Elliot, der Drache

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Filmdaten
Deutscher TitelElliot, der Drache
OriginaltitelPete’s Dragon
Pete's Dragon 2016 Logo.svg
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2016
Länge103 Minuten
AltersfreigabeFSK 6[1]
JMK 8[2]
Stab
RegieDavid Lowery
DrehbuchToby Halbrooks,
David Lowery
ProduktionJames Whitaker
MusikDaniel Hart
KameraBojan Bazelli
SchnittLisa Zeno Churgin
Besetzung
Synchronisation

Elliot, der Drache ist ein US-amerikanischer Fantasyfilm von David Lowery, der sich optisch und inhaltlich am Spielfilm Elliot, das Schmunzelmonster von 1977 orientiert. Der Film wurde von Walt Disney produziert und basiert auf einer unveröffentlichten Kurzgeschichte von Seton I. Miller und S.S. Field. Der Film kam am 12. August 2016 in die US-amerikanischen und am 25. August 2016 in die deutschen Kinos.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Holzschnitzer Mr. Meacham, der im Städtchen Millhaven, im Pazifischen Nordwesten lebt, erzählt gerne Geschichten, und am liebsten unterhält er die Kinder aus der Nachbarschaft mit denen über einen Drachen, der in den Wäldern haust. Für seine Tochter Grace, die eine Mitarbeiterin des nahe gelegenen Naturparks ist, waren diese Geschichten nie mehr als Legenden. Eines Tages trifft sie bei ihrer Arbeit im Wald auf den Jungen Pete. Der mysteriöse Zehnjährige hat bei einem Autounfall seine Eltern verloren und erzählt Grace, dass er fortan mit dem gigantischen grünen Drachen Elliot, der fliegen kann und die Fähigkeit hat, sich unsichtbar zu machen, in den Wäldern gelebt hat. Den Namen, den er dem Drachen gab, kannte er aus einem Buch, das er während des Unfalls mit seinen Eltern auf der Rückbank gelesen hatte. Das von ihm beschriebene Wesen ähnelt auf wundersame Weise dem Drachen aus den Geschichten ihres Vaters. Dennoch kann Grace kaum glauben, dass Pete sechs Jahre allein im Wald überleben konnte. Grace beginnt zu überlegen, ob es den Drachen wirklich geben könnte. Das würde auch erklären, wie Pete immer so schnell von einem Ort zum anderen kommt. Sie versucht herauszubekommen, woher der Junge eigentlich stammt und ob die Geschichte mit dem Drachen, von der Pete und ihr Vater erzählen, stimmt.

In der dörflichen Gemeinschaft, in die Pete aufgenommen wird, trifft er auch auf Natalie, die elfjährige Tochter von Sägewerkbesitzer Jack, die für ihn zu einer ersten, richtigen Freundin wird, auch wenn ihrem Vater und dessen Bruder Gavin Petes Geschichten und die seltsamen Geschehnisse nach seiner Ankunft nicht geheuer sind. Als Petes und Elliots altes Zuhause, der Wald, bedroht ist, weil er abgeholzt werden soll, müssen er und Grace, unterstützt von Natalie, handeln, um diesen zu retten.

Auch die Waldarbeiter, die den Auftrag bekommen haben, den Wald abzuholzen, erfahren von dem Drachen. Sie fangen Elliot ein, betäuben ihn und bringen ihn in das Sägewerk. Doch kurz bevor die Polizei eintrifft, kann Pete ihn befreien. Durch die Betäubungsmittel noch sehr schwach, schafft Elliot es nicht, die ganze Zeit unsichtbar zu bleiben und wird so von der Polizei gejagt. Zwar entkommt er seinen Verfolgern, muss allerdings den Wald verlassen, da die Jagd auf ihn nicht endet. Pete entscheidet sich dafür, bei Grace zu leben, doch da er die Magie der Drachen kennt, können sie Elliot jederzeit finden und besuchen.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während Regisseur Don Chaffey 1977 den magischen, teilweise unsichtbaren Drachen als Zeichentrick-Animation in den Film integrierte und ihn den von realen Schauspielern dargestellten Personen an die Seite stellte, wurde Elliot in der Neuverfilmung durch CGI als Computeranimation in den Film eingearbeitet.[3] Anders als in der filmischen Vorlage ist das Remake kein Musicalfilm und verzichtet auf bekannte Lieder des Originalfilms von 1977. Die Schauspielerin Bryce Dallas Howard erklärte, die Macher des Films versuchten lediglich hier und dort in alter Disney-Tradition Musikstücke in das Remake einzuarbeiten.[4]

