Emil Henk

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Emil Henk (* 17. Dezember 1893 in Heidelberg; † 10. Mai 1969 ebenda) war ein deutscher Unternehmer, Politiker (SPD) und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Emil Henk[1] legte 1913 das Abitur am Realgymnasium, dem heutigen Helmholtz-Gymnasium an der Kettengasse in Heidelberg ab und begann ein Studium der Nationalökonomie in München. Am Ersten Weltkrieg nahm er als Unteroffizier teil und wurde „vor Verdun schwer verwundet“.[2] Nach dem Krieg studierte er ab 1920 Literaturwissenschaft in Heidelberg, wo er mit Alfred Weber, Gustav Radbruch, Wolfgang Fortner, Karl Jaspers und Friedrich Gundolf in nähere Berührung kam.[3] Von diesem wurde er mit der Dichtung Stefan Georges vertraut gemacht und über ihn führte er seinerseits Max Kommerell, den er vom „leeren Intellektualismus“ des Reformpädagogen Gustav Wyneken und der von diesem gegründeten Wickersdorf-Gemeinde zu überzeugen suchte,[4] an den George-Kreis heran.[5] Später war er als Journalist tätig. Um veröffentlichen zu können, wurde er Mitglied des 1933 gegründeten Reichsverbandes deutscher Schriftsteller, bis er 1938 aus der Reichsschrifttumskammer, in der der Reichsverband aufgegangen war, ausgeschlossen wurde.[6] Henk war auch Inhaber einer pharmazeutischen Großhandlung, der später von seinem Sohn Richard Henk weitergeführten „Firma Emil Henk OHG“, die er nach seiner Haftentlassung übernahm und deren Leitung ihm selbst noch während des Krieges Vorwände für Reisen zu den geheimen Begegnungen mit anderen Widerstandskämpfern bot (s. unten).[7] Zunächst im badischen Wandervogel führend,[8] kam er 1921 in Kontakt mit der Gruppe Die Gemeinschaft um Wilhelm Fraenger, Theodor Haubach und Carl Zuckmayer.[9] Dort lernte er Carlo Mierendorff kennen, mit dem ihn eine lange Freundschaft verband und über den er Kontakt zu Wilhelm Leuschner fand. Beide betrachtete er im Rückblick als die führenden Köpfe des sozialdemokratischen Widerstandes.[10] Unter seinem Decknamen Rechberg leitete er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 eine Widerstandsgruppe im Rhein-Neckar-Raum. Am 4. Oktober 1934 wurde er verhaftet und wegen Vorbereitung zum Hochverrat angeklagt, aber wegen Mangels an Beweisen nur wegen Verstoßes gegen das Gesetz gegen die Neubildung von Parteien zu einer Gefängnisstrafe von 20 Monaten verurteilt, die er in Karlsruhe verbüßte. Auch danach stand er unter Polizeiüberwachung. Dennoch stellte er nach seiner Entlassung den Kontakt zu seinen alten Freunden wieder her und setzte die konspirative Tätigkeit unbeirrt fort. Gespräche fanden auch in seiner Heidelberger Wohnung in der Kaiserstraße 33 statt. Seit 1939 nahm er an den Treffen des Kreisauer Kreises teil und stand wie Mierendorff, Haubach und Ludwig Schwamb innerhalb des Kreises dem Gewerkschaftsflügel um Leuschner nahe, der wie Carl Friedrich Goerdeler selbst nicht zum engeren Kreis zählte, aber enge Verbindungen mit diesem und ebenso mit Goerdeler hielt. Henk rechnete sich aber wie die genannten Freunde sowie Julius Leber zu den politischen Köpfen, die auch das Bürgertum zu gewinnen für unverzichtbar hielten und in diesem Sinne auf Leuschner einzuwirken versuchten.[11] Am 20. Juli befand er sich zusammen mit seinem Freund Theodor Haubach auf seiner Berghütte in Oberstdorf, von wo beide wegen der Hochzeit des Sohnes Richard Henk am 29. Juli nach Mannheim zurückkehrten. Nur aufgrund einer Fahndungspanne entging Henk, der in den Planungen der Kreisauer als Landesverweser für Baden vorgesehen war, als eines von wenigen Mitgliedern des Kreisauer Kreises der Verhaftung, während Haubach bei seiner Rückkehr nach Berlin am 9. August im Haus Heinrich Gleißners verhaftet, vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde.[12] Nach Kriegsende setzte sich Emil Henk erfolgreich bei der amerikanischen Besatzungsmacht für die rasche Wiedereröffnung der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ein und kooperierte dabei eng mit Karl Jaspers.[13] Für dieses Engagement wurde ihm 1965 die Würde eines Ehrenbürgers der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg verliehen, nachdem er schon 1963 für seinen „unerschrockenen Einsatz gegen Terror und Unmenschlichkeit“ mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden war.[14] Unmittelbar nach Ende des NS-Regimes veröffentlichte er die Broschüre „Die Tragödie des 20. Juli 1944. Ein Beitrag zur politischen Vorgeschichte“, die er „den toten Freunden“ aus dem sozialdemokratischen Widerstand Theo Haubach, Carlo Mierendorff, Wilhelm Leuschner, Adolf Reichwein und Ludwig Schwamb widmete.[15]

Sein Vetter Karl Berckmüller war NSDAP Politiker, Leiter des Geheimen Staatspolizeiamtes Karlsruhe und von 1937 bis 1945 Bürgermeister von Villingen.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges war Henk kurzzeitig (10. Mai bis 8. Juli 1945) als Amtsleiter für Unterricht und Kultus im von der US-amerikanischen Besatzungsmacht geschaffenen Oberregierungspräsidium Mittelrhein/Saar tätig, der ersten der von den Alliierten im Zuge der schrittweisen Übernahme der Regierungsgewalt im besetzten Deutschen Reich neugeschaffenen Landesregierungen. Weitere Regierungsmitglieder dieser auf Empfehlung von Alfred Weber und Karl Jaspers zusammengestellten Provinzialregierung waren der frühere Mannheimer Oberbürgermeister Hermann Heimerich als Oberregierungspräsident sowie Dolf Sternberger als Pressesprecher und Alexander Mitscherlich als Leiter der Personalabteilung und der Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege, sie alle alte Weggefährten von Henk. Nach Bekanntwerden der Vereinbarung über die Abtretung der Besatzungshoheit an die Franzosen und der bevorstehenden Übergabe des Territoriums an die französische Besatzungszone trat Henk mit der gesamten Regierung Hermann Heimerichs am 5. Juli 1945 zurück.[16]

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Henk trat 1926 der SPD bei. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er am Wiederaufbau der Partei in Heidelberg beteiligt. Im Juni 1947 wurde er örtlicher SPD-Vorsitzender, nachdem er bereits seit Anfang des Jahres dort stellvertretender Vorsitzender gewesen war.[17]

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1950 bis 1952 gehörte er dem Landtag von Württemberg-Baden an. Nach Bildung des Landes Baden-Württemberg 1952 war er von 1956 bis 1960 auch Landtagsabgeordneter dort. Er vertrat den Wahlkreis Heidelberg-Land im Parlament.[18]

Vorstand und Erster Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Volkshochschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie sein Freund Adolf Reichwein aus dem Kreisauer Kreis engagierte sich auch Henk für Erwachsenenbildung und wurde 1951 Mitglied des Vorstandes der Heidelberger Volkshochschule,[19] 1957 bis zu seinem Tod deren Erster Vorstandsvorsitzender. „Die Entwicklung vom bescheidenen, mehr weltabgewandten Bildungszirkel zur umfassenden nachschulischen Erwachsenenbildungsstätte einer zeitgemäßen Volkshochschule hat er mitgestaltet, bereichernd, und führend vorangetrieben. [...] Er trug dafür Sorge, daß die Volkshochschule für jeden offen und erreichbar war; und viele Überlegungen dienten der Frage, wie die schwierige Mittelbeschaffung in Einklang zu bringen sei mit der möglichst erleichterten Teilnahme für jeden Menschen, der beruflich vorankommen, sein Weltbild erweitern und sein Handeln nach selbstverantworteter, rational überprüfbarer Entscheidung ausrichten wollte.“[20]

Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Hilfswerk 20. Juli 1944[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1949 bis zu seinem Tod 1969 war Henk Vorsitzender des Kuratoriums der 1947 auf Initiative von Walter Albert Bauer, Fabian von Schlabrendorff und Elisabeth Gärtner Strünck unter Mitwirkung des Bundespräsidenten Theodor Heuss und Eugen Gerstenmaier gegründeten Stiftung Hilfswerk 20. Juli 1944, die 1994 in „Stiftung 20. Juli 1944“ umbenannt wurde.[21] In dieser Eigenschaft hielt er fünfmal Gedenkreden im Namen der Stiftung zum Jahrestag des gescheiterten Attentatsversuchs, nämlich jeweils am 19. Juli 1953, 1955, 1958, 1960 und 1961.[22] Außerdem korrespondierte er mit der Schriftstellerin Ricarda Huch und unterstützte sie mit Informationen für ihr Buch In einem Gedenkbuch zu sammeln...: Bilder deutscher Widerstandskämpfer.[23]

Mitglied des Heidelberger Kreisverbandes der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1946 war Henk Mitglied des Heidelberger Kreisverbandes der Heidelberger Kreisverbandes der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), deren Hauptziel es war, die Opfer des NS-Regimes zu unterstützen, etwa durch Beschaffung von Geld, Kleidung und Nahrung sowie Wohnung und Arbeit.[24]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Tragödie des 20. Juli 1944. Heidelberg 1946. (eine zweite erweiterte Auflage erschien im selben Jahr, DNB 451951239)
  • Gefängnisgedichte. In: Ruperto-Carola. Zeitschrift der Vereinigung der Freunde der Studentenschaft der Universität Heidelberg e. V. 41, 1967, S. 112 f.
