Empuriabrava
| Empuriabrava Gemeinde Castelló d’Empúries | ||
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| Wappen | Karte von Spanien | |
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| Basisdaten | ||
| Land: | ||
| Autonome Gemeinschaft: | ||
| Provinz: | Girona | |
| Koordinaten: | 42° 15′ N, 3° 7′ O | |
| Einwohner: | 7.873 (2011) INE | |
| Postleitzahl(en): | 17487 | |
| Ortskennzahl: | 17047000100 | |
| Verwaltung | ||
| Website: | castelloempuriabrava.com | |
Empuriabrava (spanisch Ampuriabrava) ist ein Teilort der Gemeinde Castelló d’Empúries am Golf von Roses in der Provinz Girona in Katalonien (Spanien). Die etwa zwei Kilometer von Castelló d’Empúries entfernt an der Costa Brava gelegene Siedlung wurde 1967 gegründet und hat rund 7873 Einwohner (2011).
Empuriabrava besitzt die zweitgrößte Marina Europas. Charakteristisch für das Ortsbild ist ein gitterförmig angelegtes Netz aus befahrbaren Kanälen mit insgesamt über 25 Kilometern Länge und zirka 5000 Schiffsanlegeplätzen. Die meisten Häuser verfügen über einen direkten Zugang zu den Kanälen und Schiffsanlegern.
Entstehung und Kritik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 30. September 1964 stellte das Unternehmen Eurobrava, SA (später Ampuriabrava, SA) dem Stadtrat von Castelló d’Empúries ein Projekt zum Bau eines Wohngebiets und eines Flugplatzes vor. Das Wohngebiet wurde als Wohnmarina geplant, als Vorbild dienten ähnliche Projekte wie in Florida (USA). Dies war als Hauptattraktionen der neuen Siedlung gedacht.
Die Gründungspartner des Bauprojekts Empuriabrava waren Antonio de Moxó i Güell, Marquis von Sant Mori und gleichzeitig Eigentümer des Großteils der Ländereien, sowie die Geschäftsleute Miquel Arpa Batlle und Fernando de Vilallonga Rosell.
26. Juni 1967 wurde die Baugenehmigung erteilt. 1976 erfolgte die Baugenehmigung für den zweiten Bauabschnitt. 1980 wurde die Entwicklungsgesellschaft an die Gemeinde übertragen und das Gebiet eingemeindet.
Durch den Bau wurden wichtige Sümpfe und Feuchtgebiete zerstört, wie z. B. auch im Ortsteils Santa Margarita von Roses. Anfang der 1980er Jahre bildete sich der erste Widerstand gegen einen weiteren Ausbau und für den Schutz der Fauna und Flora und des Naturpark Aiguamolls.[1][2]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Empuriabrava wurde als Touristenort errichtet, und dieser bildet auch die Haupteinnahmequelle des Ortes. Neben zahlreichen Restaurants und Geschäften gibt es in Empuriabrava viele Unternehmen, die Yachten fertigen und verkaufen, sowie Bootsvermietungen, Segel-, Surf- und Tauchschulen. Es ist darüber hinaus ein beliebter Ort für Fallschirmspringer, da es über einen eigenen Flugplatz (ICAO-Code LEAP) verfügt. Der flach abfallende, feinsandige Strand Platja d’Empuriabrava ist etwa 1,6 Kilometer lang und einer der breitesten an der Costa Brava. Die Saisongäste stammen überwiegend aus Frankreich und Deutschland, seltener aus den Niederlanden oder Großbritannien.
Kultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anlässlich des Feiertags Diada del Carme finden jährlich am 16. Juli in Empuriabrava zahlreiche Veranstaltungen wie Regatten, Fallschirmvorführungen, Ausstellungen, Sardana-Tänze, Habaneras und ein Sardinen-Essen statt.
- Blick über vordere Einkaufsstraße
- Strand von Empuriabrava
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Linkkatalog zum Thema Empuriabrava bei curlie.org (ehemals DMOZ) (katalanisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Empuriabrava, marina residencial. In: Castello.cat. Abgerufen am 27. Mai 2026 (katalanisch).
- ↑ Qui som? In: IAEDEN - Salvem l'Empordà. 7. Mai 2026, abgerufen am 27. Mai 2026 (katalanisch).

