Emberménil

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Emberménil
Wappen von Emberménil
Emberménil (Frankreich)
Emberménil
Region Grand Est
Département Meurthe-et-Moselle
Arrondissement Lunéville
Kanton Baccarat
Gemeindeverband Vezouze en Piémont
Koordinaten 48° 38′ N, 6° 42′ OKoordinaten: 48° 38′ N, 6° 42′ O
Höhe 234–313 m
Fläche 14,39 km2
Einwohner 262 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 18 Einw./km2
Postleitzahl 54370
INSEE-Code

Rathaus (Mairie) der Gemeinde

Emberménil ist eine französische Gemeinde mit 262 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (vor 2016 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Lunéville und zum Kanton Baccarat (bis 2015 zum Kanton Blâmont). Die Bewohner nennen sich Emberménilois(es).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 38 Kilometer ostsüdöstlich von Nancy im Südosten des Départements Meurthe-et-Moselle. Sie grenzt ganz im Norden an das Département Moselle. Nachbargemeinden sind Xures und Lagarde (im Département Moselle) im Norden, Vaucourt und Xousse im Nordosten, Leintrey im Osten, Vého im Südosten, Laneuveville-aux-Bois im Westen sowie Mouacourt im Nordwesten. Die Gemeinde besteht aus dem bis zur Bahnstrecke reichenden Ort Emberménil und dem Gehöft Le Chanois. Wald bedeckt weite Flächen der Gemeinde. Der Bois des Évrieux als Teil des Forêt Dominiale de Parroy ist das bedeutendste dieser Waldgebiete. Emberménil liegt am Bach Ruisseau des Amis, der den Dorfteich und weitere Teiche bewässert. Emberménil grenzt im Norden an den Regionalen Naturpark Lothringen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funde aus gallo-römischer Zeit belegen eine frühe Besiedlung. Die heutige Gemeinde wird 1407 unter dem Namen Embermengnil erstmals in einem Dokument erwähnt.[1] Emberménil gehörte zur Vogtei Lunéville und somit zum Herzogtum Lothringen, das 1766 an Frankreich fiel. Bis zur Französischen Revolution lag die Gemeinde dann im Grand-gouvernement de Lorraine-et-Barrois. In den beiden Weltkriegen kam es zu Zerstörungen. Von 1793 bis 1801 war die Gemeinde dem Distrikt Lunéville zugeteilt. Von 1793 bis 1801 war sie Teil des Kantons La Neuveville aux Bois. Von 1801 bis 2015 war die Gemeinde in den Kanton Blâmont eingegliedert. Seit 1801 ist sie dem Arrondissement Lunéville zugeordnet. Die Gemeinde lag bis 1871 im alten Département Meurt(h)e. Seither bildet sie einen Teil des Départements Meurthe-et-Moselle.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1886 1911 1921 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2015
Einwohner 342 417 350 230 155 129 118 178 232 215 256 263
Quelle: Cassini und INSEE

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Emberménil liegt an der Bahnstrecke von Paris nach Straßburg und hat eine eigene Haltestelle. Wenige Kilometer südlich führt die N4 vorbei. Der nächstgelegene Anschluss ist in Bénaménil. Für den regionalen Verkehr sind die D19 und die D161 wichtig, die durch das Dorf führen.

Sehenswürdigkeiten[2][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Étienne
  • Maison muséographique, Erinnerungsstätte an Abbé Grégoire
  • Wegkreuz und Kalvarienberg
  • Denkmal und Gedenkplatte für die Gefallenen[3][4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quelle zum Namen der Gemeinde
  2. bewegliche Sehenswürdigkeiten
  3. Denkmal für die Gefallenen
  4. Gedenkplatte in der Kirche

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Emberménil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien