Enid Blyton

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Enid Blytons Haus Old Thatch in Bourne End, Buckinghamshire

Enid Mary Blyton (* 11. August 1897 in Dulwich, London Borough of Southwark; † 28. November 1968 ebenda) war eine englische Schriftstellerin.[1]

Bis heute ist sie mit ca. 700 Werken und über 600 Millionen verkauften Büchern international eine der kommerziell erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen.[2][3] Sie steht an dritter Stelle der am meisten übersetzten Autoren ihres Landes.[4] Ihre Bücher wurden in über 40 Sprachen übertragen. Zu den Werken Enid Blytons zählen die Buchreihen Fünf Freunde, Die schwarze Sieben, Hanni und Nanni, Dolly, Geheimnis um, Rätsel um und die Abenteuer-Serie.[5]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Enid Blyton wurde als erstes der drei Kinder von Thomas Carey Blyton (1870–1920) und Theresa Mary Harrison (1874–1950) am 11. August 1897 im Londoner Stadtteil Dulwich geboren. Sie wuchs in Beckenham in der Grafschaft Kent auf.[6] Der Vater brachte Verständnis für ihre Schreibleidenschaft auf und weckte ihr Interesse an Natur, Musik, Sagen und Gedichten. Ihre Mutter betrachtete die genannten Betätigungen als Zeitverschwendung. Deshalb hatte das Mädchen zu ihr wenig Kontakt. Als Enid Blyton dreizehn, ihre Brüder Hanley elf und Carey acht Jahre alt waren, verließ der Vater wegen einer anderen Frau die Familie. Die Mutter verbot den Kindern, mit jemandem über die Trennung der Eltern zu sprechen. Der Kontakt zur Mutter brach durch den Ausbildungswechsel 1916 völlig ab.[7]

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1905 ging Blyton in eine nahe dem Wohnort gelegene kleine Privatschule.[8] Ihre Eltern förderten ihre musikalische Begabung, und sie erhielt schon mit sechs Jahren Klavierunterricht.[9] Als Tagesschülerin besuchte sie von 1907 bis 1915 das Mädchen-Internat St. Christopher’s im Londoner Vorort Beckenham. Hier bekleidete sie am Ende auch das Amt der Schulsprecherin. Im Fach Mathematik war sie nach eigenen Aussagen die Schlechteste, dagegen liebte sie Musik, Geschichten, Spiele und Naturkunde. Unter den Mitschülern fiel sie durch ihr ausgezeichnetes Gedächtnis auf. Zum Beispiel konnte sie mit acht Jahren eine Buchseite Wort für Wort auswendig vortragen, nachdem sie diese gelesen hatte.[10]

Nach dem Schulabschluss begann sie dem Wunsch der Eltern entsprechend 1916 die Ausbildung zur Musikerin, brach diese jedoch ab und ließ sich in der Ipswich High School zur Kindergärtnerin und Vorschullehrerin ausbilden. Diese schloss sie 1918 mit Diplom ab. Nach einer Anstellung in Bickley wurde sie 1920 Lehrerin in einem Privathaushalt in Surbiton, einem Vorort von London. Vier Jahre unterrichtete sie an der kleinen Privatschule auch Kinder der Nachbarsfamilien.[11][12]

Ehe und Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1924 heiratete sie den leitenden Verlagsangestellten Hugh Alexander Pollock (1888–1971). Das Paar lebte einige Zeit in London, anschließend in Beckenham und ab 1929 im Haus Old Thatch im Dorf Bourne End in Buckinghamshire. Hier wurden ihre Töchter Gillian Mary (* 15. Juli 1931) und Imogen (* 27. Oktober 1935) geboren. 1938 erfolgte nochmals ein Umzug nach Green Hedges in Beaconsfield in Buckinghamshire.[13]

Die überaus produktive Autorin hatte für ihre zwei Töchter und das Familienleben wenig Zeit.[14] Ihre Ehe zerbrach, und nach der Scheidung im Dezember 1942 heiratete die Autorin den Arzt Kenneth Darrel Waters. Ihre beiden Mädchen durften keinen Kontakt zu ihrem leiblichen Vater haben und erhielten den Namen des Stiefvaters.[15] Nach dem Tod der Mutter forschte Gillian nach dem Aufenthaltsort des Vaters. Zwei Wochen nachdem sie seine Adresse auf Malta gefunden hatte, starb er, und sie kam zu spät.[16] 1961 zeigte die Autorin erste Anzeichen einer Alzheimer-Erkrankung. Sie hatte Gedächtnislücken und war verwirrt. Ihr Ehemann unterstützte sie bis zu seinem Tode 1967. Schließlich starb Enid Blyton in einem Pflegeheim von Hampstead am 28. November 1968.[17][18]

Weg zur Schriftstellerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In ihrer Autobiografie schreibt die Autorin, dass sie schon Schriftstellerin werden wollte, als sie das Lesen lernte. Sie berichtet weiterhin, dass sie jeden Abend beim Einschlafen auf Geschichten wartete, die „nicht von meinem Willen abhingen, sondern mich einfach überfielen“.[19] Diese erzählte sie schon als Kind ihren beiden kleinen Brüdern. Mit zehn begann sie die Fantasiegeschichten aufzuschreiben.[20] Für die von den Eltern favorisierte Laufbahn einer Pianistin übte sie fleißig, verbrachte jedoch die gesamte Freizeit mit Schreiben. Durch Veröffentlichungen erhoffte sie die Erlaubnis zum Einschlagen der Autorenlaufbahn zu erhalten. Den ersten Schreiberfolg hatte sie im Alter von 14 Jahren, als Blyton einen Gedicht-Wettbewerb des Kinderbuchautors Arthur Mee gewann. Daraufhin bot sie ihre Gedichte und Geschichten verschiedenen Zeitungen zum Druck an, jedoch ohne Erfolg. Sie gab trotz mehr als 500 abgelehnter Manuskripte nicht auf. Durch die Randbemerkung „Idee gut. … Versuch es weiter!“ von Owen Seaman, dem Herausgebers der Satire-Zeitschrift Punch, wurde sie besonders ermutigt.[21]

