Elyas M’Barek

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Elyas M’Barek bei der Österreichpremiere von What a Man (2011)

Elyas M’Barek (* 29. Mai 1982 in München) ist ein österreichischer Schauspieler, der in Deutschland aufwuchs und lebt.[1][2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elyas M’Barek wuchs in München auf, wo er mittlerweile auch wieder lebt.[3] Sein Vater stammt aus Tunesien, während seine Mutter Österreicherin ist.[3] Er hat zwei Brüder, Raphael und Joseph.[4] Sein Bruder Joseph M’Barek ist ebenfalls Schauspieler und stand mit ihm in Die Welle vor der Kamera.

Mit 13 Jahren ging M’Barek auf ein katholisches Internat in Metten[5] und schloss seine Schulzeit mit dem Abitur an einem Münchner Gymnasium ab.[6]

Im Oktober 2015 eröffnete M’Barek in München eine Bar, die er gemeinsam mit zwei Geschäftspartnern betreibt.[7]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seinen ersten Auftritt in einem Kino-Film hatte M’Barek noch während seiner Schulzeit in Dennis Gansels Mädchen, Mädchen als Blaubart. In der ARD-Vorabendserie Türkisch für Anfänger spielte er den türkischstämmigen Macho Cemil (Cem) Öztürk, dessen Vater mit einer deutschen Frau und deren Kindern zusammenzieht. 2006 wurde er für diese Rolle mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller Serie“ ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt die Serie selbst den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Serie“.[8]

In dem in der Graffiti-Szene angesiedelten Film Wholetrain spielte M’Barek eine der Hauptrollen. 2008 verkörperte M’Barek den türkischen Jungen Sinan in der Buchverfilmung Die Welle. Von 2009 bis 2011 spielte M’Barek in der Arztserie Doctor’s Diary. 2010 verkörperte M’Barek den jungen Bushido in Zeiten ändern dich. Ebenso spielte er im Film Teufelskicker als Flo mit. Am 21. September 2010 begannen die Dreharbeiten zum Film What a Man, der im August 2011 in die deutschen Kinos kam. Ebenso trat er 2011 in dem Film Biss zur großen Pause – Das Highschool Vampir Grusical, einer Produktion von ProSieben Funny Movie, auf. 2012 war M’Barek in den Kinofilmen Türkisch für Anfänger, Fünf Freunde, Offroad und Heiter bis wolkig zu sehen. Am 25. Oktober 2012 erschien der Kinofilm Hotel Transsilvanien, in dem er neben Josefine Preuß einer der Hauptrollen seine Stimme lieh. Im September 2012 wurde M’Bareks Rolle in den Filmadaptionen zur Bücherreihe Chroniken der Unterwelt bestätigt.

Im November 2013 erschien die Komödie Fack ju Göhte, in der er die Rolle des Zeki Müller übernahm. Diese Rolle spielte er auch in der Fortsetzung Fack ju Göhte 2, die im September 2015 in den Kinos anlief. In der Literaturverfilmung Der Medicus (2013) spielte M’Barek an der Seite von Tom Payne und Ben Kingsley.

Im Februar 2015 war er im Kino als Joseph in der Komödie Traumfrauen zu sehen, in der er neben Hannah Herzsprung, Karoline Herfurth, Palina Rojinski und Iris Berben die Hauptrolle spielte.

M'Barek ist Mitglied im Bundesverband Schauspiel.[9]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinofilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurzfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014: Feier den Moment

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elyas M’Barek auf dem Roten Teppich der Romy 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Elyas M’Barek im Munzinger-Archiv, abgerufen am 4. Januar 2014 (Artikelanfang frei abrufbar)
  2. Elyas M'Barek will keinen deutschen Pass auf http://intouch.wunderweib.de
  3. a b Elyas M’Barek: „München ist meine Stadt“ in Abendzeitung vom 18. August 2012
  4. 99 Fragen an Elyas M'Barek im Zeitmagazin - Frage 14
  5. „Man muss seine Schublade auch bedienen“, Interview von Viktoria Großmann in Süddeutsche Zeitung, Ausgabe 71/2012, S. 13 vom 24. März 2012
  6. Schauspiel-Newcomer M’Barek: Einmal Tunesier, immer Türke? in Spiegel Online vom 18. November 2008
  7. Wo Elyas am eigenen Tresen lehnt. Süddeutsche Zeitung, 23. Oktober 2015, abgerufen am 24. Oktober 2015.
  8. Deutscher Fernsehpreis: Preisträger 2006
  9. BFFS-Mitgliederliste, Bundesverband Schauspiel, bffs.de abgerufen am 2. Dezember 2015
  10. Stern des Jahres 2013 Kino: Bora Dagtekin und Elyas M’Barek, Abendzeitung, 26. Dezember 2013.