Emil und die Detektive (2026)
| Film | |
| Titel | Emil und die Detektive |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 100 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | David Dietl |
| Drehbuch | Antonia Scheurlen |
| Produktion |
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| Musik | Michael Kamm |
| Kamera | Philip Peschlow |
| Schnitt | Denis Bachter, Stefan Essl |
| Besetzung | |
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Emil und die Detektive ist ein deutscher Kinderfilm aus dem Jahr 2026 in der Regie von David Dietl. Er bewegt sich eng an der Handlung des gleichnamigen Kinderbuches von Erich Kästner (1899–1974) aus dem Jahre 1929, spielt aber im Berlin der Gegenwart.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der 12-jährige Emil und seine Mutter leben nach dem Tod des Vaters in bescheidenen Verhältnissen in der Stadt Bernburg (Sachsen-Anhalt). Als die Oma in Berlin immer hilfebedürftiger wird, soll für sie ein echtes Smartphone angeschafft werden – anstatt für Emil, der sich mit seinem altertümlichen Nokia-Handy vor seinen Freunden zurückgesetzt fühlt.
Nach einem Missgeschick zu Hause setzt die Mutter den Sohn allein auf die Bahn, damit er der Oma das Geld bringt. Im Zugabteil des ICE erspäht ein anderer Reisender das Geld, woraufhin Emil es mit der Brosche seines Vaters sicher in der Jackentasche befestigt.
Dem Mann gelingt es, Emil mit manipulierten Gummibärchen einzuschläfern und ihm das Geld zu rauben. Als Emil kurz vor Ankunft wieder wach wird, entdeckt er den Verlust und verfolgt den Dieb im Berliner Hauptbahnhof bis in die S-Bahn.
Seine Nöte bemerkt ein anderer Junge und hilft Emil. In der Verfolgungsjagd durch Berlin gesellen sich weitere Gleichaltrige hinzu, die bald eine Streitmacht von sechs Detektiven bilden. Sie verfolgen den Dieb bis in sein Luxus-Hotel. Emil gelangt wieder an sein Geld, aber der Verbrecher kidnappt eines der Mädchen und gibt es nur gegen seine Brieftasche wieder frei.
Als die Lage aussichtslos erscheint, suchen die Detektive die Solidarität der Berliner Kinder, indem sie die Aktion Parole Emil mit einem QR-Code versehen und in der ganzen Stadt plakatieren.
Unterdessen präsentiert der Dieb auf einer Veranstaltung vor großem Publikum ein Immobilien-Geschäft, das aber auf einem Schwindel beruht. Die Detektive dringen in die Medien-Zentrale des Hauses vor und warnen das Publikum über den Saal-Bildschirm. Der Gauner flüchtet, trifft aber überall auf Gruppen von Kindern, die sich ihm entgegenstellen und ihn einkreisen.
Dem Dieb bleibt nur noch der Weg über die Friedrichsbrücke an der Museumsinsel, die hier in einem steilen Bogen die Spree überspannt. Auf dem Scheitelpunkt sieht er sich ebensovielen Kindern gegenüber wie die, welche ihn bereits jagen.
Produktion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Film ist eine Koproduktion der UFA Fiction, Warner Bros. Film Productions Germany und UFA Mitte. Kinostart in Deutschland war am 24. September 2026 im Verleih von Warner Bros. Pictures Germany.
Kritiken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]„Dass sie die Metropole bis zum Klischee überzeichnen und bisweilen wie in einem touristischen Imagefilm inszenieren, lässt das Ergebnis gerade dadurch zu einer treffenden Porträtierung der Hauptstadt werden. Das kommt wiederum den Intentionen Kästners sehr nahe.“
„Offenbar traut man dem jungen Zielpublikum keine lange Aufmerksamkeitsspanne zu. Also hetzen die jugendlichen Helden und Heldinnen durch den Film und wechseln im Eiltempo die Orte und ihre Garderobe.“
„Emil und die Detektive erzählt eigentlich von Kindern, die sich von Erwachsenen nicht erklären lassen, wie die Welt funktioniert. Sie beobachten selbst. Sie schließen sich zusammen. Sie übernehmen Verantwortung. Und sie handeln. Die Neuverfilmung tut fast das Gegenteil: Sie erklärt Kindern fortwährend ihre eigene Gegenwart.“
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Freigabebescheinigung für Emil und die Detektive. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK-Nummer: 285996; abgerufen am 28. September 2026).
- ↑ Alterskennzeichnung für Emil und die Detektive. Jugendmedienkommission.