Energiegipfel

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Der Energiegipfel war ein politisches Treffen zwischen der deutschen Bundesregierung und Vertretern der deutschen Energiewirtschaft. Der erste Gipfel fand am 3. April 2006 in Berlin statt, der zweite am 9. Oktober 2006, der dritte am 3. Juli 2007. Ziel des Energiegipfels ist es, die Vorarbeiten für ein bis Ende 2007 geplantes nationales energiepolitisches Gesamtkonzept zu leisten.

Im Rahmen des ersten Gipfeltreffens gaben die Teilnehmenden ihre geplanten Investitionen im Energiesektor bis 2012 an. Demnach sollen im Stromsektor im konventionellen Bereich 30 Milliarden Euro und im Bereich der Erneuerbaren Energien bis zu 40 Mrd. Euro investiert werden. Gemeinsam mit Investitionen im Wärme- und Kraftstoffbereich plant die Branche der Erneuerbaren damit Ausgaben über 71 Mrd. Euro zu realisieren. Gleichzeitig soll die Energieeffizienz gefördert werden. Für die Gebäudesanierung werden hierzu jährlich 1,4 Mrd. Euro von der Bundesregierung bereitgestellt, und die Bundesmittel für Energieforschung sollen bis 2009 um wenigstens 30 % aufgestockt werden. Diese Angaben sind zum großen Teil bereits vor dem Energiegipfel bekannt gewesen.

Bemerkenswert am ersten Energiegipfel war besonders, dass neben Gesandten der konventionellen Stromwirtschaft auch Vertreter der Erneuerbaren Energien anwesend waren. Dies wurde als Zeichen gewertet, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel zukünftig nicht einseitig auf fossile und nukleare Energie setzen wolle.

Bereits im Herbst 2004 hatte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder aufgrund gestiegener Strompreise einen Energiegipfel geplant, damals nur mit Vertretern der konventionellen Stromindustrie. Das Treffen fand nach Angaben der Regierung aufgrund zu weit auseinander liegender Interessen der beteiligten Akteure jedoch nie statt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]