Während der Aushilfe in einer Sonntagsschule entdeckte sie ihre Erzählwirkung auf Kinder. Nun brach sie mit Erlaubnis des Vaters die Musikausbildung ab und begann eine Ausbildung zur Kindergärtnerin. Diese Lehrtätigkeit ermöglichte der Autorin, die Wirkung ihrer Texte an den Kindern zu erproben.[22] Die Geschichten, welche bei den Schülern gut ankamen, druckte zwischen 1923 und 1945 die Lehrerzeitschrift Teacher’s World ab. Hier konnte sie in einer eigenen wöchentlichen Kolumne From my Window von Erlebnissen erzählen.[23][24]

1922 erschien ihr erstes Buch Child Whispers, eine Sammlung von 28 Kindergedichten. Nach ihrer ersten Heirat 1924 gab Enid Blyton ihren Lehrerberuf auf und konnte sich nun ganz der Schriftstellerei widmen. Rückblickend stellt sie in ihrer Autobiografie fest: „Eine Wahl zwischen Beruf und Familie war bei mir zum Glück niemals nötig, weil man Bücher auch zu Hause schreiben kann. Zuallererst kommen meine Töchter. … Zum Glück habe ich genug Zeit um allen gerecht zu werden.“[25] Erst nach ihrem Tod gelangte durch die Töchter Gillian und Imogen der Konflikt zwischen der Mutter- und Hausfrauenrolle und der erfolgreichen Schriftstellerin an die Öffentlichkeit.[26]

Soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Kriegsende gab Enid Blyton den Anstoß zur Gründung von Famous Five Clubs, welche finanziell Pflegeheime für behinderte Kinder unterstützten. Durch den engen Kontakt zu diesen sozial-karitativen Gruppen engagierte sie sich in den Jahren 1954 bis 1967 als Vorsitzende in einem Heim für spastisch gelähmte Kinder. Weiterhin war sie von 1960 bis 1968 als Vizepräsidentin von Friends of the Cheyne Walk Centre in London für die Rehabilitation behinderter Kinder aktiv.[27]

Nachleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Jahre nach Blytons Tod kam es zwischen ihren Töchtern zu Auseinandersetzungen, in denen sie unterschiedliche Sichtweisen über ihre Mutter publizierten. Gillian Baverstock verehrte ihre berühmte Mutter und beschrieb sie als fair sowie liebevoll fürsorgend.[28] Nach ihren Aussagen hatte sich die Mutter gewünscht, dass Gillian später ihre Biographie schreiben solle. Allerdings beauftragte die Tochter aus Zeitmangel Barbara Stoney mit der Arbeit, welche 1974 in Buchform erschien.[29]

Als im Jahr 1989 Blytons Tochter Imogen A Childhood at Green Hedges (Eine Kindheit in Green Hedges) veröffentlichte, zeichnete sie ein anderes Bild der Mutter. Sie beschrieb diese als arrogant, unsicher, anmaßend, geschickt im Verdrängen von Unerfreulichem, ohne Mutterinstinkt und sehr streng.[30]

Werkbetrachtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werkliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolgsautorin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit einem Berg von über 750 Büchern und 10.000 Kurzgeschichten sowie Auflagen von mehr als 60 Mio. Exemplaren in 40 Sprachen gehört Enid Blyton zu den erfolgreichsten international bekannten Schriftstellerinnen.[31][32] Die ungeheuer große Anzahl ihrer Werke begründete Enid Blyton in ihrer Autobiografie folgendermaßen: „Mein Wunsch große und kleine Kinder anzusprechen zwingt mich dazu so viele Bücher zu schreiben.“[33] Diese Massenproduktion fiel ihr leicht: „Ich sitze auf meinem Stuhl, schließe die Augen und nach ein oder zwei Minuten zeigen sich meinem ‚geistigen Auge‘ die ersten Bilder – die Handlung beginnt. … Dann öffne ich meine Augen, und meine Hände beginnen über die Schreibmaschine zu fliegen.“[34] Sie arbeitete wie an einem Fließband und produzierte täglich viele Seiten.[35][36]

Sie gründete mit ihrem Ehemann die Firma Darrell Waters Limited für eine optimale Vermarktung ihrer Werke und Merchandising.[37] Außerdem legte die Jugendbuchautorin auch großen Wert auf die Gestaltung ihrer Bücher. So suchte sie selbst die Künstler für die Illustration aus. Ebenso hatte sie die Idee, auch auf der Rückseite ihrer Bücher Bilder abzudrucken, so dass die Buchhändler diese gerne zur Präsentation ins Schaufenster legten. Die eigene Unterschrift auf ihren Büchern ist ebenfalls eine ihrer Ideen.[38]

Um das Jahr 1920 begann Blyton sich ganz der Kinder- und Jugendliteratur zu widmen.[39]

In der Zeit von 1926 bis 1952 war sie die verantwortliche Herausgeberin der Zeitschrift Sunny Stories und von 1953–1959 von Enid Blyton’s Magazine.[40][41]

