Enak Ferlemann

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Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (2017)
Enak Ferlemann (2009)

Enak Matthias Ferlemann (* 12. Juli 1963 in Bad Rothenfelde) ist ein deutscher Politiker (CDU) und seit 2002 Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Er ist parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.[1]

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1982 am Lichtenberg-Gymnasium Cuxhaven absolvierte Ferlemann eine Lehre zum Bankkaufmann und leistete anschließend ab 1984 seinen Wehrdienst ab. 1985 begann er ein Studium der Rechtswissenschaft, Politologie und Philosophie, das er ohne Abschluss abbrach. Seit dem ging er mehreren Tätigkeiten in wirtschaftsberatenden Berufen nach. Seit 1995 ist Ferlemann als geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Mingramm Immobilien, Handel, Unternehmensberatung GmbH in Cuxhaven tätig.

Enak Ferlemann ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ferlemann trat schon als Schüler 1976 in die Junge Union und 1979 auch in die CDU ein. Er ist seit 1995 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Cuxhaven und seit 1999[2] Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Elbe-Weser (ehemals Bezirksverband Stade). Außerdem gehört er dem Landesvorstand der CDU in Niedersachsen an.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ferlemann gehört seit 1986 dem Rat der Stadt Cuxhaven und seit 1991 dem Kreistag des Landkreises Cuxhaven an.[3]

Seit 2002 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Er war von 2005 bis Oktober 2009 sowie von Oktober 2013 bis Mai 2014 Vorsitzender der Landesgruppe Niedersachsen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.[4]

Ferlemann ist 2002 und 2005 über die Landesliste Niedersachsen in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 konnte er den neu formierten Wahlkreis Cuxhaven – Stade II mit knappem Vorsprung direkt gewinnen. Bei der Bundestagswahl 2013 gewann er den Wahlkreis deutlich mit 46,8 % der Erststimmen. Bei der Bundestagswahl 2017 erhielt er 42,7 % der Erststimmen.[5]

Ferlemann wurde im Oktober 2009 zum Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ernannt.[6] Im April 2018 wurde er zudem Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr.[7] Im Januar 2019 sprach er sich für höhere Ticketpreise im Bahnverkehr aus.[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Enak Ferlemann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutscher Bundestag - Biografien. Abgerufen am 11. Mai 2020.
  2. Egbert Schröder: Klares Votum für Chef der Bezirks-CDU. In: Cuxhavener Nachrichten, 24. Juni 2013, S. 18.
  3. bundestag.de (Memento vom 13. Februar 2010 im Internet Archive)
  4. Beate Tenfelde, OSNABRÜCKER MIT 80 PROZENT GEWÄHLT: Middelberg Chef der Niedersachsen-Abgeordneten – noz.de, 20. Mai 2014
  5. https://www.aktuelle-wahlen-niedersachsen.de/BW2017/BW/29.pdf
  6. Pressemitteilung 023/2018. Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, 11. April 2018, abgerufen am 12. April 2018.
  7. Organigramm. Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, 13. Juli 2018, abgerufen am 26. Juli 2018.
  8. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-ticketpreise-scheuer-1.4305750