Emma Hinze

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Emma Hinze Straßenradsport
Emma Hinze (2014)
Emma Hinze (2014)
Zur Person
Geburtsdatum 17. September 1997
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Disziplin Bahnradsport
Fahrertyp Sprinterin
Zum Team
Aktuelles Team Track Team Brandenburg
Funktion Fahrerin
Verein(e)
2006–2011
2012–2013
2014
seit 2015
RSC Hildesheim
Blau-Gelb Langenhagen
RSV Stelzenberg
RSC Cottbus
Wichtigste Erfolge
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften der Junioren
2015: Weltmeister Weltmeister - Sprint, Keirin, Teamsprint (Weltrekord)
2015: Silber - 500-Meter-Zeitfahren
2014: Weltmeister Weltmeister - Teamsprint
2014: Bronze - 500-Meter-Zeitfahren
Infobox zuletzt aktualisiert: 8. September 2017

Emma Hinze (* 17. September 1997 in Hildesheim) ist eine deutsche Bahnradsportlerin.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Emma Hinze (r.) mit Pauline Grabosch
bei den Junioren-Europameisterschaften 2015

2014 wurde Emma Hinze im Teamsprint gemeinsam mit Doreen Heinze in neuer deutscher deutschen Rekord-Zeit von 34,689 Sekunden Junioren-Europameisterin. Im Sprint errang sie Silber. Bei den Junioren-Bahnweltmeisterschaften rund eine Woche später errangen Hinze und Heinze den Weltmeistertitel im Teamsprint. Emma Hinze wurde zudem mit der neuen deutschen Rekordzeit von 35,662 Sekunden Dritte im 500-Meter-Zeitfahren. Diesen deutschen Rekord hatte Doreen Heinze erst kurz zuvor bei den Bahn-Europameisterschaften verbessert.

Bei den deutschen Meisterschaften im Bahnradsport Anfang September 2014 in Cottbus belegte Emma Hinze die ersten Plätze im 500-Meter-Zeitfahren, im Teamsprint und im Keirin sowie den zweiten Platz im Sprint (alles Juniorinnen). Im Teamsprint der Frauen belegte sie zusammen mit Miriam Welte ebenfalls den zweiten Platz und war mit drei Gold- und zwei Silbermedaillen die erfolgreichste Teilnehmerin dieser Meisterschaft. Im Jahr darauf wurde Emma Hinze vierfache Junioren-Meisterin im Sprint, Zeitfahren, Teamsprint und Keirin und war mit vier Goldmedaillen erneut erfolgreichste Teilnehmerin einer nationalen Meisterschaft.

2015 errang Hinze in Athen die Titel der Junioren-Europameisterin im Sprint und im Zeitfahren, jeweils vor ihrer Landsmännin Pauline Grabosch, sowie die Titel im Keirin und gemeinsam mit Grabosch im Teamsprint. Damit war sie zum wiederholten Male die erfolgreichste Teilnehmerin von Meisterschaften, die allerdings auf internationaler Ebene stattfanden.

Bei den Junioren-Bahnweltmeisterschaften in Astana (Kasachstan) wurde Emma Hinze dreifache Junioren-Weltmeisterin im Teamsprint, Sprint und Keirin. Dabei stellte sie zusammen mit Pauline Grabosch einen neuen Weltrekord im Teamsprint auf. In der Sprint-Qualifikation verbesserte sie den deutschen Rekord aus dem Jahr 1994 über 200 m fliegend auf 11,270 Sekunden. Zusätzlich gewann sie die Silbermedaille im 500 m Zeitfahren mit der weltweit zweitbesten jemals von einer Juniorin gefahrenen Zeit.

2016 errang Emma Hinze ihren ersten Titel in der Elite, als sie deutsche Meisterin im Keirin wurde. Bei ihren ersten Weltcupstarts im Februar 2017 belegte sie in Cali im Sprint Rang vier und in Los Angeles Rang sechs; in der Weltcup-Gesamtwertung belegte sie Rang zehn. Beim fünften Lauf des Bahnrad-Weltcups in Minsk belegte sie gemeinsam mit Pauline Grabosch im Teamsprint Rang eins.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015 wurde Emma Hinze gemeinsam mit Pauline Grabosch bei der Wahl zum Juniorsportler des Jahres als beste Mannschaft geehrt, eine Auszeichnung der Stiftung Deutsche Sporthilfe. In der Einzelwertung belegte sie hinter der Triathletin Laura Lindemann den zweiten Platz.[1][2] Ebenso 2015 wurde sie Nachwuchssportlerin des Jahres von Brandenburg[3] sowie deutsche Nachwuchsradsportlerin des Jahres.[4]

Im Januar 2016 wurden Hinze und Grabosch als „Eliteschüler des Sports“ 2015 ausgezeichnet.[5]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Emma Hinze und ihr Bruder Carl

Auch Emma Hinzes Bruder Carl ist erfolgreich als Radsportler aktiv.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014
2015
2016
2018

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Emma Hinze – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Triathletin Laura Lindemann ist "Juniorsportler des Jahres" 2015. In: presseportal.de. Abgerufen am 22. November 2015.
  2. Hinze und Grabosch Junioren-Mannschaftssportler des Jahres. rad-net.de, 22. November 2015, abgerufen am 22. November 2015.
  3. Pohl und Hinze gewinnen Sportlerwahl in Brandenburg. In: rad-net.de. 14. Dezember 2015, abgerufen am 14. Dezember 2015.
  4. Degenkolb und Vogel Radsportler des Jahres. In: radsport-news.com. 16. Dezember 2015, abgerufen am 16. Dezember 2015.
  5. Eliteschüler des Sports 2015 ausgezeichnet. In: Deutscher Olympischer Sportbund. 18. Januar 2016, abgerufen am 18. Januar 2016.