Stab und Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Regie übernahm David Lowery. Als Kameramann fungierte Bojan Bazelli, als Artdirector Ken Turner. Für die Spezialeffekte und die Nachbearbeitung des Films holte sich Lowery Hilfe von Double Negative, Proof und Weta Digital.[5]

Der Kinderdarsteller Oakes Fegley übernahm die Hauptrolle von Pete. Bryce Dallas Howard spielt die Naturparkmitarbeiterin Grace, Robert Redford ihren Vater. Die Rollen von Müller Jack und seinem Bruder Gavin wurden von Wes Bentley und Karl Urban übernommen. Oona Laurence spielt im Film Petes neugewonnene Freundin Natalie. Die Rollen von Petes Eltern wurden mit Esmée Myers und Gareth Reeves besetzt. Der neunjährige Olly Presling, ein Junge aus Wellington, arbeitete im Film als Double von Fegley.[6]

Dreharbeiten und Nachbearbeitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang Januar 2015 fanden erste Probeaufnahmen in Neuseeland statt.[7] Die eigentlichen Dreharbeiten wurden im Februar 2015 begonnen[8] und nach 74 Drehtagen am 30. April 2015 beendet.[9] Sie fanden anfänglich in den Stone Street Studios in Miramar, einem Vorort der neuseeländischen Hauptstadt Wellington, statt[10] und wurden später in der nahe gelegenen Stadt Upper Hutt fortgesetzt.[11]

Ein Geysir im Whakarewarewa

Die Szenen des Filmes, die im Wald spielen, wurden in einem Rotwaldgebiet in Rotorua, im Whakarewarewa,[12] in den Wäldern von Tokoroa und im Battle Hill Farm Forest Regionalpark gedreht, weitere Naturszenen am Mount Victoria, dem Stadtberg von Wellington.[13] Die hoch aufragenden Bäume im Redwoods Forest ähneln den Küstenmammutbäumen im Pazifischen Nordwesten der USA. Er liefert die Kulisse für die Heimat von Elliot, dem Drachen, und hier fanden auch die Dreharbeiten der Szene statt, in der Pete seinem geheimnisvollen neuen Freund zum ersten Mal begegnet. Im Deer Park Heights, unmittelbar zu Füßen der Remarkables, wurde die Szene gedreht, in der Elliot von unterhalb des Klippenrands aufsteigt und über Petes Kopf fliegt. In dem bei Paekakariki gelegenen Battle Hill Farm Forest Regionalpark wurde die Szene gedreht, in der Pete nach dem Sprung über den Rand einer Klippe auf Elliots Rücken landet.[10]

In der Stadt Tapanui in West Otago wurde ein Set eingerichtet, an dem die Szenen in der fiktiven, amerikanischen Holzfällergemeinde Millhaven gedreht wurden, die im Film in Oregon liegen soll.[14][15] Von Einheimischen wurden hierfür 87 Häuser in der Gegend für die Filmcrew geräumt.[11] Einige der Einwohner von Tapanui wirkten im Film mit. Sie trugen hierfür Kleidung der 1980er Jahre, wurden beim Einkaufen gezeigt und fuhren in amerikanischen Schulbussen und amerikanischen Autos auf der falschen Straßenseite, weil in Neuseeland zwar Linksverkehr ist, der Film jedoch in den USA spielt.[16][11]

Elliot, der Drache wurde in einer Nachbearbeitung computergeneriert in den Film eingefügt.[17] Anders als im Originalfilm trägt Elliot mehr die Züge eines Säugetieres, denn eines Reptils. Statt Schuppen und dem Kopf eines Drachen besitzt er in der Neuauflage ein dickes, grünes Fell und eine schwarze Schnauze, ähnlich der eines Hundes.