1931 schrieb Blyton ihren ersten Erwachsenenroman, den sie allerdings nicht veröffentlichte. Sie arbeitete ihn zum ersten Band der Geschichten um den Zirkus Galliano um.[42] 1937 erschien ihr erster Jugendroman The Adventures of the Wishing Chair. Im Folgejahr kamen die ersten Ausgaben der Reihen The Secret Island und Mr Gallianos Circus heraus.[43] Während des Krieges gelang ihr mit dem Vorschulbuch Mary Mouse der erste Bestseller.[44] Für Jugendliche startete sie ihre Buchreihen: The Twin’s at St. Clare’s (1941), Five on a Treasure Island (1942) und The Island of Adventure (1944). In der produktivsten Schaffensphase von 1943 bis 1964 brachte die Autorin anfangs noch handschriftlich bis zu 10.000 Wörter am Tag zu Papier. Es entstand etwa ein Buch pro Woche, um der großen Nachfrage gerecht zu werden.[45] Dazu zählen unter anderem Lissy (1940–1952), Dolly (1946–1951), The Secret Seven (1949–1963), The Barney Mysteries (1949–1961) und Famous Five (1953–1966). Das letzte Buch von Enid Blyton Noddy and the Aeroplane erschien 1963. Es gehört zu der besonders erfolgreichen Noddy–Serie, die 1949 begann.[46][47] Enid Blyton schuf auch einzelne Bücher wie Heckenerzählungen (Tales of Green Hedges). Es enthält kurze Erzählungen zum Leben verschiedener Tiere in einer Hecke und deren naher Umgebung. Auch Geschichten aus der Bibel wurden in Bilderbüchern nacherzählt.[48]

In den 1950er Jahren wurden die Werke Blytons international durch Lizenzausgaben bekannt.[49] Ihre Erfolge in vielen Ländern fasste die Autorin in einem Brief an Erika Klopp, ihre deutsche Verlegerin, so zusammen: „Es ist seltsam, dass, gleichgültig in welchen fremden Ländern die Bücher erscheinen, sie sehr bald allgemein beliebt sind, obwohl sie ihrem ganzen Charakter nach rein britisch sind. Ich schließe daraus, dass Kinder sich im Grunde überall gleichen.“[50] Die einzelnen Werke erfreuten und erfreuen sich bis heute jedoch unterschiedlicher Beliebtheit. Der kleine Holzjunge Noddy mit dem Wackelkopf zum Beispiel zählt im Heimatland der Autorin zu den beliebtesten Kinderfiguren in Büchern, Filmen und Theaterstücken.[51] Die Illustrationen schuf der Holländer Harmsen van der Beek. Als dieser 1953 starb, konnten wegen gefestigter Charakteristika Noddys Nachfolger seine Arbeiten weiterführen.[52] Mit der Abenteuer-Serie (1944–1954), welche der Verlag Erika Klopp 1950 startete, nahm die Erfolgsgeschichte der Autorin in Deutschland ihren Anfang.[53] Wegen großer Nachfrage beauftragten nach Blytons Tod die Verlage Schneider und C. Bertelsmann Ghostwriter für Fortsetzungen der hier beliebten Reihen von Hanni und Nanni, Dolly und Fünf Freunde.[54] Beispielsweise wurden weitere Bände der Internatsreihen bei der deutschen Jugendbuchautorin Rosemarie von Schach[55] in Auftrag gegeben oder die von Blyton geschriebenen 21 Bände der Fünf Freunde von Sarah Bosse fortgesetzt. Deren Planungen laufen bis Band 80.[56]

Unterschiede in deutschen Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ausgaben von Blytons Werken in Deutschland unterscheiden sich in einigen Punkten von den Originalen[57]:

  • Bei den deutschen Ausgaben stehen im Unterschied zu den Institutionen in den englischen Originalen (The Twins at St. Clare’s, Summer Term at St. Clare’s) die Personen (Hanni und Nanni, Dolly) im Vordergrund. Die starke Personalisierung richtete sich an eine bestimmte Zielgruppe und zeigte durch Darstellung auf den Covern großen Wiedererkennungswert. Da die Inhalte sich jedoch auf eine Gruppe und nicht auf Einzelpersonen bezogen, wurden hier wohl unrichtige Erwartungen geweckt.
  • Außerdem sind die Reihen Hanni und Nanni wie auch Dolly erheblich umfangreicher als die Originalserien. Es könnten andere Blyton-Geschichten unter dem Obertitel einer Erfolgsserie mitverarbeitet worden sein.
  • Bei frühen Übersetzungen gab es Erläuterungen zum Schul- und Währungssystem in Form von Fußnoten. Bei neueren Ausgaben wurden Zeit- und Regionalbezüge verwischt, die typischen Gepflogenheiten der englischen Schulen beibehalten, Orts- und Personennamen jedoch eingedeutscht.
  • In den Internats- und Abenteuerreihen wurden bei Überarbeitungen Streichungen vorgenommen bei sozialer und rassischer Diskriminierung wie auch bei autoritärem Verhalten.[58]
  • Weiterhin fielen Dialoge und Wortspiele weg, wodurch die deutschen Übersetzungen schwerfällig und pädagogisierend wirkten.
  • Ungenauigkeiten entstanden wohl durch schnelle Produktion von neuen Büchern, z. B. variierten in der Dolly-Reihe Schreibungen eines Namens oder die Kunstlehrerin war im folgenden Band plötzlich Handarbeitslehrerin.

