Elzbach

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Elzbach

Lage des Elzbaches in der Region

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2696
Lage Eifel

Deutschland

Flusssystem Rhein
Abfluss über Mosel → Rhein → Nordsee
Quelle am Hochkelberg Nähe Bereborn in der Hohen Eifel
50° 17′ 8″ N, 6° 57′ 13″ O
Quellhöhe ca. 565 m ü. NHN [1]
Mündung bei Moselkern in die MoselKoordinaten: 50° 11′ 23″ N, 7° 22′ 10″ O
50° 11′ 23″ N, 7° 22′ 10″ O
Mündungshöhe ca. 74 m ü. NHN [1]
Höhenunterschied ca. 491 m
Sohlgefälle ca. 8,3 ‰
Länge 58,9 km[2]
Einzugsgebiet 220,686 km²[2]

Der Elzbach und die Burg Eltz

Der Elzbach (auch kurz die Elz genannt) ist ein 58,9 km langer, orographisch linker Nebenfluss der Mosel in Rheinland-Pfalz, Deutschland.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachwerkhäuser am Elzbach in Monreal

Der Elzbach entspringt in Rheinland-Pfalz in der Hohen Eifel am Hochkelberg (674,9 m ü. NHN) bei Bereborn[3] und fließt in vorwiegend östlicher Richtung zunächst nach Monreal, um dann, sich südsüdöstlich wendend, bei Moselkern in die Mosel zu münden. Bei Kaifenheim wird die Elz von einer 97 m hohen Autobahnbrücke der A48, der Elztalbrücke, überspannt. Im tief eingeschnittenen Unterlauf liegen die Burg Pyrmont mit dem Wasserfall der Elz und auf einem Felsen über einer Schleife die Burg Eltz.

Die Elz trennt im Unterlauf die leicht hügelige Landschaft Maifeld von der Moseleifel. Daher wird die Eifelseite der Elz von den Maifeldern heute noch manchmal „Üver-Elz“ genannt.

Auf dem Weg von der Quelle bis zur Mündung durchläuft oder passiert die Elz die Orte Bereborn, Retterath, Lirstal, Oberelz, Bermel, Niederelz, Monreal, Düngenheim, Kehrig, Kaifenheim, Gering, Kollig, Roes, Pillig, Möntenich, Keldung, Wierschem und Moselkern.

Zuflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom Ursprung zur Mündung. Auswahl.

  • Mannebach, von links
  • Motzbach, von links
  • Greinbach, von rechts
  • Uersfelder Bach, von rechts
  • Kapericher Bach, von rechts
  • Felberichbach, von links
  • Pützbach, von links
  • Arbach, von links
  • Ahlsbach, von rechts
  • Kalenborner Bach, von rechts
  • Mimbach, von links
  • Wiesbach, von links
  • Thürelzbach, von rechts
  • Karbach, von links
  • Trillbach, von links
  • Schnürenhofbach, von links
  • Steinbach, von rechts
  • Wüsterather Bach, von links
  • Feuerbach, von rechts
  • Waldgraben, von rechts
  • Klosterbach, von links
  • Wohmbach, von rechts
  • Schiefergraben, von rechts
  • Heilsborn, von links
  • Geringer Bach, von links
  • Ölmühlgraben, von links
  • Wiesengraben, von rechts
  • Hüttengraben, von links
  • Bodengraben, von rechts
  • Wahlbach, von rechts
  • Wiesengraben, von rechts
  • Möntenicher Graben, von rechts
  • Wallerbach, von links
  • Fahlbach, von rechts
  • Keldunger Bach, von links
  • Kleiner Graben, von links
  • Ackergraben, von rechts
  • Wierschemer Graben, von links
  • Filsenfloß, von rechts
  • Rotherbach, von rechts
  • Österhofbach, von rechts
  • Käsbach, von links
  • Eltzgraben, von rechts
  • Kerner Bach, von links

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Elz ist vermutlich keltischen Ursprungs. Die Erle, die im Althochdeutschen Els oder Else genannt wird, kommt im Tal der Elz häufig vor. Auch das Quellgebiet des kleinen Flusses, Bereborn in der Eifel, wird In den Erlen genannt. Die Elz wurde schon von dem römischen Dichter Ausonius im Jahre 372 n. Chr. beschrieben. Der lateinische Name lautete Alisontia.[4] Dort heißt es: Nicht geringer als sie streift durch fette Gebreite Segen begründend die Elz vorbei an fruchtbaren Ufern.

Verkehrswege/Wanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nur entlang des Oberlaufes bis Monreal gibt es eine Verkehrsstraße, der Unterlauf liegt idyllisch im tiefen Tal und kann zu Fuß oder zum Teil per Fahrrad erkundet werden. Eine Wanderroute von Monreal bis zur Mosel ist gut beschildert und bildet einen Teil des Jakobsweges. Die gesamte Strecke ist etwa 33 km lang. Es besteht aber die Möglichkeit, an folgenden Punkten die Wanderung zur Mosel zu beginnen:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Topografische Karte 1:25.000
  2. a b GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz
  3. Eintrag zu Quellgebiet des Elzbachs bei Bereborn in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland, abgerufen am 25. August 2021.
  4. Ausonius: Mosella. 371.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Elzbach – Sammlung von Bildern