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem anfänglich Oscar-Preisträger Howard Shore als Verantwortlicher für die Filmmusik benannt war, übernahm Daniel Hart letztlich dessen Arbeit.[18] Der Soundtrack zum Film wurde am 12. August 2016 veröffentlicht und umfasst 28 Titel. Auf dem Album ist neben der von Hart komponierten Filmmusik auch der Song Nobody Knows von Andrew Tinker und Toby Halbrooks enthalten, der von The Lumineers eingespielt wurde.[19] Der End-Credit-Song Something Wild wurde von der Elektrogeigerin Lindsey Stirling gemeinsam mit Andrew McMahon eingespielt, The Dragon Song von dem Singer-Songwriter Bonnie Prince Billy. Beim letzten Lied handelt es sich um eine Neuaufnahme des Songs Candle On the Water, der von Okkervil River eingespielt wurde.[20]

Auf dem Soundtrack finden sich keine modernen Popstücke, sondern vornehmlich ruhige, die Ursprünglichkeit der Naturszenerie unterstreichende Country-Songs[21] und Lieder, die die Beschaulichkeit der kleinen Stadt untermalen.[22] Der Soundtrack stieg am 19. August 2016 auf Platz 40 in die Soundtrack-Album-Charts im Vereinigten Königreich ein.[23]

Im Dezember 2016 wurde der Soundtrack als Anwärter bei der Oscarverleihung 2017 in der Kategorie Beste Filmmusik in die Kandidatenliste (Longlist) aufgenommen, aus denen die Mitglieder der Akademie die offiziellen Nominierungen bestimmen werden.[24] Die auf dem Soundtrack enthaltenen Lieder Nobody Knows und Something Wild wurden in die Longlist für den Besten Filmsong aufgenommen.[25]

Titelliste

  1. The Dragon Song, gesungen von Bonnie Prince Billy
  2. Something Wild, gesungen von Lindsey Stirling und Andrew McMahon
  3. Nobody Knows, gesungen von The Lumineers
  4. Something On Your Mind, gesungen von St. Vincent
  5. So Long, Marianne, gesungen von Leonard Cohen
  6. Gina Anne, gesungen von Bosque Brown
  7. An Adventure
  8. Are You Gonna Eat Me?
  9. Brown Bunny
  10. Reverie
  11. Tree Fort
  12. North Star
  13. Bedtime Compass
  14. Timber
  15. Breathe
  16. Gavin Knows What He’s Doing
  17. You Are Not Alone
  18. Elliot Gets Lost
  19. Takedown
  20. It’ll Be Just Like It Used To Be
  21. Follow That Dragon
  22. Elliot at the Bridge
  23. Abyss
  24. Go North
  25. Saying Goodbye
  26. The Bravest Boy I’ve Ever Met
  27. The Dragon Song Revisited, gesungen von Bonnie Prince Billy
  28. Candle On the Water, gesungen von Okkervil River

Marketing und Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2016 erschien ein erster deutscher Trailer, in dem nicht nur der offizielle deutsche Titel des Films bestätigt wurde, sondern auch erste kurze Szenen zu sehen sind, die zeigen, wie der durch Computer animierte Drache Elliot fliegt.[26] Anfang Juli 2016 veröffentlichten die Walt Disney Studios einen 60 Sekunden langen Fernsehwerbespot, in dem Fegley das Lied North singt.[27]

Gäste des Disney California Adventure Parks und der Disney’s Hollywood Studios konnten ab 1. Juli 2016 vor dem offiziellen Kinostarts einzelne Ausschnitte des Films sehen.[28][29] Seine Premiere im Vereinigten Königreich feierte der Film am 31. Juli 2016 im Ham Yard Hotel in London[30], seine US-Premiere am 8. August 2016 im El Capitan Theater in Los Angeles.[31]

Am 12. August 2016 kam der Film in die US-amerikanischen[32] und am 25. August 2016 in die deutschen Kinos. Nach dem US-Kinostart veröffentlichte Disney ein Begleitbuch zum Film, das ausgewählte Szenen aus diesem vorstellt.[33] Zudem erschien in der Reihe das von Elizabeth Rudnick geschriebene und mit zahlreichen Illustrationen versehene Buch The Lost Years, das auf der Handlung des Films basiert und die Geschichte von der ersten Begegnung von Pete und Elliot und von deren Zusammenleben im Wald erzählt, was im Film nicht gezeigt wird.[34]

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Vertonung fand bei der FFS Film- & Fernseh-Synchron in Berlin statt. Tobias Neumann schrieb das Dialogbuch, Katrin Fröhlich führte die Dialogregie.[35]

Rolle Schauspieler Synchronsprecher
Pete Oakes Fegley Claude-Albert Heinrich
Grace Bryce Dallas Howard Maria Koschny
Mr. Meacham Robert Redford Kaspar Eichel
Gavin Karl Urban Tobias Kluckert
Jack Wes Bentley Robin Kahnmeyer
Natalie Oona Laurence Lucy Fandrych
Jenny Annabelle Malaika Süess Jada Zech
Sheriff Dentler Isiah Whitlock Jr. Jörg Hengstler

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altersfreigabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland ist der Film FSK 6. In der Freigabebegründung heißt es: „Der Film kombiniert Abenteuer- und Märchenmotive und ist einfühlsam erzählt, wobei er fast alle Figuren sympathisch zeichnet. Insbesondere die menschliche Hauptfigur eignet sich für Kinder zur Identifikation. Unter 6-Jährige können durch die zahlreichen Actionsequenzen sowie einige dramatisch-emotionale und bedrohliche Momente überfordert werden.“[36]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film konnte nach den Pressevorführungen, den Vorveröffentlichungen von Teilen des Films durch Disney und seinen Vorpremieren in London und Los Angeles 86 Prozent der Kritiker bei Rotten Tomatoes überzeugen (von 59 Kritikern insgesamt, Stand 11. August 2016).[37] Dieser hohe Zustimmungsgrad wurde nach der US-Kinopremiere des Films bestätigt.

Trotz der mangelnden Erfahrung von Regisseur und Drehbuchautor und dem noch sehr jungen Schauspieler Oakes Fegley in der Rolle von Pete, wurde Elliot, der Drache immer wieder als bester Disney-Film des Jahres und herausragendste Realverfilmung von Disney beschrieben.[38] Andere Kritiker nannten ihn den besten Film des Jahres und des Sommers[39] überhaupt.[40] Peter Debruge von Variety spricht von einer der schönsten Überraschungen des Jahres für Kinobesucher und von einem hochwertigen Familienfilm, der die Vorstellungskraft junger Leute belohne. Der Film erinnerte an eine Zeit, als der Begriff „Disney-Film“ noch etwas bedeutet habe. Insbesondere der Drache sei gegenüber dem Original die größte Neuerung und lasse im Vergleich die handgezeichnete Figur von damals fast unsichtbar werden.[41]

Der Regisseur des Films: David Lowery (2013)

Vielfach wurde von Kritikern die Arbeit des Regisseurs David Lowery hervorgehoben, der trotz mangelnder Erfahrung mit Fantasy-Filmen und einem kleinen Budget, einen großartigen Disney-Film geschaffen habe. Das Budget des Films betrug 65 Millionen US-Dollar,[42] und damit nur wenig mehr als ein Drittel dessen, was die beiden letzte Realverfilmungen von Disney-Klassikern, The Jungle Book und Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln mit Budgets von 175 Millionen bzw. 170 Millionen US-Dollar, gekostet hatten.[43] Der Regisseur zeige im Film, so Kritiker, dass er daran interessiert sei Figuren zu entwickeln, ohne diese zu bewerten, und diese im Film später eine gemeinsame Aufgabe erledigen lasse, was vielfach als sehr erfrischend empfunden wurde und den Zuschauer hierdurch daran erinnere, warum Menschen überhaupt anfingen, Familien und Gemeinschaften zu gründen.[43]

