Emmering (Landkreis Ebersberg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Emmering
Emmering (Landkreis Ebersberg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Emmering hervorgehoben

Koordinaten: 48° 0′ N, 12° 3′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Ebersberg
Verwaltungs­gemeinschaft: Aßling
Höhe: 515 m ü. NHN
Fläche: 17,22 km2
Einwohner: 1508 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 88 Einwohner je km2
Postleitzahl: 83550
Vorwahl: 08039
Kfz-Kennzeichen: EBE
Gemeindeschlüssel: 09 1 75 136
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstr. 1
85617 Aßling
Bürgermeisterin: Claudia Streu-Schütze (FWG Emmering[2])
Lage der Gemeinde Emmering im Landkreis Ebersberg
PlieningPoingVaterstettenZornedingOberpframmernEgmatingMarkt SchwabenForstinningAnzingAnzinger ForstEbersberger Forst (gemeindefreies Gebiet)Eglhartinger ForstHohenlindenSteinhöringFrauenneuhartingEmmering (Landkreis Ebersberg)AßlingBaiern (Landkreis Ebersberg)GlonnKirchseeonEbersbergGrafing bei MünchenMoosachBruck (Oberbayern)Landkreis ErdingLandkreis Mühldorf am InnLandkreis RosenheimMünchenMünchenLandkreis MünchenLandkreis RosenheimKarte
Über dieses Bild

Emmering ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Ebersberg sowie Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Aßling.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansicht Emmering Richtung Westen

Die Gemeinde liegt in der Region München etwa 14 km südöstlich der Kreisstadt Ebersberg, 20 km südwestlich von Wasserburg und 21 km nordwestlich von Rosenheim entfernt. Die nächstgelegene Station an der Bahnstrecke München-Salzburg befindet sich im fünf Kilometer entfernten Aßling.

Es existiert nur die Gemarkung Emmering.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Emmering gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Schwaben des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Schalldorf.

Auf der Website der Verwaltungsgemeinschaft Aßling gibt es eine kurze Zusammenfassung der Geschichte.[3]

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren bis zu 200 Flüchtlinge am Dachboden des Gasthauses "Bichler" in Emmering untergebracht. Anschließend kamen sie ins Lager "Wagenreith", etwa einen Kilometer südlich von Emmering. Dann wurden sie auf Bauernhöfe in der Umgebung aufgeteilt.

Umgliederung und Namensänderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde ein Teil der aufgelösten Gemeinde Lampferding nach Schalldorf umgegliedert. Am 2. Mai 1978, also nur einen Tag später, wurde der Name der Gemeinde Schalldorf amtlich in Emmering geändert.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1.202 auf 1.504 um 302 Einwohner bzw. um 25,1 %.

Jahr Einwohner
1840 812
1871 822
1900 952
1925 1.110
1939 1.281
1950 1.725
1961 1.221
1970 1.219
Jahr Einwohner
1987 1.205
1991 1.223
1995 1.278
2000 1.291
2005 1.393
2010 1.440
2015 1.531
2020

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Silber ein gesenkter roter Sparren, darüber zwei schräg gestellte rote Hirschstangen.[5]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodendenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der amtlichen Statistik gab es 2018 insgesamt 617 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Davon arbeiteten in der Gemeinde 42 Personen im produzierenden Gewerbe, 19 im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe und 64 in sonstigen Wirtschaftszweigen. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine Betriebe mit 20 oder mehr Beschäftigten, im Bauhauptgewerbe 7. Zudem bestanden im Jahr 2016 50 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1331 ha, davon waren 837 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2020 existieren folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 50 Kindern
  • Schulen: Zweiter Standort der Grund- und Mittelschule Aßling

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Emmering – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. https://www.vg-assling.de/index.php?sa=7&sn=505994&si=505995
  3. Geschichte (PDF; 9 kB)
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 572.
  5. Eintrag zum Wappen von Emmering (Landkreis Ebersberg) in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte