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Emil und die Detektive (2026)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Film
Titel Emil und die Detektive
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 100 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie David Dietl
Drehbuch Antonia Scheurlen
Produktion
  • Sebastian Werninger
  • Tobias Timme
  • Katharina Rietz
Musik Michael Kamm
Kamera Philip Peschlow
Schnitt Denis Bachter, Stefan Essl
Besetzung

Emil und die Detektive ist ein deutscher Kinderfilm aus dem Jahr 2026 in der Regie von David Dietl. Er bewegt sich eng an der Handlung des gleichnamigen Kinderbuches von Erich Kästner (1899–1974) aus dem Jahre 1929, spielt aber im Berlin der Gegenwart.

Der 12-jährige Emil und seine Mutter leben nach dem Tod des Vaters in bescheidenen Verhältnissen in der Stadt Bernburg (Sachsen-Anhalt). Als die Oma in Berlin immer hilfebedürftiger wird, soll für sie ein echtes Smartphone angeschafft werden – anstatt für Emil, der sich mit seinem altertümlichen Nokia-Handy vor seinen Freunden zurückgesetzt fühlt.

Nach einem Missgeschick zu Hause setzt die Mutter den Sohn allein auf die Bahn, damit er der Oma das Geld bringt. Im Zugabteil des ICE erspäht ein anderer Reisender das Geld, woraufhin Emil es mit der Brosche seines Vaters sicher in der Jackentasche befestigt.

Dem Mann gelingt es, Emil mit manipulierten Gummibärchen einzuschläfern und ihm das Geld zu rauben. Als Emil kurz vor Ankunft wieder wach wird, entdeckt er den Verlust und verfolgt den Dieb im Berliner Hauptbahnhof bis in die S-Bahn.

Seine Nöte bemerkt ein anderer Junge und hilft Emil. In der Verfolgungsjagd durch Berlin gesellen sich weitere Gleichaltrige hinzu, die bald eine Streitmacht von sechs Detektiven bilden. Sie verfolgen den Dieb bis in sein Luxus-Hotel. Emil gelangt wieder an sein Geld, aber der Verbrecher kidnappt eines der Mädchen und gibt es nur gegen seine Brieftasche wieder frei.

Als die Lage aussichtslos erscheint, suchen die Detektive die Solidarität der Berliner Kinder, indem sie die Aktion Parole Emil mit einem QR-Code versehen und in der ganzen Stadt plakatieren.

Unterdessen präsentiert der Dieb auf einer Veranstaltung vor großem Publikum ein Immobilien-Geschäft, das aber auf einem Schwindel beruht. Die Detektive dringen in die Medien-Zentrale des Hauses vor und warnen das Publikum über den Saal-Bildschirm. Der Gauner flüchtet, trifft aber überall auf Gruppen von Kindern, die sich ihm entgegenstellen und ihn einkreisen.

Dem Dieb bleibt nur noch der Weg über die Friedrichsbrücke an der Museumsinsel, die hier in einem steilen Bogen die Spree überspannt. Auf dem Scheitelpunkt sieht er sich ebensovielen Kindern gegenüber wie die, welche ihn bereits jagen.

Der Film ist eine Koproduktion der UFA Fiction, Warner Bros. Film Productions Germany und UFA Mitte. Kinostart in Deutschland war am 24. September 2026 im Verleih von Warner Bros. Pictures Germany.

„Dass sie die Metropole bis zum Klischee überzeichnen und bisweilen wie in einem touristischen Imagefilm inszenieren, lässt das Ergebnis gerade dadurch zu einer treffenden Porträtierung der Hauptstadt werden. Das kommt wiederum den Intentionen Kästners sehr nahe.“

– Michael Meyns: Filmstarts.de

„Offenbar traut man dem jungen Zielpublikum keine lange Aufmerksamkeitsspanne zu. Also hetzen die jugendlichen Helden und Heldinnen durch den Film und wechseln im Eiltempo die Orte und ihre Garderobe.“

„Emil und die Detektive erzählt eigent­lich von Kindern, die sich von Erwach­senen nicht erklären lassen, wie die Welt funk­tio­niert. Sie beob­achten selbst. Sie schließen sich zusammen. Sie über­nehmen Verant­wor­tung. Und sie handeln. Die Neuver­fil­mung tut fast das Gegenteil: Sie erklärt Kindern fort­wäh­rend ihre eigene Gegenwart.“

– Axel Timo Purr: Artechock.de

Einzelnachweise

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  1. ↑ Freigabebescheinigung für Emil und die Detektive. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK-Nummer: 285996; abgerufen am 28. September 2026).
  2. ↑ Alterskennzeichnung für Emil und die Detektive. Jugendmedien­kommission.