Ellerteich

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Ellerteich
Blick von Nordosten
Blick von Nordosten
Geographische Lage Harzgerode, Ortsteil Stadt Güntersberge, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Zuflüsse Ellerbach
Abfluss Ellerbach
Daten
Koordinaten 51° 38′ 18,7″ N, 10° 56′ 59,4″ OKoordinaten: 51° 38′ 18,7″ N, 10° 56′ 59,4″ O
Ellerteich (Sachsen-Anhalt)
Ellerteich
Fläche 0,005dep1f5
Länge 120 mf6
Breite 60 mf7

Der Ellerteich ist ein denkmalgeschützter Teich in Harzgerode auf dem Gebiet des Ortsteils Stadt Güntersberge in Sachsen-Anhalt.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Teich liegt umgeben von Wäldern etwa zwei Kilometer westlich von Güntersberge. Nördlich des Teichs führen der Selketalstieg, der Hasenweg und die Selketalbahn vorbei.

Gestaltung und Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ellerteich wurde vermutlich im Jahr 1752[1] als Bergbauteich angelegt. Andere Angaben nennen als Bauzeit den Anfang des 18. Jahrhunderts.[2] Das aufgestaute Wasser des Kunstteichs diente zum Antrieb eines Wasserrades. Aufgestaut wird ein kleiner Bach, der einige Meter nach dem Teich dann in die Selke mündet. Der an der Ostseite des Teichs befindliche Steinschüttdamm ist mehr als fünf Meter hoch und hat eine Länge von etwa 70 Metern. Das aus Platten aus Haustein gefertigte Gerenne ist im Original erhalten. Auch Reste der Striegelanlage sind vorhanden.

Der Teich verfügt über zwei kleine Inseln und weist eine Fläche von etwa 5.000 m² auf. Auf dem Damm steht eine Sitzbank und am südlichen Ende eine Rastgelegenheit. Für den Ellerteich besteht ein Bade- und Angelverbot.

Der Teich wird als für die Technik- und Ortsgeschichte bedeutsam eingeschätzt.[3] Im örtlichen Denkmalverzeichnis ist der Teich unter der Erfassungsnummer 094 50013 als Baudenkmal verzeichnet.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ellerteich auf www.harzlife.de
  2. Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 7.2: Falko Grubitzsch, unter Mitwirkung von Winfried Korf und Theo Gosselke: Landkreis Quedlinburg. Halle 2007, ISBN 978-3-86568-072-3, Seite 138
  3. Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 7.2: Falko Grubitzsch, unter Mitwirkung von Winfried Korf und Theo Gosselke: Landkreis Quedlinburg. Halle 2007, ISBN 978-3-86568-072-3, Seite 138
  4. Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Dr. Claudia Dalbert (Bündnis 90/Die Grünen), Kultusministerium 19. 03. 2015 Drucksache 6/3905 (KA 6/8670) Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Seite 1859