Elta (Fluss)

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Elta
Mündung der Elta in die Donau

Mündung der Elta in die Donau

Daten
Gewässerkennzahl DE: 1114
Lage Baar

Baar-Alb und Oberes Donautal[1][2]


Baden-Württemberg

Flusssystem Donau
Abfluss über Donau → Schwarzes Meer
Quelle Zwischen Trossingen, Spaichingen und Gunningen
48° 3′ 37″ N, 8° 40′ 52″ O
Quellhöhe 780 m ü. NHN
Mündung in Tuttlingen von links ind Nordwesten in die DonauKoordinaten: 47° 59′ 6″ N, 8° 48′ 5″ O
47° 59′ 6″ N, 8° 48′ 5″ O
Mündungshöhe 642,3 m ü. NHN[LUBW 1]
Höhenunterschied 137,7 m
Sohlgefälle 8,7 ‰
Länge 15,8 km[LUBW 2]
Einzugsgebiet 81,129 km²[LUBW 3]
Abfluss am Pegel Tuttlingen[3]
AEo: 80,9 km²
Lage: 700 m oberhalb der Mündung
NNQ (03.10.2004)
MNQ 1957–2006
MQ 1957–2006
Mq 1957–2006
MHQ 1957–2006
HHQ (20.06.1986)
86 l/s
225 l/s
924 l/s
11,4 l/(s km²)
18,9 m³/s
43,7 m³/s

Die Elta ist ein kleiner Fluss auf der Baar im Landkreis Tuttlingen, der nach etwa 16 Kilometer langem Lauf ungefähr nach Südosten in Tuttlingen von links in die Donau mündet.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Elta entspringt rund 780 m ü. NHN in einem Waldgebiet zwischen Trossingen, Spaichingen und Gunningen auf der Baar neben der zu Spaichinger Gemarkung gehörenden Viehweide. Sie fließt zunächst östlich an Gunningen vorbei. Direkt nach Gunningen erhält sie von rechts einen Zufluss vom Lombach.[4] Sie fließt weiter nach Seitingen. Ein linker Nebenfluss bei Seitingen ist der in Hausen ob Verena entspringende Stettbach. Nach Seitingen wird sie vom aus Oberflacht kommenden Schönbach gespeist, der bei Schura entspringt und am Zusammenfluss länger ist als die Elta. Schließlich verläuft die Elta auch durch Wurmlingen, wo von links der bei Dürbheim entspringende Faulenbach in sie mündet, bevor sie in Tuttlingen, rund 15 Kilometer von der Quelle entfernt, in die Donau fließt. Ihr Unterlauf liegt im Naturpark Obere Donau.[LUBW 4]

Besonders im Sommer, wenn zwischen Immendingen und Möhringen die Donau fast vollständig im Erdreich verschwindet, sind Elta und Krähenbach die ersten Wasserlieferanten nach der Donauversinkung.

Mündung der Elta (rechts) in die Donau

Zuflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Zuflüsse von der Quelle zur Mündung. Gewässerlänge[LUBW 2], Einzugsgebiet[LUBW 5] und Höhe[LUBW 6] nach den entsprechenden Layern auf der Onlinekarte der LUBW. Andere Quellen für die Angaben sind vermerkt.
Auswahl.

  • Lohmbach, von rechts und Nordwesten auf etwa 716 m ü. NHN am Ende von Gunningen, 2,0 km und 3,2 km². Entsteht auf etwa 733 m ü. NHN nordwestlich von Gunningen.
  • Stettbach, von links und Norden auf etwa 702 m ü. NHN vor Seitingen-Oberflacht-Seitingen, 2,8 km und 5,4 km². Entsteht auf etwa 775 m ü. NHN am Südrand von Hausen ob Verena.
  • Schönbach, von rechts und Westnordwesten auf etwa 690 m ü. NHN zwischen Seitingen und der Aumühle von Seitingen-Oberflacht, 10,2 km mit dem längeren rechten Oberlauf Randgraben und 23,4 km². Der Randgraben entsteht auf etwa 743 m ü. NHN zwischen Tuningen und Trossingen-Schura.
  • Faulenbach, von links und Norden auf etwa 657 m ü. NHN am Südrand von Wurmlingen, 8,0 km und 28,4 km². Entsteht auf etwa 682 m ü. NHN etwas westlich von Dürbheim im Dürbheimer Moor.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

LUBW[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Lauf und Einzugsgebiet der Elta
Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)

  1. Höhe nach grauer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte.
  2. a b Länge nach dem Layer Gewässernetz (AWGN).
  3. Einzugsgebiet aufsummiert aus den Teileinzugsgebieten nach dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN).
  4. Schutzgebiete nach den einschlägigen Layern, Natur teilweise nach dem Layer Biotop.
  5. Einzugsgebiet nach dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN).
  6. Höhe nach dem Höhenlinienbild auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte.

Andere Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Friedrich Huttenlocher: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 178 Sigmaringen. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1959. → Online-Karte (PDF; 4,3 MB)
  2. Alfred G. Benzing: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 186 Konstanz. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1964. → Online-Karte (PDF; 4,1 MB)
  3. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Donaugebiet 2006 Bayerisches Landesamt für Umwelt, S. 82, abgerufen am 4. Oktober 2017, Auf: bestellen.bayern.de (PDF, deutsch, 24,2 MB).
  4. H. Lindemann. Beschreibung des Oberamts Tuttlingen. Königlich Württembergisches statistisch-topographischen Bureau, Stuttgart, 1879. Beschreibung des Oberamts Tuttlingen abgerufen auf Wikisource am 13. Februar 2014

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg, als Einzelblatt Nr. 7917 Villingen-Schwenningen Ost, Nr. 7918 Spaichingen und Nr. 8018 Tuttlingen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]