Autobiografische Einflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Enid Blyton ließ immer wieder Ereignisse aus ihrem Leben, ihr bekannte Personen oder Orte in ihre Romane einfließen. Sie selbst erklärt, „dass alles, was man mit seinen Sinnen wahrnimmt, allmählich ins Unterbewusstsein sinkt und dort ruht, bis es wieder gebraucht wird – in meinem Fall also für die Bücher, … .“[59] Zum Beispiel animierten die Spaziergänge mit dem Vater und ihre Gartenliebe sie zu ihren Naturbüchern; ihre Schulzeit und die ihrer Kinder fanden in den Schulgeschichten ihren Eingang.[60] Das alte Haus Old Thatch (Alter Reethof), welches Blyton bewohnte, und ganz besonders das Esszimmer diente der Schriftstellerin in vielen Geschichten als Vorbild.[61]

Die tierliebe Autorin, die immer viele Haustiere hielt, gab beispielsweise dem Papagei Kiki, der einer ihrer Tanten gehörte, eine fantasievoll gestaltete Nebenrolle in den Büchern der Abenteuer-Serie: der Papagei gibt immer wieder zufällig treffende Kommentare ab.[62] Ebenso war der Affe Micky aus dem Schiff der Abenteuer eines ihrer Haustiere. Auch die Namen des Cockerspaniels Laddie, des Hundes Bob sowie die Namen Bimbo und Topsy entsprangen ihrem eigenen häuslichen Zoo.[63]

In der Hanni-und-Nanni-Serie erinnerte die Mamselle an eine Französisch-Lehrerin von Enid Blyton und Claudine an eine Klassenkameradin aus Belgien. Hanni und Nanni (die in den Originalfassungen der Bücher Patricia und Isabel O’Sullivan heißen und aus Irland stammen) basieren auf einem Zwillingspaar, das Blyton als Schülerin kannte. Die Geschichten spielen an der St.-Clare-Schule, deren Vorbild das Internat ist, das Blyton selbst und ihre Töchter im gleichen Alter wie die Buchcharaktere besuchte.[64][65]

Mit dem Mädchen George, das gern ein Junge wäre, gestaltete Blyton in den Fünf-Freunde-Büchern sich selbst.[66] Jugendfotos der Autorin zeigen zudem große Übereinstimmung mit Georges Aussehen. Dem befreundeten Inspektor Jenks widmete sie eine Rolle in der Bücherserie Geheimnis um…. Bill Smugs aus der Abenteuer-Serie beruht auf einer Reisebekanntschaft Blytons. Diesen Namen hatte der Bekannte sich selbst ausgedacht, auch war es sein Wunsch und seine Idee, als Polizeiinspektor in den Büchern aufzutauchen.[67]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sprache in Blytons Werken ist anspruchslos: einfache und knappe Sätze, konventionelle und gleichbleibende Attributierungen sowie eingeschränkter Wortschatz.[68] Stimmungsbilder der Natur kündigen Unheil oder Lösungen an.[69]

Geschichten waren meist als Serien angelegt. Die einzelnen Bände einer Reihe lassen sich in der Regel als abgeschlossene Handlung lesen und sind Varianten einiger weniger Grundmuster. Sie leben vom Ideal der Freundschaft, der Wohlerzogenheit und des Abenteuers.[70][71]

Alle Abenteuerreihen (Geheimnis-, Rätsel- und Abenteuer-Serie, Fünf Freunde, Schwarze Sieben, Arnoldkinder) folgen dem gleichen Grundmuster: Der Ablauf des Geschehens wird von der Aufgabe der Kindergruppe bestimmt, erwachsene Missetäter in den Ferien zur Strecke zu bringen. Die Zusammensetzung der Gruppe ist gemischt und besteht aus 3 bis 5 Kindern mit einem meist männlichen Anführer, männlichen Ratgebern und weiblichen Mitläufern. Alle Gruppenmitglieder stammen aus Mittelschicht-Familien. Stimmig zur Handlung ist die Umgebung als Hintergrund. Erst am Schluss wird die Hilfe von Erwachsenen in Anspruch genommen. Diese Gruppe lebt von „männlichen“ Werten wie Treue, Verschwiegenheit, Verlässlichkeit, Kameradschaft, Mut und Einsatzbereitschaft.[72]

Auch in den Internatsserien wie z. B. Hanni und Nanni oder Dolly ist der Aufbau ähnlich: Das Bedürfnis nach Spaß und Erlebnis bestimmt den Ablauf des Geschehens. Thematisiert werden die soziale Herkunft und die Abweichungen von der bevorzugten Mittelschicht. Die Handlung wird von den Normen der Gruppe bestimmt, welche unerwünschte Verhaltensweisen neuer Schülerinnen ausschaltet. Der Handlungsort ist das Internat. Zur Gruppe gehören nur Mädchen. Alles Männliche ist reduziert, so gibt es fast nur Lehrerinnen.[73]

Gehalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blytons pädagogische Ziele wie Fair Play, Mitleid für den Unterlegenen, Verachtung für Schleicher und Großsprecher, absolute Gerechtigkeit, Tierliebe und Begeisterung für edle Vorbilder werden in spannende Unterhaltung verpackt. Dabei werden direkte Darstellungen von Brutalität und Gewalt vermieden, verbergen sich jedoch in der Rigidität von Normen und emotionaler Kälte.[74]

Das Familienleben in Blytons Büchern vermittelt feste Botschaften. Die Mutter versorgt und erzieht. Sie fordert absoluten Gehorsam, lässt den Kindern dafür aber Freiheiten, wenn diese ihre Normen anerkennen. Väter sind unfehlbar und setzen sich durch. Bricht ein Familienmitglied aus dem traditionellen Rollenschema aus, so muss es die Sanktionen der anderen ertragen.[75]

