Emmaste (Landgemeinde)

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Emmaste
Wappen
Wappen
Flagge
Flagge
Staat: EstlandEstland Estland
Kreis: Hiiumaa lipp.svg Hiiu
Gegründet: 30. März 1992
Koordinaten: 58° 42′ N, 22° 35′ OKoordinaten: 58° 42′ N, 22° 35′ O
Fläche: 197 km²
 
Einwohner: 1.102 (31. Dezember 2011)
Bevölkerungsdichte: 6 Einwohner je km²
Zeitzone: EET (UTC+2)
 
Gemeindeart: ehemalige Landgemeinde
Gliederung: 43 Dörfer
Postanschrift: Emmaste vallavalitsus
92001 Emmaste
Karte von Estland, Position von Emmaste hervorgehoben

Die Landgemeinde Emmaste (estnisch Emmaste vald, deutsch: Emmast) ist eine ehemalige Gemeinde im Südwesten des estnischen Kreises Hiiu (Hiiu maakond).

Lage und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Emmaste war eine der vier Landgemeinden auf der zweitgrößten estnischen Insel Hiiumaa (deutsch Dagö). Sie lag etwa vierzig Kilometer entfernt von der Inselhauptstadt Kärdla. Die Fläche betrug 197,5 km².[1] Die Landgemeinde hatte eine 63 Kilometer lange Ostseeküste.[2] 62 % des Gebiets waren von Wald bedeckt.

Die Landgemeinde hatte 1.102 Einwohner (Stand 31. Dezember 2011). Die wichtigsten Siedlungen waren neben dem Hauptort Emmaste (Emmaste küla) die Dörfer Jausa, Leisu, Metsalauka und Riidaküla.

Wirtschaftliche Bedeutung hat der Hafen von Sõru. Von dort verkehren regelmäßig Fähren auf die größte estnische Insel, Saaremaa (Ösel). Im Ort befindet sich auch ein Museum.

Dörfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde gehörten neben dem Hauptort Emmaste (217 Einwohner) die Dörfer (külad)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Mittelalters gehörte die Gegend dem Bischof von Saare-Länne (Ösel-Wiek). Das eigenständige Kirchspiel Emmaste wurde 1866 gegründet. Im folgenden Jahr wurde die Kirche von Emmaste fertiggestellt. Ende des 19. Jahrhunderts entstand die Landgemeinde. Bis 1950 gehörte sie zum Kreis Lääne.

Während der sowjetischen Besetzung Estlands waren die Kreise abgeschafft. Stattdessen war die Estnische SSR in Rajone unterteilt. Die Landgemeinde Emmaste wurde nach Wiedererlangung der estnischen Unabhängigkeit 1992 geschaffen. 2017 fusionierten alle Gemeinden auf Hiiumaa zur neuen Landgemeinde Hiiumaa.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 21. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/entsyklopeedia.ee
  2. http://www.eestigiid.ee/?CatID=272