  • Gefängnisgedichte. In: Gunter Groll (Hrsg.): De Profundis. Deutsche Lyrik in dieser Zeit. Eine Anthologie aus zwölf Jahren. Kurt Desch, München 1946, S. 166–163 (Zusammenstellung nicht identisch!)
  • Noch einmal warf ich den Anker aus. In: Fritz Sänger: Für die Freiheit gelebt. Emil Henks Wesen und Werk. In: [Richard Henk (Hrsg.)]: In memoriam Emil Henk 1893–1969. Erinerungen seiner Freunde. (mit Beiträgen von Carl Zuckmayer, Henry Goverts, Fabian von Schlabrendorff u. a.). Brausdruck, Heidelberg 1970, S. 39–44, hier S. 44 (das Gedicht auch in: Ruperto-Carola. Zeitschrift der Vereinigung der Freunde der Studentenschaft der Universität Heidelberg e. V. 41, 1967, S. 113.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Eisele, Rolf-Ulrich Kunze (Hrsg.): Mitverschwörer – Mitgestalter. Der 20. Juli im deutschen Südwesten. UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2004, ISBN 3-89669-722-6, S. 149 f.
  • Peter Zimmermann: Theodor Haubach (1896–1945). Eine politische Biographie. Dölling und Galitz, München / Hamburg 2004, ISBN 3-935549-87-3, S. 92–95, S. 98–101, S. 351, S. 377, S. 380, S. 408.
  • Friederike Reutter: Heidelberg 1945–1949. Zur politischen Geschichte einer Stadt in der Nachkriegszeit. Guderjahn, Heidelberg 1994, ISBN 3-924973-47-4, S. 59, S. 62, S. 173, S. 178–183, S. 201, Anm. 27, S. 326 f.
  • Thomas Schnabel (Hrsg.): Formen des Widerstandes im Südwesten 1933–1945. Scheitern und Nachwirken. Süddeutsche Verlagsgesellschaft, Ulm 1994, ISBN 3-88294-200-2, S. 40.
  • Richard Albert: Der militante Sozialdemokrat. Carlo Mierendorff 1897–1945. Eine Biographie. Gietz, Berlin / Bonn 1987, passim (26 Einträge, vgl. Namensregister unter „Henk, Emil“, S. 485)
  • Christoph Kleßmann: Das Problem der „Volksbewegung“ im deutschen Widerstand. In: Jürgen Schmädeke, Peter Steinbach (Hrsg.): Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Die deutsche Gesellschaft und der Widerstand gegen Hitler. 2. Auflage. Piper, München / Zürich 1986, ISBN 3-492-10685-4, S. 822–837, hier S. 832.
  • Wilhelm Doerr (Hrsg.): Semper apertus. Sechshundert Jahre Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 1386–1986. Springer, Berlin u. a. 1985, Band 3, S. 35 f., S. 546 f., S. 552.
  • Erich Matthias, Hermann Weber (Hrsg.): Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Mannheim. Edition Quadrat, Mannheim 1984, ISBN 3-923003-27-7, S. 142–184, S. 483.
  • Renato de Rosa (Hrsg.): Karl Jaspers K. H. Bauer. Briefwechsel 1945–1968. Springer, Berlin u. a. 1983m ISBN 3-540-12102-1, S. 32 f, S. 72 f., S. 75–79, S. 88, S. 93–95, S. 113 f.
  • [Richard Henk (Hrsg.)]: In memoriam Emil Henk 1893–1969. Erinerungen seiner Freunde. (mit Beiträgen von Carl Zuckmayer, Henry Goverts, Fabian von Schlabrendorff u. a.), Brausdruck, Heidelberg 1970.
  • Sozialdemokratischer Widerstand im Raum Mannheim. In: 100 Jahre SPD in Mannheim. Eine Dokumentation. Mannheim 1967, S. 68–73.
  • Gunter Groll (Hrsg.): De Profundis. Deutsche Lyrik in dieser Zeit. Eine Anthologie aus zwölf Jahren. Kurt Desch, München 1946, S. 165 (zur Biographie)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Henk, Emil. In: Martin Schumacher (Hrsg.): M.d.B. – Die Volksvertretung 1946–1972. – [Haack bis Huys] (= KGParl Online-Publikationen). Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e. V., Berlin 2006, ISBN 978-3-00-020703-7, S. 474, urn:nbn:de:101:1-2014070812574 (kgparl.de [PDF; 507 kB; abgerufen am 19. Juni 2017]).
  • Kurzbiographie beim Heidelberger Geschichtsverein, abgerufen am 20. Juli 2012.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Porträtfoto Emil Henks auf der Seite LEO-BW; Porträtfoto Emil Henks auf der Seite Lernort Zivilcourage Widerstand. Geschichtsportal für Baden.
  2. Vgl. Henry Goverts, Emil Henk und unser Heidelberger Kreis, in: [Richard Henk (Hrsg.)], In memoriam Emil Henk 1893-1969. Erinnerungen seiner Freunde. Brausdruck, Heidelberg 1970, S. 18–23, hier S. 19.
  3. Vgl. Henry Goverts, Emil Henk und unser Heidelberger Kreis, in: [Richard Henk (Hrsg.)], In memoriam Emil Henk 1893-1969. Erinnerungen seiner Freunde. Brausdruck, Heidelberg 1970, S. 18–23, hier S. 19; Gerhard Hinz, Emil Henk und die Universität, in: ebd. S. 52–54, hier S. 52.
  4. Max Kommerell: Briefe und Aufzeichnungen 1919–1944, aus dem Nachlass herausgegeben von Inge Jens. Walter-Verlag, Olten Freiburg im Breisgau, 1967, S. 92–98, mit Auszügen aus zwei Aufsätzen Henks zum Thema, das Zitat S. 93.
  5. Max Kommerell: Briefe und Aufzeichnungen 1919–1944, aus dem Nachlass herausgegeben von Inge Jens. Walter-Verlag, Olten Freiburg im Breisgau, 1967, S. 14 f., S. 89–98, S. 102.
  6. Vgl. Gunter Groll (Hrsg.), De Profundis. Deutsche Lyrik in dieser Zeit. Eine Anthologie aus zwölf Jahren. Kurt Desch, München 1946, S. 165 (die dort gebotenen biographischen Informationen stammen augenscheinlich von Henk selbst).
  7. Die Firma Emil Henk oHG, chem.-pharm. Präparate, Handelsstr. 15, 6904 Eppelheim (Ortsteil von Heidelberg) gab – den ausgeprägten kulturellen Interessen von Emil Henk und seinem Sohn Richard entsprechend – über viele Jahre die sogenannte „Hauspostille der Firma Emil Henk oHG, Heidelberg“ heraus, eine Buchreihe über malerische Städte im deutschen Südwesten.
  8. Georg Müller: Walter Krause und die baden-württembergische Landespolitik in der Nachkriegszeit. Dissertation, Stuttgart 2000, S. 59.
  9. Vgl. Anne-M. Wallrath-Janssen, Der Verlag H. Goverts im Dritten Reich, Berlin u. a. 2007, ISBN 9783110976618, S. 31 14 f.; Carl Zuckmayer: Als wär’s ein Stück von mir. Horen der Freundschaft. S. Fischer, Frankfurt am Main 1966, S. 285.
  10. Emil Henk, Die Tragödie des 20. Juli 1944. Ein Beitrag zur politischen Vorgeschichte. Adolf Rausch Verlag, 2. Aufl. Heidelberg 1946, S. 11–13; S. 15; S. 17; S. 22; S. 26.
  11. Emil Henk, Die Tragödie des 20. Juli 1944. Ein Beitrag zur politischen Vorgeschichte. Adolf Rausch Verlag, 2. Aufl. Heidelberg 1946, S. 26; Martin Dehli, Leben als Konflikt. Zur Biographie Alexander Mitscherlichs. Wallstein Verlag, Göttingen 2007, ISBN 978-3-8353-0063-7, S. 124f.
  12. Vgl. Klaus Eisele, Rolf-Ulrich Kunze (Hrsg.): Mitverschwörer – Mitgestalter. Der 20. Juli im deutschen Südwesten. UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2004, ISBN 3-89669-722-6, S. 149 f.; Peter Zimmermann, Theodor Haubach (1896-1945), Dölling und Galitz, München & Hamburg 2004, ISBN 978-3-935549-87-5, S. 407 f.; Gunter Groll (Hrsg.), De Profundis. Deutsche Lyrik in dieser Zeit. Eine Anthologie aus zwölf Jahren. Kurt Desch, München 1946, S. 165 (die dort gebotenen biographischen Informationen stammen augenscheinlich von Henk selbst).
  13. Gerhard Hinz: Emil Henk und die Universität. In: In memoriam Emil Henk… S. 52–54.
  14. Vgl. Gerhard Hinz, Emil Henk und die Universität, in: [Richard Henk (Hrsg.)], In memoriam Emil Henk 1893-1969. Erinnerungen seiner Freunde. Brausdruck, Heidelberg 1970, S. 52–54, hier S. 53f.; Renato de Rosa (Hrsg.) Karl Jaspers K. H. Bauer. Briefwechsel 1945–1968. Springer, Berlin u. a. 1983, S. 72 f., S. 75–79, S. 88, S. 93–95; Klaus Eisele, Rolf-Ulrich Kunze (Hrsg.), Mitverschwörer – Mitgestalter. Der 20. Juli im deutschen Südwesten. UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2004, S. 150.
  15. Emil Henk, Die Tragödie des 20. Juli 1944. Ein Beitrag zur politischen Vorgeschichte. Adolf Rausch-Verlag, Heidelberg 1945, 2. Aufl. 1946.
  16. Martin Dehli, Leben als Konflikt. Zur Biographie Alexander Mitscherlichs. Wallstein Verlag, Göttingen 2007, S. 126–129; Ulrich Springorum, Entstehung und Aufbau der Verwaltung in Rheinland-Pfalz nach dem Zweiten Weltkrieg (1945–1947). Duncker & Humblot, Berlin 1982, ISBN 3-428-05128-9, S. 61 (= Schriftenreihe der Hochschule Speyer. Band 88).
  17. Friederike Reutter: Die Gründung und Entwicklung der Parteien in Heidelberg 1945–1946. In: Jürgen C. Heß (u. a.): Heidelberg 1945. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-515-06880-5, S. 208. (= Transatlantische historische Studien. Band 5).
  18. Irrtümlich behauptet Martin Dehli, Leben als Konflikt. Zur Biographie Alexander Mitscherlichs. Wallstein Verlag, Göttingen 2007, S. 44 mit Anm. 95, unter Berufung auf Eberhard Demm, Von der Weimarer Republik zur Bundesrepublik. Der politische Weg Alfred Webers. Droste, Düsseldorf 1999, ISBN 978-3-7700-1605-1, S. 315, dass Henk dem 1. Bundestag als Abgeordneter angehört habe. Auf der Liste der Mitglieder des Deutschen Bundestages (1. Wahlperiode) ist dieser jedoch nicht aufgeführt.
  19. Vgl. Artikel „Volkshochschule Heidelberg“ in: Rhein-Neckar-Wiki.
  20. Helmut Stahl, Emil Henk und die Volkshochschule, in: [Richard Henk (Hrsg.)], In memoriam Emil Henk 1893-1969. Erinnerungen seiner Freunde. Brausdruck Heidelberg 1970, S. 46–48, hier S. 47.
  21. Geschichte der Stiftung 20. Juli 1944 auf deren Homepage.
  22. Die Redetexte sind zu finden durch Eingabe „Emil Henk“ in die Suchmaske Seite der Gedenkstätte Deutscher Widerstand; Henks Rede vom 19. Juli 1953; Henks Rede vom 19. Juli 1955; Henks Rede vom 19. Juli 1958; Henks Rede vom 20. Juli 1960; Henks Rede vom 19. Juli 1961 Dennoch fehlt Emil Henks Biographie auf der Seite der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Biografien.
  23. In einem Gedenkbuch zu sammeln...: Bilder deutscher Widerstandskämpfer. Aus dem Nachlass herausgegeben von Wolfgang Matthias Schwiedrzik. Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 1997, S. 57, Anm. 72 ISBN 3-931922-80-4.
  24. Vgl. Friederike Reutter, Heidelberg 1945–1949. Zur politischen Geschichte einer Stadt in der Nachkriegszeit. Guderjahn, Heidelberg 1994, ISBN 3-924973-47-4, S. 201, Anm. 27.