Erwachsene dienen den Jugendlichen als Begleitpersonen und sind aus deren Welt ausgeschlossen. Kinder haben keine Pflichten und agieren völlig allein. Sie verhalten sich Erwachsenen gegenüber, die „sozial“ unter ihrer Mittelschicht stehen, wie die Dienstboten, arrogant und geringschätzig. Verstärkt wird dieses Verhalten noch, wenn der Untergebene rassisch (schwarzer Mann, Zirkusleute, Zigeuner) andersartig ist.[76]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1950er Jahren gab es zunehmend kritische Zeitungsartikel, besonders in ihrem Heimatland. Ihre Bücher verschwanden aus den englischen Bibliotheken. Dort hatte das massenhafte Produzieren Misstrauen erregt und der exzessive Blyton-Konsum sollte eingedämmt werden.[77] Blyton selber wehrte sich dagegen mit der Bemerkung: „Kritik von Leuten über zwölf interessiert mich überhaupt nicht.“[78] Weiterhin warf man ihr einen schlechten Stil vor: Die Geschichten seien alle gleich, hieß es, und die Grammatik sei schlecht.[79][80]

Neben der angeblich allzu einfachen und klischeehaften Gestaltung der Geschichten von Enid Blyton gab es in den 1960er und 70er Jahren neue Gründe für das Verbannen aus dem Sortiment von Schulbibliotheken und Lektürekanons.[55] Es wurde der ideologische Gehalt ihrer Bücher bemängelt: Blyton propagiere von einem bürgerlichen Standpunkt aus Klassenvorurteile[81]; zudem seien ihre Werke rassistisch und sexistisch.[55] Man warf der Autorin vor, die Mittelschicht zu betonen und jede existenzielle Not sowohl der Protagonisten wie der Leser auszuklammern, Bösewichter seien dunkelhäutig oder Ausländer. Mädchen machten Hausarbeiten und ihnen sei eine Mitläuferrolle zugedacht, denn Anführer einer Bande seien immer Jungen.[82][83]

Weitere Kritik an Blytons Werk richtete sich vor allem gegen die oftmals undifferenzierte schematische Einteilung der Personenwelt in „Gute und Böse“. Für letzteres werden keine Gründe angegeben, sondern auf äußere Merkmale hingewiesen. Die Figuren seien keine ausgeformten Charaktere, sondern stereotyp und angepasst. Kritisiert wurde auch die Vorhersehbarkeit der Abenteuergeschichten, die alle nach einem gleichen Muster aufgebaut seien: Das „Böse“ muss vom „Guten“ bekämpft und bekehrt werden; das „Gute“ siegt. Diese stereotype Gestaltung verhindere zugleich eine eigenständige Interpretation der Handlung durch den Leser; dieser dürfe nicht selbst entscheiden, was „gut“ oder „böse“ sei. In der Regel sei schon von vornherein an Unbekanntem, primär an äußeren Kennzeichen wie andersartigem Aussehen und unangepasstem Verhalten der Figuren, eindeutig erkennbar, wer „gut“ oder „böse“ sei.[84][85]

Blytons Serienfiguren seien alle statisch oder schablonenhaft angelegt; es gebe keine oder allenfalls eine geringfügige Charakterentwicklung. Viele Figuren, insbesondere die Erwachsenen, würden lediglich ihre Funktion im Handlungsverlauf erfüllen. Die Hierarchien in Blytons Kindergruppen entsprächen den Strukturen der Erwachsenenwelt: Zumeist vertrete der älteste Junge die elterliche Autorität und Befehlsgewalt gegenüber den Jüngeren. Die Mädchen und Jungen erfüllen nach Ansicht der Kritiker stereotype Geschlechterrollenvorgaben, nur Georgina, genannt George, rebelliere in der Fünf-Freunde-Serie gegen das strenge Rollenschema, indem sie die Mädchenrolle strikt ablehne und sich den Jungen gleichrangig fühle.[86]

Malte Dahrendorf ergänzt: „In ihrem Bemühen, kindliche Abenteuer-Phantasie und kindliches Realitätsbedürfnis gleichermaßen zu befriedigen, beschreibt Enid Blyton eine eigenständige Kinderwelt, die in deutlicher Spannung zur nüchternen, von egoistischen Interessen bestimmten Welt der Erwachsenen steht, gibt aber keine Hilfen, die Gesellschaft der Erwachsenen verstehend zu lernen und verändernd in sie einzugreifen“.[87]

Überarbeitungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Kritikpunkte führten schließlich dazu, dass die Verlage Blytons Werke nun textlich und inhaltlich überarbeiteten, sowohl im Original als auch in übersetzten Versionen. Verändert wurden allzu stereotype Namen und Ausdrücke, die nicht mehr dem allgemeinen Sprachgebrauch entsprachen. Aus dem Vornamen „Bessie“, Namensklischee aus der Zeit der Sklaverei, wurde „Beth“, aus dem Ausdruck der Upperclass-Redensart „I say!“ wurde ein klassenloses „hey!“, aus „queer“, heutige Bezeichnung für einen Homosexuellen, wurde „odd“ und die „Golliwogs“ verschwanden.[55] Die Silbe „wog“, Abkürzung für „wily oriental gentleman“, bedeutete eine Bezeichnung für Ausländer und besonders ein Schimpfwort für Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Ebenso wurde die Pädagogik aktuellen Ansichten angepasst: Lehrerinnen verteilen in den Geschichten keine Ohrfeigen mehr, sondern schimpfen stattdessen nur noch. Die Hausarbeit wird von Jungen und Mädchen gemeinsam erledigt usw.[88][55]

Blyton-Biographin Barbara Stoney kritisierte das Verschwinden des zeittypischen Milieus durch das Ausbessern von Wörtern und Verhaltensweisen, welche nicht mehr dem Zeitgeist entsprachen oder heute negative Assoziationen hervorrufen könnten.[55]

Positive Stimmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Almut Prieger hatte Blyton so großen Erfolg durch „ihre Nähe zur Jugend und ihr Verständnis für deren Bedürfnisse“. Außerdem fehlte auf dem deutschen Büchermarkt ähnlich fesselnde Jugendliteratur in Konkurrenz zu Comics und Fernsehen.[89]

