Elmenteitasee

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Elmenteitasee
Lake elmenteita.jpg
Geographische Lage Ostafrika, Kenia
Zuflüsse Meroronyi
Abfluss keine
Städte am Ufer Gilgil
Daten
Koordinaten 0° 26′ 37″ S, 36° 15′ 31″ OKoordinaten: 0° 26′ 37″ S, 36° 15′ 31″ O
Elmenteitasee (Kenia)
Elmenteitasee
Höhe über Meeresspiegel 1790 m
Fläche 20 km²f5
Maximale Tiefe 1,5 mf10

Besonderheiten

Sodasee

Der Elmenteitasee (Lake Elmenteita, auch Lake Elementeita oder Lake Elmentaita) ist ein stark alkalischer See im östlichen Arm des Ostafrikanischen Grabens.

Der See gehört seit 2011 als Teil des „Kenianischen Seensystems im Great Rift Valley“ zum UNESCO-Weltnaturerbe.[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der See liegt im östlichen Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs (Great Rift Valley). Das Seebecken wird im Norden von der Menengai-Caldera, im Süden vom Vulkan Mt. Eburru, im Westen vom Grabenrand des Mau-Escarpments und im Osten vom Kinangop-Plateau und dem Aberdare-Vulkankomplex (Aberdare Range) begrenzt. Das nur 590 km² große Einzugsgebiet ist regenarm, weswegen das hydrologische Budget des Beckens extrem negativ und der abflusslose See stark alkalisch ist.

Der See liegt vollständig im Nakuru County in Kenia, etwa 100 km nordwestlich der Hauptstadt Nairobi.

Flora und Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der See ist die Heimat zahlreicher Flamingos und Pelikane. Es leben keine Fische im See.

Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Elmenteitasee gehört zu den Ländereien von Lord Delamere, dessen Vater Hugh Cholmondeley, 3. Baron Delamere zu den frühen Siedlern British East Africas gehörten. An den Ufern des Sees liegen ausgedehnte Weidegebiete.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]