubiläum, da erste urkundliche Erwähnungen aus dem Jahr 1300 datieren. Ausgrabungen unter anderem in der Kirche lassen aber darauf schließen, dass dort bereits vorher Siedlungen existierten. Ab 1806 gehörte Ellenberg zum Oberamt Ellwangen. Als dieses aufgelöst wurde, kam der Ort 1938 zum Landkreis Aalen und gehört seit der Kreisreform 1973 zum Ostalbkreis.

Religionen[Bearbeiten]

Ellenberg ist überwiegend römisch-katholisch geprägt. Die wenigen evangelischen Gläubigen gehören zur Kirchengemeinde Wört. In Ellenberg ist die Pfarrkirche Zur Schmerzhaften Mutter Gottes geweiht. Als wertvollstes Kunstwerk enthält der barocke Bau eine spätgotische Pietà aus der Zeit um 1500.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bei der Bürgermeisterwahl ohne Gegenkandidaten am 8. März 2009 wurde Rainer Knecht mit 99,13 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 60,85 Prozent für eine dritte Amtszeit bestätigt.[5]

Wappen[Bearbeiten]

Wappen der Gemeinde Ellenberg

Blasonierung: In Gold ein aus dem Schildrand wachsender, nach links gewendeter schwarzer Elchkopf.

Die Gemeinde nahm 1924 einen Vorschlag der Archivdirektion Stuttgart an. Der Elchkopf verweist dabei als redendes Wappen auf den Ortsnamen.

Die am 26. Juli 1957 vom Innenministerium Baden-Württemberg verliehene Gemeindeflagge ist Blau-Gelb. Diese vom Wappen abweichende Farbkombination wurde von der Gemeinde festgelegt, um ihre Flagge von der Landesflagge zu unterscheiden.[6][7]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Kirche und Schule von Ellenberg

Bildung[Bearbeiten]

In Ellenberg gibt es eine eigene Grundschule mit rund 120 Schülern. Weiterführende Schulen werden meist in Ellwangen besucht. Im Ort gibt es zudem einen römisch-katholischen Kindergarten.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ellenberg (Württemberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Naturräume Baden-Württembergs. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Stuttgart 2009.
  3. [1]
  4. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 708–709.
  5. Staatsanzeiger Nr. 9 vom 13. März 2009, Seite 12.
  6. Heinz Bardua: Die kommunalen Wappen des Ostalbkreises. Ostalb-Einhorn 10 (1983), Seiten 75–88.
  7. Heinz Bardua: Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg. Band 1: Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart. Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.), Konrad Theiss Verlag Stuttgart, 1987, 158 Seiten, ISBN 3-8062-0801-8.