In neueren Arbeiten wird die Kritik zunehmend relativiert; Blytons Bücher seien ähnlich wie Märchen darauf ausgerichtet, grundlegende Bedürfnisse der kindlichen Leser zu erfüllen, und würden damit die Freude am Lesen wecken.[90] Nach Otto Brunken biete „Schwarzweißmalerei“ die Voraussetzung dafür, die Leser zu lenken. Sie können Stellung beziehen und sich mit den Figuren identifizieren oder sie ablehnen. Die fehlenden Konturen der Gestalten stellten Projektionsflächen für die Wünsche, Vorstellungen, Schwächen und Begehrlichkeiten des kindlichen Lesers zur Verfügung. Kurze Spannungsbögen entlasteten zudem empirisch. Die Sorge und Ungewissheit wird baldigst in positiven Ausgang verwandelt. Außerdem könne der Leser die Kulturtechnik „Lesen“ einüben.[91]

Auch Sandra Schneider von der Stiftung Lesen kann dem Run auf Seichtes positive Seiten abgewinnen: „Auf diese Weise kommen die Kinder wenigstens zum Lesen.“[92] Durch diese Förderung des Lesens werde zugleich eine kritische Haltung gegenüber ideologischen Klischees gestärkt. Wie empirische Untersuchungen dies nahelegen würden, nähme das heutige jugendliche Lesepublikum solche Klischees sehr wohl wahr.[93]

Susanne Gaschke weist darauf hin, dass Blyton starke Mädchenfiguren geschaffen habe wie Georgina aus den Fünf Freunden. Sie sei geradezu als Antityp zur traditionellen Mädchenrolle angelegt. Auch Dina aus der Abenteuer-Serie begehre permanent gegen die Bevormundung durch ihren Bruder auf.[94]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1941: Boy’s Club of America für The Mystery Island[95]
  • 1948: Reise in die USA zur Entgegennahme des Preises von Boy’s Club of America[96]
  • 2008 posthum: Costa Book Award als beliebteste Autorin in Großbritannien[97]
  • 2010: Ausstellung zu Enid Blytons Lebenswerk in Seven Stories, dem Zentrum für Kinderbücher in Newcastle[98]
  • 2014: Buchaktion von McDonald’s zum Happy Meal mit Fünf Freunde 3 von Enid Blyton (cbj-Verlag) für Kinder ab 6 Jahren[99]

Dokumentarfilm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter dem Titel Enid wurde Enid Blytons Leben 2009 im Auftrag der BBC in der Regie von James Hawes verfilmt. Die Titelrolle spielt Helena Bonham Carter. Der Film zeigt in Anlehnung an Tochter Imogens Aussagen überwiegend die dunkle Seite der Autorin.[100]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Enid Blyton Day:[101]

  • 1993: 6. März zum ersten Mal in Rickmansworth
  • 2006: Samstag, 13. Mai
  • 2007: Samstag, 12. Mai
  • 2008: Samstag, 10. Mai
  • 2009: Samstag, 9. Mai
  • 2010: Samstag 15. Mai
  • 2011: Ausgefallen
  • 2012: Samstag, 12. Mai

