Emmering (Landkreis Ebersberg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Emmering
Emmering (Landkreis Ebersberg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Emmering hervorgehoben
Koordinaten: 48° 0′ N, 12° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Ebersberg
Verwaltungs­gemeinschaft: Aßling
Höhe: 515 m ü. NHN
Fläche: 17,22 km²
Einwohner: 1531 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 89 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83550
Vorwahl: 08039
Kfz-Kennzeichen: EBE
Gemeindeschlüssel: 09 1 75 136
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstr. 1
85617 Aßling
Webpräsenz: www.assling.de
Bürgermeister: Max Maier jun. (CSU)
Lage der Gemeinde Emmering im Landkreis Ebersberg
Pliening Poing Vaterstetten Zorneding Oberpframmern Egmating Markt Schwaben Forstinning Anzing Anzinger Forst Ebersberger Forst (gemeindefreies Gebiet) Eglhartinger Forst Hohenlinden Steinhöring Frauenneuharting Emmering (Landkreis Ebersberg) Aßling Baiern (Landkreis Ebersberg) Glonn Kirchseeon Ebersberg Grafing bei München Moosach Bruck (Oberbayern) Landkreis Erding Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Rosenheim München München Landkreis München Landkreis RosenheimKarte
Über dieses Bild

Emmering ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Ebersberg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Aßling.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Emmering: Winteransicht aus Südost

Emmering liegt in der Region München etwa 14 km südöstlich der Kreisstadt Ebersberg, 20 km südwestlich von Wasserburg und 21 km nordwestlich von Rosenheim entfernt. Die nächstgelegene Bahnstation an der Bahnstrecke München-Salzburg befindet sich im 5 km entfernten Aßling.

Es existiert nur die Gemarkung Emmering.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Emmering gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Schwaben des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Auf der Website der Verwaltungsgemeinschaft Aßling gibt es eine kurze Zusammenfassung der Geschichte.[2]

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren bis zu 200 Flüchtlinge am Dachboden des Gasthauses "Bichler" in Emmering untergebracht. Anschließend kamen sie ins Lager "Wagenreith", etwa 1 km südlich von Emmering. Dann wurden sie auf Bauernhöfe in der Umgebung aufgeteilt.

Umgliederung und Namensänderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde ein Teil der aufgelösten Gemeinde Lampferding nach Schalldorf umgegliedert. Am 2. Mai 1978, also nur einen Tag später, wurde der Name der Gemeinde Schalldorf amtlich in Emmering geändert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1221 Einwohner
  • 1970: 1219 Einwohner
  • 1987: 1205 Einwohner
  • 1995: 1278 Einwohner
  • 2000: 1291 Einwohner
  • 2005: 1393 Einwohner
  • 2010: 1440 Einwohner
  • 2015: 1531 Einwohner

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Silber ein gesenkter roter Sparren, darüber zwei schräg gestellte rote Hirschstangen.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 59 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 10 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 442. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 74 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1374 ha, davon waren 1042 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 50 Kindern

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Geschichte (PDF; 9 kB)
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 572.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Emmering (Landkreis Ebersberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien