Elmar Brandt

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Elmar Brandt (* 20. September 1971 in Düsseldorf) ist ein deutscher Stimmenimitator, der vor allem durch regelmäßige Imitation von Politikern Bekanntheit erlangte.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine bekannteste Serie ist die Gerd-Show, in der aktuelle Ereignisse komödiantisch unter anderem mit der Stimme von Gerhard Schröder verarbeitet wurden.[1] Die ab 1999 gemeinsam mit dem Autor und Produzenten Peter Burtz produzierte Gerd-Show wurde bis 2005 als kurzes Comedy-Tagesformat auf diversen Radiosendern ausgestrahlt (u. a. NDR2, 1Live, hr3, Bayern3, MDR Jump, SR1, Radio Regenbogen, Antenne Bayern, 104.6 RTL, Radio Ton, Hit 1, Inselradio Mallorca). Größter Erfolg der Show war der Steuersong, der zum Jahreswechsel 2002/2003 Platz Eins der Charts in Deutschland und Österreich erreichte und sich dort insgesamt 19 Wochen hielt. Es wurden über eine Million Tonträger verkauft und der Song mit Doppelplatin ausgezeichnet. Das Lied basiert auf dem Sommerhit des Jahres 2002 Aserejé (The Ketchup Song) von Las Ketchup.

In der WDR-Kabarettsendung Mitternachtsspitzen imitiert Brandt als darübergelegte Stimme zu Videoausschnitten Größen aus Gesellschaft und Politik, darunter Joachim Löw, Peter Zwegat, Wolfgang Schäuble, Edmund Stoiber, Reiner Calmund, Johannes Rau, Dieter Bohlen, Marcel Reich-Ranicki, Arnold Schwarzenegger, Franz Müntefering, Peer Steinbrück, Guido Westerwelle, Franz Beckenbauer, Joschka Fischer und seit Sommer 2015 ebenso den Schauspieler Wolfgang Völz in der Sprechrolle des Käpt’n Blaubär.

Seit der Abwahl Gerhard Schröders im Herbst 2005 lief im deutschen Radio Angela … Schicksalsjahre einer Kanzlerin – eine Frau geht seinen Weg als neues Polit-Comedyformat mit Elmar Brandt und Anne Onken als Merkel-Parodistin. Seit 2007 produziert das Team als Nachfolgeserie die erfolgreiche Comedy Supermerkel.

Später parodierte Elmar Brandt den Politiker Klaus Wowereit täglich für den Berliner Radiosender 104.6 RTL. Mit einer von einer Wowereitpuppe geführten Stadtrundfahrt durch Berlin sorgte er im August 2007 erneut für Schlagzeilen.[2]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sabine Hoffmann: Der prollige Charme des Kanzlers bei Spiegel.de, 2002, abgerufen am 20. September 2013
  2. Ausgelacht: Wowereit stoppt Klamauk-Tour bei Tagesspiegel.de, 14. August 2007, abgerufen am 20. September 2013