Straßennamen:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Enid Blyton erzählt aus ihrem Leben. Für ihre Freunde, die Kinder (Autobiografie von 1952: The Story Of My Life), Erika Klopp Verlag, Berlin 1969, DNB 456142398, 2. Auflage 1979, ISBN 3-7817-5406-5.
  • Gillian Baverstock: Tell Me About Writers: Enid Blyton, Evans Brothers Ltd, 2003, ISBN 0-237-52619-0 (new edition)
  • Robert Druce: This Day Our Daily Fictions (Vergleich zwischen den Büchern von Enid Blyton und Ian Fleming, dem Autor der James Bond Romane), 1992, Editions Rodopi, ISBN 90-5183-401-2
  • Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. Eine Analyse ihrer Erfolgsserien in westdeutschen Verlagen, dipa-Verlag, Frankfurt am Main 1982. ISBN 3-7638-0114-6
  • George Greenfield: Enid Blyton (Pocket Biographies), 1998, Sutton Publishing Limited, ISBN 0-7509-1633-8
  • Eva Rice: Who’s Who in Enid Blyton, 2. Auflage 2003. Orion Books, ISBN 0-7528-5648-0
  • David Rudd: Enid Blyton And The Mystery Of Children’s Literature, UK: Macmillian Press Ltd., ISBN 0-333-74718-6 und US: St. Martin’s Press, Inc., ISBN 0-312-23212-8
  • David Rudd: The Famous Five: A Guide To The Characters Appearing In Enid Blyton’s Series
  • Imogen Smallwood (Blyton-Tochter): A Childhood at Green Hedges, 1989, Methuen, ISBN 0-416-12632-4 out of print
  • Barbara Stoney: The Enid Blyton Biography, London 1992, ISBN 0-340-58348-7, Originalveröffentlichung als Hardcover 1974, ISBN 0-340-16514-6 (mit einem Vorwort von Blyton-Tochter Gillian Baverstock)
  • Norman Wright: The Famous Five – Everything you ever wanted to know!, 2000, Hodder Children’s Books, ISBN 0-340-79229-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Enid Blyton – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Blyton, Enid. In: Deutsche Nationalbibliothek, abgerufen am 3. Juni 2015.
  2. Die dunkle Seite der Enid Blyton. In: Spiegel online, abgerufen am 1. Juni 2015.
  3. Barbara Hartl: Enid Blyton (1897–1968) Geheimnis um eine geniale Lügnerin. In: Schriftstellerinnen. Baumhaus, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-8339-2451-4, S. 65.
  4. Statistik bzgl. weltweiter Übersetzungen. In: UNESCO, abgerufen am 10. Juni 2015.
  5. Jochen Spengler: Abenteuergeschichten in der Gartenhütte. In: Deutschlandfunk, 14. Mai 2013, abgerufen am 4. Juni 2015.
  6. Enid Blyton: Die Geschichte meines Lebens. Klopp, München 1997, ISBN 3-7817-5410-3, S. 117.
  7. Barbara Hartl: Enid Blyton (1897–1968) Geheimnis um eine geniale Lügnerin. In: Schriftstellerinnen. Baumhaus, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-8339-2451-4, S. 66–68, 74.
  8. Barbara Hartl: Enid Blyton (1897–1968) Geheimnis um eine geniale Lügnerin. In: Schriftstellerinnen. Baumhaus, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-8339-2451-4, S. 92.
  9. Enid Blyton: Die Geschichte meines Lebens. Klopp, München 1997, ISBN 3-7817-5410-3, S. 58.
  10. Enid Blyton: Die Geschichte meines Lebens. Klopp, München 1997, ISBN 3-7817-5410-3, S. 44.
  11. Barbara Hartl: Enid Blyton (1897–1968) Geheimnis um eine geniale Lügnerin. In: Schriftstellerinnen. Baumhaus, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-8339-2451-4, S.73-75.
  12. Chronology. In: The Enid Blyton Society, abgerufen am 14. Juni 2015.
  13. Lebenslauf, Biografie von Enid Blyton. In: Literatur als Luxus, abgerufen am 20. Mai 2015.
  14. Annika Leister: Schreiben war ihr Leben. In: Kölner Stadt-Anzeiger, 11. August 2014.
  15. Barbara Hartl: Enid Blyton (1897–1968) Geheimnis um eine geniale Lügnerin. In: Schriftstellerinnen. Baumhaus, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-8339-2451-4, S. 83/84 und 86.
  16. Julie Carpenter: Enid Blyton the nightmare mother. In: Daily Express, 24. Februar 2011, abgerufen am 19. Juni 2015.
  17. Barbara Hartl: Enid Blyton (1897–1968) Geheimnis um eine geniale Lügnerin. In: Schriftstellerinnen. Baumhaus, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-8339-2451-4, S. 88.
  18. Chronology. In: The Enid Blyton Society, abgerufen am 14. Juni 2015.
  19. Enid Blyton: Die Geschichte meines Lebens. Klopp, München 1997, ISBN 3-7817-5410-3, S. 51–52.
  20. Khuê Pham: Es geht auch ohne Erwachsene. In: Die Zeit, 23. Januar 2014, S. 37.
  21. Enid Blyton: Die Geschichte meines Lebens. Klopp, München 1997, ISBN 3-7817-5410-3, S. 58–62.
  22. Enid Blyton: Die Geschichte meines Lebens. Klopp, München 1997, ISBN 3-7817-5410-3, S. 65–69.
  23. Barbara Hartl: Enid Blyton (1897–1968) Geheimnis um eine geniale Lügnerin. In: Schriftstellerinnen. Baumhaus, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-8339-2451-4, S. 76.
  24. Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 13.
  25. Enid Blyton: Die Geschichte meines Lebens. Klopp, München 1997, ISBN 3-7817-5410-3, S. 100.
  26. Barbara Hartl: Enid Blyton (1897–1968) Geheimnis um eine geniale Lügnerin. In: Schriftstellerinnen. Baumhaus, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-8339-2451-4, S. 82.
  27. Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 13, 22.
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  35. Andrea Lebeau: Kondensmilch statt Komasaufen: Die Welt der Enid Blyton. Abgerufen am 4. Juni 2015.
  36. Annika Leister: Schreiben war ihr Leben. In: Kölner Stadt-Anzeiger, 11. August 2014.
  37. Barbara Hartl: Enid Blyton (1897–1968) Geheimnis um eine geniale Lügnerin. In: Schriftstellerinnen. Baumhaus, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-8339-2451-4, S. 87.
  38. Lebenslauf, Biografie von Enid Blyton. In: Literatur als Luxus, abgerufen am 20. Mai 2015.
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  42. Lebenslauf, Biografie von Enid Blyton. In: Literatur als Luxus, abgerufen am 20. Mai 2015.
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  50. Enid Blyton: Die Geschichte meines Lebens. Klopp, München 1997, ISBN 3-7817-5410-3, S. 105.
  51. Barbara Hartl: Enid Blyton (1897–1968) Geheimnis um eine geniale Lügnerin. In: Schriftstellerinnen. Baumhaus, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-8339-2451-4, S. 87.
  52. Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 31.
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  54. Barbara Hartl: Enid Blyton (1897–1968) Geheimnis um eine geniale Lügnerin. In: Schriftstellerinnen. Baumhaus, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-8339-2451-4, S. 88–89, 91.
  55. a b c d e f Thomas Kielinger: Politisch korrekt: Enid Blyton wird korrigiert. In: Die Welt, 3. Juli 2006.
  56. Elmar Ries: Die Blyton aus Billerbeck. In: Westfälische Nachrichten, 18. September 2013, abgerufen am 18. Juni 2015.
  57. Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 47–52.
  58. Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 51.
  59. Enid Blyton: Die Geschichte meines Lebens. Klopp, München 1997, ISBN 3-7817-5410-3, S. 83.
  60. Enid Blyton: Die Geschichte meines Lebens. Klopp, München 1997, ISBN 3-7817-5410-3, S. 84.
  61. Enid Blyton: Die Geschichte meines Lebens. Klopp, München 1997, ISBN 3-7817-5410-3, S. 19, 21.
  62. Enid Blyton: Die Geschichte meines Lebens. Klopp, München 1997, ISBN 3-7817-5410-3, S. 94.
  63. Enid Blyton: Die Geschichte meines Lebens. Klopp, München 1997, ISBN 3-7817-5410-3, S. 29–41.
  64. Enid Blyton: Die Geschichte meines Lebens. Klopp, München 1997, ISBN 3-7817-5410-3, S. 89–92.
  65. Barbara Hartl: Enid Blyton (1897–1968) Geheimnis um eine geniale Lügnerin. In: Schriftstellerinnen. Baumhaus, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-8339-2451-4, S. 85.
  66. Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 30, 135.
  67. Enid Blyton: Die Geschichte meines Lebens. Klopp, München 1997, ISBN 3-7817-5410-3, S. 92– 97.
  68. Otto Brunken: Das Rätsel Blyton und die Lust am Trivialen. Enid Blytons „Fünf Freunde“-Bücher. In: Bettina Hurrelmann (Hg.): Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur. Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch 1995, ISBN 3-596-12668-1, S. 407.
  69. Otto Brunken: Das Rätsel Blyton und die Lust am Trivialen. Enid Blytons „Fünf Freunde“-Bücher. In: Bettina Hurrelmann (Hg.): Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur. Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch 1995, ISBN 3-596-12668-1, S. 411.
  70. Otto Brunken: Das Rätsel Blyton und die Lust am Trivialen. Enid Blytons „Fünf Freunde“-Bücher. In: Bettina Hurrelmann (Hg.): Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur. Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch 1995, ISBN 3-596-12668-1, S. 404.
  71. Enid Blyton. In: Who's who, abgerufen am 18. Juni 2015.
  72. Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 56–58, 128.
  73. Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 59–60.
  74. Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 172, 174–175.
  75. Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 61, 62, 75, 80.
  76. Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 85.
  77. Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 33.
  78. Barbara Hartl: Enid Blyton (1897–1968) Geheimnis um eine geniale Lügnerin. In: Schriftstellerinnen. Baumhaus, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-8339-2451-4, S. 88.
  79. Susanne Gaschke: Stein des Anstoßes. In: Die Zeit, 19. November 2006, abgerufen am 17. Juni 2015.
  80. Khuê Pham: Es geht auch ohne Erwachsene. In: Die Zeit, 23. Januar 2014, Nr. 5, S. 37.
  81. Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 57.
  82. Barbara Hartl: Enid Blyton (1897–1968) Geheimnis um eine geniale Lügnerin. In: Schriftstellerinnen, Baumhaus, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-8339-2451-4, S. 89.
  83. Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 56, 57.
  84. Otto Brunken: Das Rätsel Blyton und die Lust am Trivialen. Enid Blytons „Fünf Freunde“-Bücher. In: Bettina Hurrelmann (Hg.): Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur. Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch 1995, ISBN 3-596-12668-1, S. 408, 411.
  85. Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 85–89.
  86. Otto Brunken: Das Rätsel Blyton und die Lust am Trivialen. Enid Blytons „Fünf Freunde“-Bücher. In: Bettina Hurrelmann (Hg.): Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur. Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch 1995, ISBN 3-596-12668-1, S. 409–410.
  87. Beate Griese-Henning: Mutter von „Hanni und Nanni“. In: Recklinghäuser Zeitung, 2. August 1997.
  88. Susanne Gaschke: Stein des Anstoßes. In: Die Zeit, 19. November 2006, abgerufen am 17. Juni 2015.
  89. Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 174–175.
  90. Otto Brunken:Das Rätsel Blyton und die Lust am Trivialen. Enid Blytons „Fünf Freunde“-Bücher. In: Bettina Hurrelmann (Hg.): Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur. Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch 1995, ISBN 3-596-12668-1, S. 417.
  91. Otto Brunken: Das Rätsel Blyton und die Lust am Trivialen. Enid Blytons „Fünf Freunde“-Bücher. In: Bettina Hurrelmann (Hg.): Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur. Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch 1995, ISBN 3-596-12668-1, S. 414, 417.
  92. Susanne Preuß: Abenteuer groß produziert. In: Nürnberger Nachrichten, August 1997.
  93. Vgl. Dieter Petzold: Blyton, Enid. In: Metzler Lexikon Englischsprachiger Autorinnen und Autoren. Hrsg. von Eberhard Kreutzer und Ansgar Nünning, Metzler, Stuttgart/Weimar 2002, ISBN 3-476-01746-X, S. 52.
  94. Susanne Gaschke: Stein des Anstoßes. In: Die Zeit, 19. November 2006, abgerufen am 17. Juni 2015.
  95. Why is she a hero?. Abgerufen am 20. Juni 2015.
  96. Barbara Hartl: Enid Blyton (1897–1968) Geheimnis um eine geniale Lügnerin. In: Schriftstellerinnen. Baumhaus, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-8339-2451-4, S. 87.
  97. Lucy Mangan: Enid Blyton. In: The Guardian, 20. August 2008, abgerufen am 18. Juni 2015.
  98. Jochen Spengler: Abenteuergeschichten in der Gartenhütte. In: Deutschlandfunk, 14. Mai 2013, abgerufen am 4. Juni 2015.
  99. Buchaktion von McDonald’s zum Happy Meal im Herbst 2014. In: Stiftung Lesen, 18 September 2014, abgerufen am 16. Juli 2015.
  100. Enid. In: Internet Movie Database (IMDb), abgerufen am 21. Juni 2015.
  101. Enid Blyton Day. In: The Enid Blyton Society, abgerufen am 14. Juni 2015.
  102. strassen-in-deutschland.de: Enid-Blyton-Straße in Hennef (Sieg)
  103. neue-strassen.de/nordrhein-westfalen: Enid-Blyton-Weg in 44339 Dortmund
  104. google.de: Enid-Blyton-Weg