Elpersbüttel

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Elpersbüttel führt kein Wappen
Elpersbüttel
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Elpersbüttel hervorgehoben
Koordinaten: 54° 4′ N, 9° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: Mitteldithmarschen
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: 30,17 km²
Einwohner: 857 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25704
Vorwahlen: 04832, 04859
Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 027
Adresse der Amtsverwaltung: Hindenburgstraße 18
25704 Meldorf
Webpräsenz: www.elpersbuettel.de
Bürgermeister: Sven Karstens (AWV)
Lage der Gemeinde Elpersbüttel im Kreis Dithmarschen
Karte

Elpersbüttel ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elpersbüttel liegt im westlichen Dithmarschen, etwa 2 km südlich von Meldorf, und schließt östlich an die Meldorfer Bucht an. In der Bucht liegt die ehemalige Insel Helmsand.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Osten liegen Wolmersdorf und Windbergen, im Süden Busenwurth und im Norden Meldorf.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Elpersbüttel, Elpersbüttelerdonn, Eesch, Lütjenbüttel, Elpersbüttelerdeich und Eescherdeich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Busenwurth finden sich die ältesten Besiedelungsspuren der Seemarsch. Bereits 50 n. Chr. wurde dort ein Wohnstallhäuschen auf einer Wurt errichtet. In Lütjenbüttel wurde eine größere Ausbauwurt aus dem 12. Jahrhundert entdeckt.

Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Südermeldorf-Marsch aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Elpersbüttel.[2]

Im Jahr 1977 gewann Elpersbüttel durch Eindeichung des Speicherkooges 13 km² Fläche hinzu. Siedlungshistorisch gehört Elpersbüttel zu den Büttel-Ortschaften.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Eesch eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2008 hat die Wählergemeinschaft AWV alle elf Sitze der Gemeindevertretung.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der TSV Elpersbüttel-Eesch ist mit über 520 Mitgliedern der größte Verein in der Gemeinde. Er existiert seit 1965. Im Rahmen seiner Möglichkeiten werden allen Altersstufen von Jung bis Alt sportliche Freizeitangebote angeboten. Die Jugendarbeit gehört zu den wichtigsten Aufgaben. So werden in einigen Sparten aber auch Sparten übergreifend Aktivitäten für Kinder und Jugendliche angeboten. Für Erwachsene und Senioren gibt es ebenso interessante Betätigungsfelder.

Die einzelnen Sparten: Boßeln, Damengymnastik, Eltern-Kind-Turnen, Kinderturnen, Männergymnastik, Männerkochen, Pilates, Schützen, Step-Aerobic, Straßenboßeln, Tischtennis, Video-Clip-Dancing, Volleyball, Nordic-Walking und Walking.

Des Weiteren gibt es spartenübergreifende Veranstaltungen wie Kinderfasching, Boßeln, Schießen, Kinderzeltlager, Ausflugsfahrten, Laternelaufen und Kinder-Spielenachmittage.

Drei weitere Vereine widmen sich dem Armbrustschießen und Ringreiten.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der nordwestlichen Gemeindegrenze liegt der Meldorfer Hafen, der mit einem Sperrwerk von der Nordsee getrennt ist, und der Speicherkoog, ein erst 1979 eingedeichtes Naherholungs- und Naturschutzgebiet. Darin befindliche Staubecken können zum Windsurfen genutzt werden. Ein Pavillon informiert über den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Geführte biologische Wattwanderungen. Große, überwachte Badestelle auf dem Nordseedeich. Rad- und Inliner-Touren. Der Nordseeküsten-Radweg führt ebenfalls durch die Gemeinde.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elpersbüttel liegt an der Bundesstraße 5 von Brunsbüttel nach Heide und wird von den dort verkehrenden Bussen bedient. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Meldorf (2 km). Die Abfahrt Albersdorf der Autobahn 23 liegt etwa 20 km nordöstlich, die Abfahrt Heide etwa 12 km nördlich.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den südwestlichen Kögen und im angrenzenden Teil der Meldorfer Bucht befindet sich ein Erprobungsplatz für waffen- und sprengtechnische Untersuchungen der Bundeswehr.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Elpersbüttel gibt es eine Grundschule.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Elpersbüttel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2014 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867 – 1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 250.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 181.