Der Film wurde immer wieder als klassischer Familienfilm in alter Disney-Manier beschrieben, der, obwohl er sich der Magie von heute bediene, nämlich der modernen Technik,[44] äußerst herzergreifend sei.[45][46] Der Film übertrage die Disney-Magie auf einen Film für die ganze Familie, der sowohl Kinder als auch Erwachsene abhole.[47] Der Film wird einerseits als geradliniges und kompromissloses,[48] andererseits als liebenswürdiges und unaufdringliches Familienabenteuer beschrieben, das erstaunlicherweise funktioniere, ohne plump sentimental zu werden, wie es sonst häufig bei Disney-Filmen der Fall sei[49] und auch nicht von oben herab mit Kindern rede.[50] Als Familienfilm habe Elliot, der Drache, so Kritiker, in diesem Genre neue Maßstäbe gesetzt, und es müsse mehr Filme dieser Art geben.[51] Jordan Raup von The Film Stage erkennt im Film das durch die eindeutige Handschrift des Regisseurs entstandene Potenzial und meint, der Film zeuge von einem emotionalen Feingefühl, sei von ästhetischer Klarheit und vermittle ein Rundumgefühl von Spaß. Der Film fühle sich in der aktuellen Sommer-Tentpole-Saison wie ein Wunder an und setze, so Raup, einen Standard dafür, was Hollywood im Remake-Bereich tun sollte. Der Film habe mehr als nur einen herzzereißenden Moment, und liefere, weil Lowery ihm Seele gegeben habe, unaufhörlich Magie.[52] Auch David Ehrlich von Indie Wire bezeichnet den Film als beste Remake des Sommers und sieht es vor allem als Verdienst von Lowery an, dass der Film von Aufrichtigkeit zeuge und etwas geschaffen wurde, das von Herzen kommt.[53]

Russ Fischer von The Wrap nennt den Film ebenfalls eines der besten Remakes der letzten Jahre und zeigt sich insbesondere von dem Hauptdarsteller Oakes Fegley begeistert, der seine Rolle überzeugend spiele und dabei häufig an der Seite eines meist unsichtbaren Drachen agieren musste, der nie ein Wort sagt. Auch die Arbeit mit Licht und Schatten des Kameramanns Bojan Bazelli, die Kostüme von Amanda Neale und die eindrucksvolle Filmmusik von Daniel Hart tragen, so Fischer, zum Zauber des Films bei.[54]

Von der Deutschen Film- und Medienbewertung wurde Elliot, der Drache mit dem Prädikat besonders wertvoll versehen. In der Begründung, die sich insbesondere auf die technischen Aspekte des Films bezieht, heißt es: „Die Interaktion zwischen Mensch und Drache ist durchweg technisch überzeugend umgesetzt und der 3D-Effekt wird sehr natürlich und fast beiläufig genutzt. Nebenbei werden Themen wie Umweltzerstörung und Verlusttraumata angeschnitten, jedoch nicht alle weiter verfolgt. Der Inszenierung gelingt eine schlüssige Rahmung durch die dramatischen Naturbilder.“[55]

Einspielergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland konnte der Film bislang 297.840 Kinobesucher verzeichnen.[56] Die weltweiten Einnahmen des Films liegen derzeit bei 143,7 Millionen US-Dollar.[57]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kids’ Choice Awards 2017

  • Nominierung als Lieblingsfilm[58]

