Engelhörner

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Engelhörner
Engelhörner von Holzfadghirmi (Urbachtal) aus gesehen

Engelhörner von Holzfadghirmi (Urbachtal) aus gesehen

Höhe 2855 m ü. M.
Lage Schweiz
Gebirge Berner Alpen
Dominanz 1,22 km → Dossengrat
Schartenhöhe 366 m ↓ Ürbachsattel
Koordinaten 656729 / 169236Koordinaten: 46° 40′ 19″ N, 8° 10′ 48″ O; CH1903: 656729 / 169236
Engelhörner (Kanton Bern)
Engelhörner

Die Engelhörner sind eine etwa vier Kilometer lange Bergkette mit zahlreichen Gipfeln am Nordende der Berner Alpen. In nordwestlicher Richtung liegt das Reichenbachtal, in südöstlicher Richtung das Urbachtal.

Die grössten Gipfel sind das Gstellihorn (2854,7 m ü. M.), das Grosse Engelhorn (2782 m ü. M.), das Urbachsengelhorn (2767 m ü. M.) sowie die Hohjegiburg (2639 m ü. M.). Das Urbachsengelhorn fällt mit seiner 1.900 Meter hohen Ostwand direkt auf den Talboden des Urbachtals ab – bei einer horizontalen Distanz von ca. 1.250 Metern.

Die Engelhörner gehören zum helvetischen Mantel des Aarmassivs und bestehen zum größten Teil aus hellem Kreidekalk. Lediglich der Gipfel des Gstellihorns ist aus Innertkirchner Granit und damit Teil des Aarmassivs selbst. Die Kalkkletterei rund um die Kingwand wurde ab 1870 bei den Alpinisten beliebt.

Seit 1951 sind die Engelhörner durch die an ihrem Nordwestfuss liegende Engelhornhütte des Akademischen Alpenclubs Bern (AACB) erschlossen. Sie kann von der Rosenlaui in 1 ½ Stunden erreicht werden.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Engelhörner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bernerzeitung vom 12. Oktober 2017: Ein halbes Leben in der Engelhornhütte