Saturn Awards 2017

Young Artist Awards 2017

  • Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin in einem Spielfilm in der Kategorie Teen Actress (Oona Laurence)
  • Nominierung als Bester Hauptdarsteller in einem Spielfilm in der Kategorie Young Actor (Oakes Fegley)[60][61]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Namen Elliot, den Pete dem Drachen im Film gab, kannte er aus einem Buch, das er während des Unfalls mit seinen Eltern auf der Rückbank des Autos gelesen hatte. Das Buch trägt den Titel Elliot Gets Lost und handelt von einem Hund, der sich im Pazifischen Nordwesten verläuft.[62] Disney hatte das Buch Elliott Gets Lost, das ursprünglich eine Erfindung des Films war, später als Begleitwerk zum Film veröffentlicht. Das Bilderbuch wurde vom Regisseur David Lowery und Toby Halbrooks gemeinsam mit dem Kreativteam des Films entworfen und geschrieben.[63]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Elliot, der Drache. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 161430/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für Elliot, der Drache. Jugendmedien­kommission.
  3. David Patrick Lowery In: instagram.com. Abgerufen am 27. November 2015.
  4. Bryce Dallas Howard im Interview mit Meredith Woerner: 'Pete’s Dragon' remake won't have singing but it will have a big, furry dragon In: Los Angeles Times Online, 16. August 2015.
  5. Disney reveals Pete’s invisible ‘Dragon’ in its new trailer In: animationxpress.com, 15. Juni 2016.
  6. Hannah McKee: Disney: New Zealand filmed Pete’s Dragon trailer lands In: stuff.co.nz, 23. Februar 2016.
  7. Robert Redford in Talks for Disney’s 'Pete’s Dragon': In: hollywoodreporter.com. Abgerufen am 27. November 2015.
  8. Max Evry: Disney’s Remake of Pete’s Dragon Begins Principal Photography In: comingsoon.net, 10. Februar 2015.
  9. Paula Bernstein: David Lowery’s Production Diary for 'Pete’s Dragon': Transitioning from Indie to Hollywood In: indiewire.com, 7. Mai 2015.
  10. a b Neuseeland liefert die Kulisse für den Disney-Film 'Elliot, der Drache'. Hier stellen wir Ihnen die Drehorte vor In: newzealand.com. Abgerufen am 29. Juli 2016.
  11. a b c Hannah McKee: Disney: New Zealand filmed Pete’s Dragon trailer lands In: stuff.co.nz, 23. Februar 2016.
  12. Rotorua’s latest Movie Star role hits the Cinemas in August In: rotoruanz.com, 15. Juni 2016.
  13. Jenny Menzel: Neuseeland spielt die Hauptrolle – im neuen Disney-Film 'Pete’s Dragon'/'Elliott, der Drache' In: 360grad-neuseeland.de, 25. Juli 2016.
  14. Pete’s Dragon Filming Locations In: newzealand.com. Abgerufen am 10. April 2016.
  15. Disney’s friendly dragon on the way In: stuff.co.nz, 10. Oktober 2014.
  16. Rachael Kelly: Pete's Dragon filming transforms main street In: stuff.co.nz, 18. April 2015.
  17. Peter Debruge: Film Review: ‘Pete’s Dragon’ In: Variety, 27. Juli 2016.
  18. Daniel Hart Scoring Disney’s ‘Pete’s Dragon’ In: filmmusicreporter.com, 2. Mai 2016.
  19. Walt Disney Records to Release ‘Pete’s Dragon’ Soundtrack In: filmmusicreporter.com, 25. Juni 2016.
  20. Kate Erbland: Walt Disney Records Cues Up Massive ‘Pete’s Dragon’ Soundtrack In: Indie Wire, 21. Juli 2016.
  21. Christoph Petersen: Elliot, der Drache In: filmstarts.de, 23. Juli 2016.
  22. Russ Fischer: ‘Pete’s Dragon’ Review: Disney’s High-Flying Remake Far Surpasses Original In: The Wrap, 27. Juli 2016.
  23. Official Soundtrack Albums Chart Top 50. 19. August 2016 – 25. August 2016 In: officialcharts.com. Abgerufen am 20. August 2016.
  24. 145 Original Scores In 2016 Oscar Race In: oscars.org, 13. Dezember 2016.
  25. 91 Original Songs Vie for 2016 Oscar In: oscars.org, 13. Dezember 2016.
  26. Annemarie Havran: 'Elliot, der Drache': Erster deutscher Trailer zum 'Schmunzelmonster'-Remake mit Robert Redford und Bryce Dallas Howard In: filmstarts.de, 13. Mai 2016.
  27. Jay Jayson: Oakes Fegley Sings In New Pete’s Dragon TV Spot In: comicbook.com, 1. Juli 2016.
  28. Corinne Andersson: 'Pete’s Dragon' preview coming to Disney California Adventure park and Disney’s Hollywood Studios July 1 In: insidethemagic.net, 24. Juni 2016.
  29. Disney’s Hollywood Studios and Disney California Adventure to Show Previews of 'Pete’s Dragon' In: disneynewstoday.wordpress.com, 26. Juni 2016.
  30. Pete’s Dragon Red carpet London Premiere In: londonfilmpremieres.com. Abgerufen am 5. August 2016.
  31. Dave McNary: 'Pete’s Dragon' Premiere Is 'Full Circle Moment’ for Bryce Dallas Howard In: Variety, 9. August 2016.
  32. Family Friendly Movie Pete’s Dragon is Now in Theatres In: discoveringparenthood.com, 12. August 2016.
  33. Pete’s Dragon In: books.disney.com. Abgerufen am 20. August 2016.
  34. Pete’s Dragon: The Lost Years In: books.disney.com. Abgerufen am 20. August 2016.
  35. Deutsche Synchronkartei: Deutsche Synchronkartei | Filme | Elliot, der Drache. Abgerufen am 16. März 2018.
  36. Freigabebegründung für Elliot, der Drache In: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Abgerufen am 23. November 2016.
  37. Pete’s Dragon (2016) In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 11. August 2016.
  38. Scott Mendelson: Review: Disney’s 'Pete’s Dragon' Flies As High As 'E.T.' And 'The Iron Giant' In: forbes.com, 8. August 2016.
  39. Todd VanDerWerff: Pete’s Dragon review: Surprise! This is one of the best movies of the summer In: vox.com, 12. August 2016.
  40. Kyle Smithe: ‘Pete’s Dragon’ is surprisingly one of the year’s best movies In: The New York Post, 11. August 2016.
  41. Peter Debruge: Film Review: ‘Pete’s Dragon’ In: Variety, 27. Juli 2016.
  42. Jason Guerrasio: How this director went from making small indie movies to Disney’s $65 million new blockbuster In: businessinsider.de, 11. August 2016.
  43. a b Todd VanDerWerff: Pete’s Dragon review: Surprise! This is one of the best movies of the summer In: vox.com, 12. August 2016.
  44. Jamie East: Old school Disney blended with 2016 magic makes Pete’s Dragon an utterly enrapturing experience In: thesun.co.uk, 11. August 2016.
  45. Kyle Smithe: ‘Pete’s Dragon’ is surprisingly one of the year’s best movies In: The New York Post, 11. August 2016.
  46. Peter Travers: 'Pete’s Dragon' Review: Finally, a Summer-Movie Remake That Works In: Rolling Stone, 11. August 2016.
  47. Erin Whitney: ‘Pete’s Dragon’ Review: A Worthy Remake With a Childlike Sense of Wonder In: screencrush.com, 27. Juli 2016.
  48. Kenneth Turan: Review 'Pete’s Dragon' is old-school Disney in the best way possible In: Los Angeles Times, 11. August 2016.
  49. Dan Kois: Pete’s Dragon In: slate.com, 12. August 2016.
  50. Sean P. Means: Movie review: ‘Pete’s Dragon’ is something magical in the woods In: The Salt Lake Tribune, 11. August 2016.
  51. Peter Hartlaub: Movie review. 'Pete’s Dragon': Remake worthy as departure from today’s kid flicks In: The San Francisco Chronicle / The Columbus Dispatch, 11. August 2016.
  52. Jordan Raup: Pete’s Dragon Theatrical Review In: The Film Stage, 27. Juli 2016.
  53. David Ehrlich: ‘Pete’s Dragon’ Review: An Old Disney Musical Becomes A New Disney Classic In: Indie Wire, 27. Juli 2016.
  54. Russ Fischer: ‘Pete’s Dragon’ Review: Disney’s High-Flying Remake Far Surpasses Original In: The Wrap, 27. Juli 2016.
  55. Elliot, der Drache. Jury-Begründung: Prädikat besonders wertvoll In: Deutsche Film- und Medienbewertung. Abgerufen am 18. August 2016.
  56. Top 100 Deutschland 2016 In: insidekino.com. Abgerufen am 4. April 2017.
  57. Pete’s Dragon In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 4. April 2017.
  58. Zach Johnson: 2017 Kids’ Choice Awards: Complete List of Nominations In: eonline.com, 2. Februar 2017.
  59. The 43rd Annual Saturn Awards nominations are announced for 2016 In: saturnawards.org. Abgerufen am 2. März 2017.
  60. 2017 Nominations In: youngartistawards.org. Abgerufen am 25. März 2017.
  61. 2017 Winners In: youngartistawards.org. Abgerufen am 25. März 2017.
  62. Kenneth Turan: Review 'Pete’s Dragon' is old-school Disney in the best way possible In: Los Angeles Times, 11. August 2016.
  63. Elliot Gets Lost In: books.disney.com. Abgerufen am 20. August 2016.